Illustration zum Thema "Mammografie / Brustkrebsvorsorge / Röntgen": Ein Bruströntgenbild am Freitag, 20. Dezember 2013, in Wien.  Österreich startet mit 2. Jänner 2014 sein organisiertes kostenloses Brustkrebs-Screeningprogramm. APA/BARBARA GINDL
APA/BARBARA GINDL
Viele Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, fürchten sich vor einer Chemotherapie, die einen Rückfall verhindern soll. Oft sind Haarausfall, Erschöpfung, Darmprobleme oder Neuropathie unangenehme Nebenwirkungen der Therapie. Doch Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Dank Früherkennung und genauen Untersuchungen der Tumoren können die Ärzte heute bei mehr als der Hälfte der Brustkrebspatientinnen auf eine Chemotherapie verzichten.
Doch es gibt Fälle, in denen nicht klar ist, ob eine Chemotherapie notwendig ist. Für diese Frauen gibt es einen neuen Test. Es ist kein Gen-Test wie bei vererbtem Brustkrebs, sondern ein Gen-Expressionstest, der zeigt, welche Gene im Tumor ein- und ausgeschaltet sind und das ist ein Marker für die Aggressivität des Tumors. Studien haben gezeigt, dass dieser Test sicher ist und manchen Frauen eine Chemotherapie erspart.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Kontaktadressen:

Österreichische Krebshilfe-Krebsgesellschaft
Tuchlauben 19, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 796 64 50
Fax: +43 (0)1 796 64 50-9
E-Mail: service@krebshilfe.net
www.krebshilfe.net
Goldenes Kreuz Privatklinik BetriebsGmbH.
Röntgen und bildgebende Diagnostik
Lazarettgasse 16-18, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40 111-0
Fax: +43 (0)1 40 111-9505
E-Mail: verwaltung@goldenes-kreuz.at
www.goldenes-kreuz.at
Prim. Ao. Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda
Wolkersbergenstraße 1, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 80 110 2294
E-Mail: paul.sevelda@wienkav.at
www.sevelda.at/krankenhaus-hietzing
Ass. Prof. Dr. Rupert Bartsch
Facharzt für Hämatologie und Onkologie
Med. Universität Wien
Albertgasse 51, 1080 Wien
www.onkologie-wien.at/priv-doz-dr-rupert-bartsch
23. September 2017

Neues Ernährungskonzept gegen Reflux

In Österreich leiden etwa 1,5 bis zwei Millionen Menschen regelmäßig an sogenannten Reflux-Beschwerden wie Sodbrennen, saurem Aufstoßen, Halskratzen, Husten oder Heiserkeit. Ursachen dafür sind in den meisten Fällen eine ungesunde Ernährung und das Essverhalten. Dabei kann eine Veränderung dieser beiden Faktoren wesentlich dazu beitragen, die Symptome zu lindern. „bewusst gesund“ stellt ein neues Ernährungskonzept vor, das Magen und Speiseröhre gut tun soll.
Gestaltung: Andi Leitner

Buch:

Martin Riegler, Karin Hönig-Robier
Nie wieder Sodbrennen – Reflux verstehen und in den Griff bekommen
Maudrich Verlag, 2014
ISBN: 978-3-85175-999-0
23. September 2017

Offenes Ohr – neues Implantat schenkt Lebensqualität

Fast jeder dritte über 60-Jährige in Österreich hört schlecht. Aber nicht nur ältere Semester sind davon betroffen. Pro Jahr werden 884.000 Babys mit einer Hörschädigung geboren. Wie wichtig aber gutes Hören für die Teilnahme am täglichen Leben ist, liegt auf der Hand. Zuhören, Verstehen und Mitreden können und damit ein Teil der Gesellschaft sein ist in jedem Alter relevant. Dank des medizinischen Fortschrittes gibt es Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen. Etwa durch ein Cochlea-Implantat, das in die Gehörschnecke eingesetzt wird.
Die heute 71-Jährige Christine Heinrich bekam bereits im Alter von 40 Jahren Probleme mit dem Hören. Wie sie damit umgegangen ist und was ihr geholfen hat, erzählt sie in „bewusst gesund“.
Gestaltung: Vroni Brix

Kontaktadressen:

Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Sekretariat Klinische Abteilung Allgemeine HNO:
Fr. Tuma, Fr. Geritzer, Fr. Katholnik
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400 33760
Fax: +43 (0)1 40400 42840
E-Mail: hno@meduniwien.ac.at
www.meduniwien.ac.at/hno
MED-EL Elektromedizinische Geräte GmbH
Fürstenweg 77, 6020 Innsbruck
Tel: +43 (0)5 7788-0
www.medel.com
23. September 2017

Tipp zum Thema Fieberblasen

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Fieberblasen.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese September 2017

Vergesslichkeit die Stirn bieten

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Man vergisst gewisse Dinge, kann sich nicht mehr gut konzentrieren oder erkennt Menschen, die einem wichtig sind, plötzlich nicht mehr – viele Demenzpatienten reagieren bei den ersten Warnsignalen mit Verunsicherung, Kränkung und Schock. Die Folge: ein Rückzug vom sozialen Umfeld. Denn viele schämen sich.
Genau deshalb sind liebevolle Zuwendung und ein aktives Gestalten des Alltags gerade für ältere Menschen, aber im Speziellen für Demenzpatienten besonders wichtig. Sie reagieren sehr sensibel auf körperliche Berührung – daher gilt: Streicheln sie nahestehende ältere Menschen sooft es geht, nehmen Sie ihre Hand, legen Sie Ihren Arm um deren Schulter. Geben Sie ihnen einfach das Gefühl, etwas wert zu sein, wertgeschätzt zu werden. Gefühle, die unbeschreiblich wichtig für das Selbstwertgefühl und -vertrauen sind – und gleichzeitig etwas ausdrücken, das jeder Mensch braucht – Liebe.

Bewegung hält Gehirn fit

Ältere und im Besonderen vergesslich werdende Menschen profitieren aber auch von Bewegung. Die Hintergründe: Je älter man wird, umso mehr verkleinert sich der Hippocampus, jene Region im Gehirn, die an allen wesentlichen Gedächtnisprozessen beteiligt ist. Ein bis zwei Prozent büßt man so pro Jahr ein – auch gesunde Menschen. Das Schrumpfen des Hippocampus geht somit mit einer Verschlechterung der Denkleistungen allgemein einher und mit einem höheren Risiko, an Demenz zu erkranken.
Ausdauertraining bewirkt dagegen eine Steigerung der Blutzufuhr im Gehirn bis zu 40 Prozent, was die betreffenden Gehirnareale wieder vergrößert und ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das belegen heute Studien eindrucksvoll. Und das Beste: Es ist nie zu spät, mit Bewegung zu beginnen. Man kann die fortschreitende Alterung des Gehirns auch noch in fortgeschrittenem Alter einbremsen.
Zudem hat Ausdauertraining noch einen Nebeneffekt: Die Glückshormone Serotonin, Dopamin und Endorphine werden in größeren Mengen ausgeschüttet. Somit wird die Stimmung gehoben, was ganz ohne Tabletten vor depressiven Verstimmungen und Stimmungsschwankungen im Alter schützt.

Altersentsprechend trainieren

Um sich all diese positiven Wirkungen zunutze zu machen, muss man aber auf seine alten Tage nicht gleich Leistungssportler werden. Der Grundsatz lautet: So viel Training wie zumutbar und stets angepasst an den Gesundheitszustand. Beginnen kann man also in jedem Alter und jedem Stadium der Krankheit. Wichtig ist, sich vorher mit dem Hausarzt seines Vertrauens zu beraten und somit genau zu wissen, was man sich zumuten kann und darf. Denn wer sich nicht gleich mit der Bewegung überfordert, wird Freude daran haben – und das ist die Hauptsache.
Besonders positive Effekte kann in diesem Zusammenhang die Kombination von Bewegung mit Lernen erzielen. Versuchen Sie einmal, im Gehen ein Gedicht auswendig zu lernen, oder sich während des Trainings am Ergometer Vokabeln einer fremden Sprache zu merken. Sie werden sehen, diese Kombination wirkt optimal gegen das Vergessen, weil man die körperliche Ausdauer fördert und gleichzeitig das Gehirn arbeitet. Bewegung, Sport oder einfach körperliche Aktivität sollten somit ein Teil der individuellen Therapie älterer Menschen werden. Denn sie stellen eine gute Möglichkeit dar, Alzheimer, Demenz oder einfach beginnende Vergesslichkeit hinauszuzögern und den Betroffenen damit für möglichst lange Zeit eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen.

Download:

"bewusst gesund" am 16.9.2017: Passgenau – Hüftgelenksprothesen dank 3D Planung ORF
16. September 2017

Passgenau – Hüftgelenksprothesen dank 3-D-Planung

ORF
Patientinnen und Patienten, die sich einer Hüftoperation unterziehen, sind danach oft stark in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Eine minimalinvasive Methode ändert das nun. So hat Ewald Jarz seit seiner Operation im Dezember 2015 bereits wieder mehr als 20.000 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. Dass seine neue Hüfte so problemlos mitspielt, verdankt er einer innovativen Prothese, die mittels 3-D-Simulation millimetergenau angepasst wird.
Gestaltung: Denise Kracher

Kontakt:

OA Dr. Werner Maurer-Ertl
LKH-Univ. Klinikum Graz für Orthopädie und Traumatologie
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
Tel: +43 (0)316 385-0 
E-Mail: internet@klinikum-graz.at 
16. September 2017

Große Hilfe – Sprechen lernen nach Schlaganfall

Durch eine Thrombose erlitt Wilhelm Eisnecker mit nur 48 Jahren einen Schlaganfall. Als er wieder erwachte, war nicht nur seine rechte Körperhälfte gelähmt, er konnte auch nicht mehr sprechen. Monatelange Spitals- und Reha-Aufenthalte und danach ein langes Logopädie-Training halfen dem zweifachen Vater wieder, seine Worte zu finden. Jeden Buchstaben musste er neu lernen. Es war eine lange und intensive Zeit, aber sie hat sich gelohnt.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Jeden Buchstaben neu lernen

Kontaktadresse:

logopädieaustria - Berufsverband der österreichischen Logopädinnen und Logopäden
Sperrgasse 8-10, 1150 Wien 
Tel.: +43 (0)1 892 93 80
Fax: +43 (0)1 897 48 95
E-Mail: office@logopaedieaustria.at
www.logopaedieaustria.at
"bewusst gesund" am 16.9.2017: Gesunde Luft – Durchatmen im Heilstollen ORF
16. September 2017

Gesunde Luft – Durchatmen im Heilstollen

ORF
KOB - Kurbetrieb Oberzeiring
Hauptstr. 22, 8762 Oberzeiring
Tel: +43 (0)5 02 88 31
Fax: +43 (0)5 02 88 31-608
E-Mail: info@heilstollen.at
www.heilstollen.at
Rund 500.000 Menschen in Österreich sind von Asthma bronchiale betroffen, darunter besonders viele Kinder. Die typischen Hustenanfälle und die damit verbundene Atemnot stellen sogar die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter dar.
Ob jung oder alt – um die Abhängigkeit von Medikamenten zu reduzieren, empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation), vor allem die typischen Auslöser für allergisches Asthma – z. B. häusliche Allergene, Luftschadstoffe, Pollen – zu meiden. Da das im zunehmend umweltbelasteten Alltag schwer möglich ist, erleben die seit mehr als 100 Jahren praktizierten Höhlen- bzw. Heilstollentherapien eine Renaissance. Denn die Luft im Stollen enthält keinerlei Pollen oder Pilzsporen und ist somit absolut allergenfrei.
Gestaltung: Andi Leitner
16. September 2017

Tipp zum Thema Hexenschuss/Lumbago

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Hexenschuss/Lumbago.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien