"Bewusst gesund - Das Magazin": Barbara Stöckl ORF/Kiwi TV
ORF/Kiwi TV
Das Thema Pflege wird nicht nur in Zeiten der Corona-Krise diskutiert. Knapp 466.000 Menschen in Österreich sind pflegebedürftig, Tendenz stark steigend. Die Initiative „PflegerIn mit Herz“ will seit einigen Jahren die Leistungen pflegender Personen in Österreich sichtbar machen. Aus Tausenden Nominierungen werden die besten Pfleger und Pflegerinnen des Landes gekürt und im Rahmen einer Gala vor den Vorhang geholt. Einer der Gewinner war in diesem Jahr Familie Teufl aus Faistenau in Salzburg. Die Töchter Johanna und Bernadette pflegen gemeinsam mit ihrer Schwägerin ihre Mutter, die an Multipler Sklerose erkrankt ist.
Gestaltung: Silke Tabernik

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28. März 2020

Pflege zu Hause – Herausforderung und Belastung

Nach einer weiteren Verschärfung der Einreisebestimmungen aufgrund der Corona-Krise fürchten Tausende Pflegebedürftige um ihre Betreuung. In den meisten Fällen werden nun Angehörige, meist die eigenen Kinder, zu pflegenden Angehörigen. Doch wie pflegt man? Worauf ist im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu achten und wie kann sichergestellt werden, dass man sich dabei selbst nicht übernimmt? Diese Fragen beantwortet die Leiterin der Pflege der Caritas Wien in „bewusst gesund“.
Ilse Simma-Boyd, Leiterin Pflege Caritas
www.caritas-pflege.at
28. März 2020

Fit im Homeoffice

Daheimbleiben ist das Gebot der Stunde und sehr viele Österreicher/innen haben sich zu Hause ein kleines Büro eingerichtet. Oft mehr schlecht als recht – zumindest was die Ergonomie betrifft. Nach den ersten zwei Wochen in Corona-Isolation machen sich langsam Beschwerden im Nacken und Rücken bemerkbar. Was tun, um fit und gesund zu bleiben? „bewusst gesund“ hat Übungen für zu Hause zusammengestellt.
Gestaltung: Christian Kugler

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Blüten von Bärlauchpflanzen dpa/Holger Hollemann
Blüten von Bärlauchpflanzen
28. März 2020

Bärlauch – was das Frühjahrs-Wildkraut für die Gesundheit zu bieten hat

dpa/Holger Hollemann
Das intensiv schmeckenden Frühjahrs-Wildkraut hat auch einiges für die Gesundheit zu bieten. Schwefelverbindungen, die für das unverwechselbare Aroma verantwortlich sind, wirken keimtötend, zusätzlich enthält Bärlauch noch Eisen, Magnesium und Mangan. „bewusst gesund“ zeigt, worauf man beim Sammeln achten muss und wie Bärlauch haltbar gemacht wird.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

28. März 2020

Tipp: Einnahme von Blutdruckmedikamenten

Jede/r vierte erwachsene Österreicher/in dürfte unter hohen Blutdruck leiden. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich und entsprechend auch die Medikamente. Prof. Siegfried Meryn informiert, was bei der Einnahme zu beachten ist.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
ORF nachlese März 2020

Darmkrebs-Vorsorge

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Österreich. Während die Zahl der Neuerkrankungen steigt, sinkt die Sterblichkeit aufgrund moderner Therapien. Rund 5 000 Menschen erkranken in Österreich jährlich an Darmkrebs, 3 000 sterben daran. Das wäre weitgehend vermeidbar: Die Darmspiegelung, eine mittlerweile völlig schmerzfreie Untersuchung, sollte für Frauen und Männer ab 50 der Pflichttermin zur Darmkrebsvorsorge sein.
Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn

Sanfte Koloskopie

Bei vielen Menschen ist die Darmspiegelung als unangenehm und schmerzhaft verschrien. Negative Erfahrungen bei dieser Untersuchung wurden zum großen Teil vor vielen Jahren gemacht. Damals kamen größtenteils „starre“ Endoskope zum Einsatz – heute sind es „flexible“, damals mangelte es teilweise auch noch an der Erfahrung der untersuchenden Ärzte – auch das ist heute anders. Mittlerweile kann man bei mehr als der Hälfte aller Stellen, die in Österreich die Koloskopie anbieten, diese Untersuchung mit einer Prämedikation (Kurzanästhesie) schmerzfrei erhalten. Und das ohne Zusatzkosten.
Unter www.oeggh.at kann die Liste der zertifizierten Institutionen und niedergelassenen Ärztinnen/Ärzte abgerufen werden.
Nach intensiven Bestrebungen ist es der Österreichischen Krebshilfe gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) im Jahr 2006 gelungen, die „sanfte Koloskopie“ einzuführen. Um die Sicherheit und Qualität dieser Untersuchung zu erhöhen, hat die ÖGGH gemeinsam mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger 2007 das Projekt „Qualitätssicherung Darmkrebsvorsorge“ geschaffen. Es zeichnet jene endoskopierenden Stellen aus, die die vorgeschriebenen Qualitätsrichtlinien einhalten. Im Jahr 2010 stehen österreichweit bereits 190 zertifizierte Untersuchungsstellen bei niedergelassenen Ärzten und Spitälern zur Verfügung.
Bei der Darmkrebsvorsorge ist noch ein weiterer, wichtiger Aspekt zu beachten: Etwa 5–10 Prozent der Erkrankungen sind auf genetische Veranlagung zurückzuführen. In manchen Familien tritt Dickdarmkrebs gehäuft auf. Von einer „Krebsrisikofamilie“ spricht man, wenn mehrere nahe Verwandte an Krebs erkranken, Krebserkrankungen in mehreren aufeinanderfolgenden Generationen einer Familie oder mehrere Krebserkrankungen bei einer Person vorkommen. In diesem Fall sollte die Darmkrebsvorsorge schon früher beginnen.

Risikofaktoren minimieren

Falsche Ernährung, Übergewicht, chronisch entzündliche Erkrankungen der Darmschleimhaut und Rauchen sind die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Diese „Sünden“ machen sich vor allem im Alter bemerkbar: Ab 50 steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
Dickdarmkrebs unterscheidet sich von allen anderen Krebserkrankungen in einem ganz wesentlichen Punkt: In mehr als 90 Prozent aller Fälle sind vor der Entstehung des Karzinoms viele Jahre hindurch Vorstufen in Form von zunächst gutartigen Darmpolypen nachweisbar. Die Zeitspanne vom Auftreten erster Polypen bis zu einer möglichen bösartigen Entartung beträgt im Schnitt zehn Jahre. Die konsequente Aufspürung und Entfernung dieser Polypen im Rahmen der Darmspiegelung könnte 90 Prozent der Erkrankungen verhindern. Und noch etwas steht fest: Je früher ein Darmpolyp oder Darmkrebs diagnostiziert wird, desto günstiger stehen die Chancen auf vollständige Heilung.

Download:

Laboruntersuchung zur Abklärung des Coronavirus aufgenommen am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien am Mittwoch, 29. Jänner 2020, in Wien. APA/HANS PUNZ
21. März 2020

COVID-19 – die wichtigsten Fakten

APA/HANS PUNZ
Sozialkontakte meiden, um Ansteckungen zu verhindern – das gilt für alle. Oberstes Gebot ist es aber für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Denn SARS-CoV-2 verbreitet sich sehr leicht, selbst wenn es noch keine Symptome auslöst. Durch diese Wirkungsweise hält sich das Virus lange und die Pandemie bricht nicht von selbst zusammen. Wer eine Infektion überstanden hat, gilt als immun. Derzeit rechnen Wissenschafter/innen nicht mit einer Wiederansteckung und auch eine Infektion über Oberflächen wird als unwahrscheinlich angesehen.
Infopoint Corinavirus: ORF.at/corona
Gesundheitshotline: 1450
AGES-Hotline: 0800 555 621
Telefonseelsorge Tel.Nr. 142
www.telefonseelsorge.at
21. März 2020

So schützt man die Atemwege

Das Coronavirus wird über Tröpfcheninfektion übertragen und setzt sich in Atemwegen fest, daher zählen Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD, chronischer Bronchitis oder Asthma zur Risikogruppe. Was jede/r vorbeugend tun kann, um die Lunge zu stärken und fit zu halten, zeigt Atemphysiotherapeutin Claudia Poweleit.

Link:

21. März 2020

Umgang mit der Krise

Telefonseelsorge Tel.Nr. 142
www.telefonseelsorge.at
Jeden Tag hört man derzeit in den Nachrichten steigende Zahlen von Neuinfizierten und auch Toten. Das macht vielen Menschen Angst und der Bedarf sich mitzuteilen und auszutauschen ist groß. Viele nützen dafür moderne Kommunikationsmöglichkeiten, schicken Fotos und Videos. Dennoch bleibt gerade für ältere Menschen das Telefon der einzige Kontakt zur Außenwelt. Dazu ist Antonia Kesselring von der Telefonseelsorge zu Gast in „bewusst gesund“.
21. März 2020

So stärkt man das Immunsystem

In dieser Zeit ist es besonders wichtig, auf die eigene Gesundheit zu schauen, nicht nur was die Hygiene und allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen anbelangt. Man kann auch das Immunsystem wirkungsvoll unterstützen, zum Beispiel mit der richtigen Ernährung. Den Darm gesund zu halten ist gerade auch in Zeiten wie diesen wichtig. Denn 70 Prozent aller Abwehrzellen des Körpers sitzen im Darm. Er bildet mit seiner riesigen Fläche das Zentrum des Immunsystems.
21. März 2020

„bewusst gesund“ entscheiden

Wir leben in eine Welt der schnellen Nachrichten, aber fundiert informiert sind wir deshalb noch lange nicht. Beim Thema Gesundheit halten sich generell viele Falschmeldungen und Mythen. Ihnen wird Prof. Siegfried Meryn künftig einmal im Monat auf den Grund gehen.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Auszeichnungen

Auszeichnungen für „bewusst gesund“

Preis für „bewusst gesund“-Journalistin Gerlinde Scheiber

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat Dr.in Gerlinde Scheiber mit dem Journalistenpreis 2017 für Qualitätsjournalismus ausgezeichnet. Die Entscheidung dafür wurde von einer 6-köpfigen Fachjury einstimmig für ihren Beitrag in „bewusst gesund“ zum Thema „Lymphknotenverpflanzung“ getroffen. Der Preis wurde anlässlich der Jahrestagung der ÖGPÄRC am 12. September 2019 in Wien übergeben. 
"bewusst gesund"-Journalistin Gerlinde Scheiber ausgezeichnet Katrin Bruder
Univ. Doz. Dr. Greta Nehrer; „bewusst gesund“-Journalistin Dr.in Gerlinde Scheiber; Prim.Prof. (DMC) Dr.med. Boris Todoroff, Präsident ÖGPÄRC

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

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Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien