"bewusst gesund" am 4.4.2020: Allergie und Corona – das sollten Sie beachten ORF
ORF
Husten und Atemnot gehören zu den Hauptsymptomen der durch das Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19. Ein Beschwerdebild, das viele Pollenallergiker/innen mit Asthma nur zu gut kennen, weshalb sie auch zur besonders gefährdeten Risikogruppe zählen. Dennoch unterscheiden sich die Symptome. So ist das Jucken der Augen und Nase ein Zeichen einer Allergie, während Fieber ein Leitsymptom von COVID-19 ist.
Gestaltung: Christian Kugler
"bewusst gesund": Barbara Stöckl ORF
Barbara Stöckl präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin.
Wann Allergiker/innen zur Risikogruppe gehören, was bei der Medikation zu beachten ist und was Allergiker/innen vorbeugend tun können, beantwortet Allergiespezialist Prim. Dr. Fritz Horak in „bewusst gesund“.

Kontakt:

Allergiezentrum Wien West
Ärztliche Leitung: Prim.Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak
Tel.: +43 (0)1 982 41 21
Fax: +43 (0)1 982 41 21 - 4
E-Mail: office@allergiezentrum.at
Homepage: www.allergiezentrum.at
Pollenwarndienst
www.pollenwarndienst.at/
Infos für Pollen-Allergiker
www.allergenvermeidung.org
Anlaufstellen - Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung
www.allergenvermeidung.org/anlaufstellen/allergiezentren.html
4. April 2020

Unvergessen – die Bücher von St. Raphael

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust eines lieben Menschen. Schmerz und Tränen zuzulassen braucht Mut und einen geschützten Rahmen. Einen eigenen Weg, mit der Trauer, aber auch mit der Erinnerung umzugehen, hat Silvia Vogl gewählt. Die engagierte Krankenschwester hat über jeden verstorbenen Patienten auf der Palliativstation im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien eine Seite geschrieben und diese Texte über Jahrzehnte gesammelt.
Gestaltung: Andreas Leitner

Kontakt:

Krankenhaus Göttlicher Heiland GmbH
Palliativstation St. Raphael
Leitung: Prim.a Dr.in Athe Grafinger, MSc
Dornbacher Straße 20–28, A-1170 Wien
Tel.: +43 (0)1 40088-2400
E-Mail: st.raphael@khgh.at
Homepage: www.khgh.at/leistungsangebot/palliativstation-st-raphael
"bewusst gesund" am 4.4.2020: #bleibdaheim – so bleibst Du fit ORF
4. April 2020

#bleibdaheim – so bleibst Du fit

ORF
Nach drei Wochen zu Hause macht sich bei vielen Österreicherinnen und Österreichern der Bewegungsmangel bemerkbar. Vor allem jene, die nicht gerne laufen oder Rad fahren, haben maximal einen kurzen Spaziergang pro Tag gemacht. Doch auch in den eigenen vier Wänden, egal wieviel Quadratmeter sie haben, kann man etwas für die Kondition tun und den Kreislauf ordentlich in Schwung bringen. Physiotherapeut Roman Pallesits zeigt einfache Übungen auf engstem Raum.
Gestaltung: Christian Kugler

Link:

4. April 2020

Tipp zur Anwendung von Schutzmasken

Ab 6. April müssen in Supermärkten Schutzmasken getragen werden, über eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird heftig diskutiert. Doch es gibt ganz unterschiedliche Masken – sogenannte FFP-Masken, OP-Masken und ganz einfache Papiermasken. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn informiert, welche Mund-Nasen-Maske zum Einkaufen verwendet werden kann und welche dem medizinischen Personal vorbehalten ist, und zeigt, wie man sie richtig anwendet.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF

Link:

ORF nachlese April 2020

Corona-Expertenrat

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Eines gleich vorweg: Das österreichische Gesundheitssystem und die Behörden haben alle erforderlichen Maßnahmen gesetzt, damit Österreich wirklich gut auf das Coronavirus vorbereitet ist. Coronaviren gibt es schon lange. Neu ist dieser Stamm allerdings für unser Immunsystem, es hat noch nicht gelernt, damit umzugehen. Die Daten zeigen aber klar: Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) deutlich niedriger als bei den bekanntesten anderen beiden Vertretern derselben Virenfamilie MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. zehn Prozent Sterblichkeit) zu sein. Man geht derzeit von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren sind v. a. alte und immungeschwächte Personen betroffen.

Symptome

Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung, liegt bei 0 bis 14 Tagen. Die Mensch-zu-MenschÜbertragung stellt den wichtigsten Infektionsweg dar – insbesondere durch Sekrete des Atmungstraktes und Speichel. Häufige Anzeichen einer Infektion sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Vorherrschend sind aber milde Verlaufsformen mit Symptomen einer Erkältung. Grob finden sich über 150 000 Corona- Fälle weltweit. Die Mehrheit davon befindet sich eindeutig außerhalb Österreichs. Dennoch heißt es auch für die österreichischen Zahlen: Tendenz steigend.
Aber zum Vergleich: Jährlich erkranken weltweit Millionen Menschen an der Influenza, Hunderttausende davon sterben, zuletzt 2018/19 in Österreich rund 1 400 Menschen. Wichtig ist dennoch, die Ausbreitung einzudämmen. Daher gilt, bei Verdacht nicht einfach selbstständig in ein Spital fahren, sondern sich zuerst bei der Hotline 1450 zu melden. Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, also durch Linderung der Krankheitsbeschwerden, auch in Spitälern und auch bei kritischen Fällen, denn eine Therapie gibt es derzeit noch nicht. Jene Patienten, die verstorben oder auf der Intensivstation gelandet sind – und das ist derzeit nur jeder 4.–5. Patient – waren im Wesentlichen ältere Menschen mit anderen Erkrankungen wie Diabetes, chronischen Nierenund Herzerkrankungen, mit geschwächtem Immunsystem. Bei diesen Menschen ist der Verlauf immer schwieriger. Also bei vier von fünf Patienten hat die Infektion einen völlig normalen Verlauf mit Grippesymptomen genommen.
Daher gilt: An der Grippe versterben jährlich viel mehr Menschen, nur wir haben keine Angst mehr vor dem Influenzavirus und es findet kaum mehr Einzug in die mediale Berichterstattung.

Schutz im Alltag vor Infektion

Der beste Schutz sind nicht, so wie es die medialen Bilder anfangs vermittelten, Atemschutzmasken. Sie können, wenn überhaupt, nur dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern. Was wirklich hilft, ist mehrmals täglich mit Wasser und Seife (mindestens 20 Sekunden!) Hände zu waschen und das Verwenden von alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln. Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen. Reduzieren Sie soziale Kontakte auf ein Minimum. Nehmen Sie die Reisewarnungen ernst, aber Hysterie und Panik hilft niemandem. Und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.

Download:

"Bewusst gesund - Das Magazin": Barbara Stöckl ORF/Kiwi TV
28. März 2020

Pflegerinnen und Pfleger mit Herz – im 24-Stunden-Einsatz

ORF/Kiwi TV
Das Thema Pflege wird nicht nur in Zeiten der Corona-Krise diskutiert. Knapp 466.000 Menschen in Österreich sind pflegebedürftig, Tendenz stark steigend. Die Initiative „PflegerIn mit Herz“ will seit einigen Jahren die Leistungen pflegender Personen in Österreich sichtbar machen. Aus Tausenden Nominierungen werden die besten Pfleger und Pflegerinnen des Landes gekürt und im Rahmen einer Gala vor den Vorhang geholt. Einer der Gewinner war in diesem Jahr Familie Teufl aus Faistenau in Salzburg. Die Töchter Johanna und Bernadette pflegen gemeinsam mit ihrer Schwägerin ihre Mutter, die an Multipler Sklerose erkrankt ist.
Gestaltung: Silke Tabernik

Link:

28. März 2020

Pflege zu Hause – Herausforderung und Belastung

Nach einer weiteren Verschärfung der Einreisebestimmungen aufgrund der Corona-Krise fürchten Tausende Pflegebedürftige um ihre Betreuung. In den meisten Fällen werden nun Angehörige, meist die eigenen Kinder, zu pflegenden Angehörigen. Doch wie pflegt man? Worauf ist im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu achten und wie kann sichergestellt werden, dass man sich dabei selbst nicht übernimmt? Diese Fragen beantwortet die Leiterin der Pflege der Caritas Wien in „bewusst gesund“.
Ilse Simma-Boyd, Leiterin Pflege Caritas
www.caritas-pflege.at
28. März 2020

Fit im Homeoffice

Daheimbleiben ist das Gebot der Stunde und sehr viele Österreicher/innen haben sich zu Hause ein kleines Büro eingerichtet. Oft mehr schlecht als recht – zumindest was die Ergonomie betrifft. Nach den ersten zwei Wochen in Corona-Isolation machen sich langsam Beschwerden im Nacken und Rücken bemerkbar. Was tun, um fit und gesund zu bleiben? „bewusst gesund“ hat Übungen für zu Hause zusammengestellt.
Gestaltung: Christian Kugler

Links:

Blüten von Bärlauchpflanzen dpa/Holger Hollemann
Blüten von Bärlauchpflanzen
28. März 2020

Bärlauch – was das Frühjahrs-Wildkraut für die Gesundheit zu bieten hat

dpa/Holger Hollemann
Das intensiv schmeckenden Frühjahrs-Wildkraut hat auch einiges für die Gesundheit zu bieten. Schwefelverbindungen, die für das unverwechselbare Aroma verantwortlich sind, wirken keimtötend, zusätzlich enthält Bärlauch noch Eisen, Magnesium und Mangan. „bewusst gesund“ zeigt, worauf man beim Sammeln achten muss und wie Bärlauch haltbar gemacht wird.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

28. März 2020

Tipp: Einnahme von Blutdruckmedikamenten

Jede/r vierte erwachsene Österreicher/in dürfte unter hohen Blutdruck leiden. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich und entsprechend auch die Medikamente. Prof. Siegfried Meryn informiert, was bei der Einnahme zu beachten ist.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Auszeichnungen

Auszeichnungen für „bewusst gesund“

Preis für „bewusst gesund“-Journalistin Gerlinde Scheiber

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat Dr.in Gerlinde Scheiber mit dem Journalistenpreis 2017 für Qualitätsjournalismus ausgezeichnet. Die Entscheidung dafür wurde von einer 6-köpfigen Fachjury einstimmig für ihren Beitrag in „bewusst gesund“ zum Thema „Lymphknotenverpflanzung“ getroffen. Der Preis wurde anlässlich der Jahrestagung der ÖGPÄRC am 12. September 2019 in Wien übergeben. 
"bewusst gesund"-Journalistin Gerlinde Scheiber ausgezeichnet Katrin Bruder
Univ. Doz. Dr. Greta Nehrer; „bewusst gesund“-Journalistin Dr.in Gerlinde Scheiber; Prim.Prof. (DMC) Dr.med. Boris Todoroff, Präsident ÖGPÄRC

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien