„bewusst gesund“ am 18. August: Micky halbiert sich – minus 70 Kilogramm in zwei Jahren ORF
ORF
Micky Klemsch war mit seinem Höchstgewicht von deutlich über 200 Kilogramm sehr unzufrieden – er wusste, dass er etwas ändern musste und es nicht leicht sein würde, Gewicht zu verlieren. Er startete im Internet die Homepage „Mickey halbiert sich“ und verschaffte sich somit öffentliche Aufmerksamkeit als Motivation und Kontrolle.
Gestaltung: Steffi Zupan

Link:

„bewusst gesund“-Sommerserie am 18. August 2018

Sommerdiäten im Check – Intervallfasten

Fasten hat in vielen Kulturen eine lange Tradition, um Körper und Seele zu reinigen. In der westlichen Welt wird meistens gefastet, um Gewicht zu verlieren.
In den Sommerausgaben von „bewusst gesund“ nimmt Internist und Gastroenterologe Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn populäre Diäten und ihre Versprechungen kritisch unter die Lupe.
Eine neue Form des Fastens besteht darin, nicht durchgehend mehrere Tage auf feste Nahrung zu verzichten, sondern zweimal pro Woche oder jeden dritten Tag. Man spricht vom Intervallfasten oder auch 5 zu 2 bzw. 16 zu 8.
Bei 5 zu 2 werden an zwei Tagen pro Woche nur 500 kcal zu sich genommen, an den anderen Tagen wird ganz normal gegessen. Beim Intervallfasten 16 zu 8 wird in den acht Tagesstunden gegessen, ohne Kalorien zu zählen, dann folgen 16 Stunden ohne Essen, damit sich der Körper erholen kann.
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn über die Vor- und Nachteile des Intervallfastens.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
„bewusst gesund“ am 18. August: Psychisch krank – so leiden Angehörige ORF
18. August 2018

Psychisch krank – so leiden Angehörige

ORF
Gesund zu sein bedeutet nicht nur körperlich fit zu sein, mindestens ebenso wichtig ist die psychische Gesundheit. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn fast eine Million Menschen werden hierzulande wegen psychischer Erkrankungen behandelt – das ist mehr als jeder/ jede zehnte Österreicherin/Österreicher; die Dunkelziffer liegt nach Meinung von Fachleute noch deutlich höher. Auch die Angehörigen sind mitbetroffen und brauchen meist selbst Unterstützung.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakt:

HPE Österreich
Hilfe für Angehörige und Freunde psychisch Erkrankter
Brigittenauer Lände 50-54/1/5, 1200 Wien
Tel.: +43 (0)1 5264202
Fax: +43 (0)1 5264202-20
E-Mail: office@hpe.at
www.hpe.at
18. August 2018

Humor ist die beste Medizin

Studiogast Dr. Roman F. Szeliga
www.roman-szeliga.com
Christine Reiler spricht mit Dr. Roman F. Szeliga, Humortherapeut und Mitbegründer der Clinic-Clowns, über die schönste „Ansteckungskrankheit“ der Welt und eine wunderbare Medizin – das Lachen.
ORF nachlese August 2018

Chronische Schmerzen

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Studien belegen, dass rund 25 Prozent der Österreicher unter chronischen Schmerzen leiden. Ein enormer Leidensdruck, der in das Privatleben genauso Eingriff nimmt wie in die Berufswelt. Die chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn der Schmerz seine Funktion als Warnsignal verloren hat und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Denn dieser Schmerz bleibt weit über die normale Heilungszeit bestehen. Die WHO spricht von „einem Zeitraum länger als drei Monate“.

Entstehung

Chronische Schmerzen können entstehen, wenn akute Schmerzen sich ständig wiederholen oder länger anhalten bzw. sehr intensiv sind. Denn dadurch kommt es zu Veränderungen an den Nervenzellen, die in Rückenmark und Gehirn für die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzreizen zuständig sind. Diese von Forschern auch als „Schmerzgedächtnis“ bezeichneten Veränderungen führen dann dazu, dass eine Schmerzempfindung entsteht, ohne dass die Schmerzrezeptoren erregt werden. Der Schmerz hat also seine ursprüngliche Ursache überdauert und ist selbst zu einer Krankheit geworden.
Laut den Erhebungen der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) vergehen von den ersten Symptomen bis zur Erstellung einer Diagnose durchschnittlich 2,5 Jahre. Jede Altersgruppe kann betroffen sein. Am stärksten trifft es laut Statistik Personen im Alter von 41 bis 70 Jahren, am häufigsten den Stütz- und Bewegungsapparat, gefolgt von Kopf- und Nervenschmerzen, sowie Schmerzen als Folge von Krebserkrankungen.

Behandlungswege

„Je früher man therapiert, umso höher sind die Linderungschancen."
Die gute Nachricht: Es gibt Behandlungswege! In aller Regel ist die erste Anlaufstelle der Hausarzt. Er kann nach ausführlicher Anamnese gegebenenfalls an einen entsprechenden Facharzt überweisen. Empfehlenswert ist auch der Besuch einer Schmerzambulanz. Wie von der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) erhoben, gibt es in Österreich 37 Schmerzambulanzen, jedoch nur wenige, die sämtliche Fachrichtungen, inklusive Psychologie, im Programm haben. Doch freilich braucht es ein umfassenderes Therapieprogramm, als es eine Schmerzambulanz leisten kann. Sie ist aber ein guter Anfang.

Multimodale Schmerztherapie

Ein Schmerzzentrum, das eine solche Therapie nach internationalem Vorbild als eines der ersten in Österreich anbietet, wurde etwa im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee installiert. Hier wird der Patient von Ärzten verschiedenster Fachrichtungen beurteilt und dann entsprechend – auch multidisziplinär – behandelt. Möglich ist das stationär oder ambulant, je nach Bedarf.
Fest steht: Nach heutigen Erkenntnissen ist diese sogenannte multimodale Schmerztherapie der effektivste Weg in Richtung Linderung der Schmerzen. Wichtig ist, so früh wie möglich mit einer geeigneten Therapie zu beginnen, um dem Schmerzgedächtnis nicht zusätzlichen Raum zu verschaffen. Unverzichtbar ist bei all dem aber auch die medikamentöse Behandlung. Denn sie erlaubt es den Patienten, selbst schnell wieder aktiv zu werden, sie ermöglicht ihnen die wichtige Erfahrung, dass die Schmerzen sich lindern oder sogar abstellen lassen, und sie erleichtert andere Behandlungsmaßnahmen wie die Krankengymnastik.
Doch für welchen Weg man sich auch entscheidet, wichtig ist vor allem Eigeninitiative. Indem sich der Schmerzpatient auf den eigenen Körper besinnt und lernt, wie man mit Schmerzen umgehen und – vor allem – damit leben kann.

Download:

Lungentransplantation ORF
11. August 2018

Geschenktes Leben – erfolgreiche Lungentransplantation

ORF
Niki Lauda dürfte seine Lungentransplantation gut überstanden haben. Laut AKH Wien war der ehemalige Formel-1-Weltmeister bereits 24 Stunden nach der Operation wieder bei vollem Bewusstsein und konnte selbstständig atmen. Bisher wurden am Lungentransplantationszentrum des AKH mehr als 1.000 solcher Operationen durchgeführt. Diese Eingriffe sind immer noch kompliziert und riskant, haben aber heute bereits viel bessere Erfolgsaussichten als noch vor einigen Jahrzehnten. Manche Lungentransplantierte können sogar ganz außergewöhnliche sportliche Leistungen vollbringen – wie Alois Rossmann. Er war als Radfahrer für Österreich schon bei vielen internationalen Wettkämpfen von Transplantierten erfolgreich.
Gestaltung: Christian Kugler
Geschenktes Leben – erfolgreiche Lungentransplantation ORF

Kontakt:

Medizinische Universität Wien
Spitalgasse 23, 1090 Wien, Österreich
Abteilung für Thoraxchirurgie
www.meduniwien.ac.at/thoraxchirurgie
Abteilungsleitersekretariat:
Tel.: +43 (0)1 40400-56440
Fax: +43 (0)1 40400-51000
E-Mail: thoracicsurgery@meduniwien.ac.at
Lungentransplantationssekretariat:
Tel.: +43 (0)1 40400-56020
Fax: +43 1 40400-56420
E-Mail: lungtransplantation@meduniwien.ac.at
Link: Thoraxchirurgie Lungentransplantation | MedUni Wien
Erfolgreich – Gipfelsieg mit Spenderlunge © MedUni Wien; Walter Klepetko
11. August 2018

Erfolgreich – Gipfelsieg mit Spenderlunge

© MedUni Wien; Walter Klepetko
Alois Rossmann hat nach seiner Lungentransplantation noch ein weiteres Ziel – er will hohe Berggipfel bezwingen. Aber wie reagieren die Lungen und der Rest des Körpers auf solche Belastungen? Wie wirken die Medikamente, die er gegen die Abstoßungsreaktionen nehmen muss, in großer Höhe und bei extremer Belastung?
Erstmals wurden diese Fragen in einem großangelegten Experiment erforscht. Eine Gruppe von Lungentransplantierten begleitet von medizinischem Personal der Medizinischen Universität Wien unternahm dazu eine Expedition auf den höchsten Berg des afrikanischen Kontinents, den Kilimandscharo – mit dabei Alois Rossmann und ein Team von „bewusst gesund“.
Gestaltung: Christian Kugler

Gipfelsieg mit Spenderlunge

11. August 2018

Stressfraktur – falsches Lauftraining schadet den Knochen

Viele Hobbyläufer haben als großes Ziel, einmal bei einem Marathon mitzulaufen. Dafür trainieren sie hart, mehrmals die Woche und oft auch unter Schmerzen. Neben Muskelkater oder Gelenkproblemen kann zu intensives Training auch die Knochen belasten. Es gibt Knochenbrüche, die nicht durch Gewalt von außen auftreten, sondern durch eine Überlastung des Knochens über einen längeren Zeitraum. Sie heißen je nach Ausprägung Knochenmarksödem, Ermüdungsbruch oder Stressfraktur.
Wie sich Knochen unter starker Belastung verändert können, hat die Wiener Internistin und Osteoporose-Expertin Afrodite Zendeli in einer wissenschaftlichen Studie untersucht und die mikroskopischen Struktur von jungen Sportlern und Rekruten im Vergleich zu gesunden Testpersonen verglichen.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer
"bewusst gesund" am 22. April: Stressfraktur – falsches Lauftraining schadet den Knochen ORF
Osteoporoseambulanz im Herz-Jesu Krankenhaus
Dienstag 8.30 - 13.00 Uhr
Donnerstag 8.30 - 11.30 Uhr
Telefonische Terminvereinbarung werktags von 8 - 15 Uhr unter Tel.: +43 (0)1 7122684-1214
www.kh-herzjesu.at
„bewusst gesund“-Sommerserie am 11. August 2018

Sommerdiäten im Check – Paleodiät

Essen wie die Neandertaler: Dr. Siegfried Meryn über die Vor und Nachteile der Paleo- oder Steinzeitdiät
In den Sommerausgaben von „bewusst gesund“ nimmt Internist und Gastroenterologe Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn populäre Diäten und ihre Versprechungen kritisch unter die Lupe.
Paleo- oder Steinzeitdiät setzt sich ausschließlich aus Nahrungsmitteln zusammen, von denen vermutet wird, dass sie bereits in der Steinzeit verfügbar waren. Der Hauptteil der Nahrung besteht aus Früchten, Gemüsen, Nüssen und Pilzen, also dem, was die Menschen vor mehr als 20.000 Jahren gesammelt haben dürften, aber auch Fleisch und Fisch. Dabei sollte man aber bedanken, dass die Jagd sehr schwierig war und Fleisch sicher nicht jeden Tag auf dem Speiseplan gestanden ist. Da es in der Steinzeit noch keinen Ackerbau gegeben hat, wird auf Getreide und Pflanzenöle genauso verzichtet wie auf Alkohol und Fertiggerichte.
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt die Vor- und Nachteile der Paleo- oder Steinzeitdiät.

Trenddiäten im Check: Paleo-Diät

Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien