"bewusst gesund" am 19. Juni: Post-COVID - Schwacher Verlauf, schwere Folgen ORF
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Immer deutlicher zeigt sich, dass Covid-19 viel mehr ist als eine Erkrankung, die in einem gewissen Prozentsatz der Fälle schwer verläuft oder tödlich endet. Bei etwa zehn Prozent aller Infizierten endet das Leiden auch Monate, vielleicht sogar Jahre, nach der Ansteckung noch nicht – unabhängig davon, wie stark die Krankheit verlaufen ist.
Long-Covid oder Post-Covid trifft Infizierte aller Altersgruppen – junge Menschen am häufigsten. Es zeigt sich, dass das Phänomen bei leichten Verläufen besonders oft auftritt. Dabei ist die postvirale Erschöpfung kein neues Phänomen, doch bisher haben sich nur wenige Fachleute damit beschäftigt.
Gestaltung: Christian Kugler

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19. Juni 2021

So erkennt man Post-COVID

Ein postvirales Erschöpfungssyndrom zeigt sich mit unspezifischen Symptomen, Betroffene haben es daher schwer, einen Nachweis zu liefern. Dabei gibt es einen einfachen Test, der Klarheit bringt. Neurologe Dr. Michael Stingl beschäftigt sich schon länger mit den Auswirkungen von Virusinfektionen und informiert, welche Strategie helfen kann, den Zustand nicht noch weiter zu verschlimmern.
"bewusst gesund" am 19. Juni: So erkennt man Post-COVID ORF

Kontakt:

Dr. Michael Stingl
Facharztzentrum Votivpark
Garnisongasse 7/13, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 422 22 22
E-Mail: ordination@neurostingl.at
www.neurostingl.at/mecfs
"bewusst gesund" am 19.6.2021: Oxymel - Immunbooster aus der Natur ORF
19. Juni 2021

Oxymel - Immunbooster aus der Natur

ORF
In China gilt es als Heilmittel, in Russland ist es der erste Trunk nach dem Aufstehen: Das Heilgetränk Oxymel ist bereits seit der Antike bekannt. Übersetzt bedeutet es Sauerhonig, denn seine Hauptbestandteile sind Essig und Honig sowie Kräuter oder Gewürze. Naturbelassener Essig enthält an die 200 Inhaltsstoffe und ist Futter für die Darmzellen, Honig hat eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung, gemeinsam mit den richtigen Kräutern ist es ein Booster für das Immunsystem. Der Honig-Essig-Trunk ist eine gesunde Alternative zu alkoholischen Auszügen und Tinkturen und ist deshalb auch für Kinder geeignet.
Gestaltung: Steffi Zupan
"bewusst gesund" am 19.6.2021: Oxymel - Immunbooster aus der Natur ORF

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Rezept:

1 Teil Essig (Apfelessig, naturtrüb, Bio!)
3 Teile Honig (Bio)
z.B. 1 Löffel Essig und 3 Löffel Honig oder 2 Löffel Essig und 6 Löffel Honig
ev. 1 Prise Salz
ev. Kräuter (z.B.: Löwenzahn wirkt entgiftend, Lavendel entspannend)

Kräuter-Mischverhältnis:
  • frische Kräuter (1)
  • Oxymel (2)
  • getrocknete Kräuter (1)
  • Oxymel (10)
3-4 Wochen dunkel lagern, abseihen und 2-3 EL mit Wasser trinken.
19. Juni 2021

Mitzi & friends - Frauen erobern den Rennradsport

Nach einem Bandscheibenvorfall 2013 suchte die Psychotherapeutin Stefanie Wacht einen Sport, um ihren Stress im Beruf abzubauen: „Es war, als würde einem der eigene Körper Bescheid geben, dass es nicht mehr weitergehen kann wie bisher.“ Nachdem Laufen und Kampfsport wegen ihres Bandscheibenvorfalls nicht mehr möglich waren, sattelte sie auf Radfahren, Kraftsport und Entspannungstraining um. Mit Erfolg: Einige Zeit später war die junge Frau ihre Beschwerden los. In der Folge gründete sie einen Radsportverein für Frauen – „Mitzi & friends“.
Gestaltung: Steffi Zupan

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19. Juni 2021

Kaliummangel

Schwitzen ist oft lästig, doch der Schweiß hat eine wichtige Aufgabe im Körper – er sorgt für Kühlung bei hohen Temperaturen. Mit dem Schweiß verliert der Körper aber auch Mineralstoffe – u. a. Kalium. Wie sich ein Mangel zeigt und wodurch Kaliummangel außerdem entstehen kann, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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ORF nachlese Juni 2021

Wenn die Müdigkeit nicht enden will...

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Die chronische Erschöpfung, medizinisch „Chronic Fatigue Syndrome“ (CFS) genannt, ist eine neuroimmunologische Erkrankung und auch viele Menschen nach einer Covid-19-Infektion sind nun davon betroffen. Ein Krankheitsbild, das meist nach einer Infektion beginnt, so viel wissen wir. Eine eindeutige Diagnose ist aber schwer zu stellen. Doch wie wirkt sich diese Erkrankung auf die Betroffenen nun wirklich aus?

Die Symptomatik

Vielleicht noch einmal zur Erklärung: Nicht nur nach dem Coronavirus, sondern nach vielen anderen, wie Epstein-Barr-, Entero- und sogar nach Influenzavireninfektionen gibt es dieses Erschöpfungssyndrom, das offensichtlich durch eine virale Infektion ausgelöst wird. Die Betroffenen klagen über Müdigkeit, die durch ausreichenden Schlaf nicht zu kompensieren ist, Erschöpfung, Überlastung, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Husten und eine Müdigkeit, die mit der Belastung, der man gerade ausgesetzt war, in keiner Relation steht. Auch beim Coronavirus stellen wir fest, dass etwa 10–15 Prozent der Betroffenen noch Monate nach der Infektion, die sie eigentlich gut überstanden haben, Probleme haben. Man vermutet, dass hier Zytokine, also Entzündungsparameter im Blut, möglicherweise auslösend wirken.
Long-Covid-Infoportal und Kontakte
www.long-covid.at

Studien zum Thema und Teilnahmemöglichkeiten:
www.meduniwien.ac.at/web/ forschung/forschung-zu-covid-19

Die Therapieansätze

Ruhe und Schonung ist in diesen Fällen angeraten. Aber welche Therapiemöglichkeiten gibt es prinzipiell? Dazu muss man sagen, dass dieses chronische Erschöpfungssyndrom etwas ist, das weit unterschätzt wird. Früher haben wir oft Patienten, die mit diesen Beschwerden gekommen sind, nicht ernst genommen, muss man leider sagen. Aber diese Menschen haben einen unendlichen Leidensweg, sind von Arzt zu Ärztin gegangen, hatten das Gefühl, niemand höre ihnen zu. Wir wissen heute, dass das chronische Erschöpfungssyndrom eine extrem belastende Situation für jeden Betroffenen und sein Umfeld bedeutet. Bei manchen hält dieser Zustand zwei bis vier Monate an, dann hört es auf, bei manchen chronifiziert es bedauerlicherweise.

Suchen Sie ärztliche Hilfe!

In der Therapie gibt es ein englisches Schlagwort, es heißt „Pacing“ und bedeutet so viel wie „das Tempo danach richten“. Denn das Wichtigste ist: absolute Schonung, keine Überforderung! Mittlerweile gibt es auch schon in diversen österreichischen Spitälern wie dem Wiener AKH oder dem Krankenhaus Barmherzige Schwestern Spezialambulanzen und auch Rehakliniken, die sich damit beschäftigen. Aber die Botschaft an die Betroffenen ist: Man muss diese Anzeichen ernst nehmen. Sie haben jedes Recht, dass man auf Sie eingeht. Schonen Sie sich und hören Sie im Aufbau auf Ihren Körper und Ihre innere Stimme. Sie allein spüren, ob das machbar ist oder nicht. An dieser Stelle hoffe ich, dass so wenige wie möglich nach der Covid- 19-Krise darunter leiden werden, aber suchen Sie ärztliche Hilfe!

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"bewusst gesund" am 12.6.2021: Seltene Blutarmut - Eltern starten Forschungsprojekt ORF
12. Juni 2021

Beeindruckend – Eltern starten Forschungsprojekt

ORF
Es gibt Erkrankungen, die kommen so selten vor, dass sich die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten für Pharmafirmen nicht lohnt. Angehörige sehen oft keine andere Möglichkeit, als selbst aktiv zu werden – so wie Boris und Marianne Marte. Ihre Kinder leiden an der „Diamond-Blackfan-Anämie“, bei der die Bildung der roten Blutkörperchen gestört ist. Die Betroffenen sind lebenslang auf Blutspenden angewiesen, eine Chance auf Heilung gibt es derzeit nicht. Die Eltern haben deshalb gemeinsam mit dem renommierten Genetiker Josef Penninger und dem Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) ein Forschungsprojekt gestartet, das Erkenntnisse und mögliche Therapien finden soll.
Gestaltung: Silke Tabernik

Spendenmöglichkeit:

Links:

12. Juni 2021

Blut- und Plasmaspende

In Österreich werden fast 1.000 Blutkonserven am Tag benötigt. Ob nach einem Unfall, einer schweren Erkrankung oder einem medizinischen Eingriff – Blut ist ein wichtiges Notfallmedikament und kann nicht künstlich hergestellt werden. Blutspenden rettet Leben. Daran erinnert auch der alljährliche Weltblutspendetag am 14. Juni.
Doch neben dem Blutspenden ist das Spenden von Blutplasma ebenso von hoher Relevanz. Mit einer Plasmaspende kann die Versorgung von lebenswichtigen Therapien ermöglicht werden. Besonders Covid-19-Genesene werden aktuell dazu aufgerufen, Plasma zu spenden. Warum das so ist und worin der Unterschied zwischen einer Blut- und einer Plasmaspende liegt, beantwortet Ute Ruprechter, Leiterin eines Blutplasmazentrums, in „bewusst gesund“.

"bewusst gesund" am 12.6.2021: Die Kraft der Brennnessel ORF
Die Kraft der Brennnessel
12. Juni 2021

Bestechend – die Kraft der Brennnessel

ORF
Die Brennnessel ist ein ungeliebtes Unkraut mit ungeahntem Potenzial an Geschmack und Gesundheitswert. Sie weiß ihr Geheimnis allerdings gut zu verteidigen. Mit Brennhaaren ausgestattet und bis zu eineinhalb Meter hoch ist sie vielen in schmerzhafter Erinnerung. Ihren schlechten Ruf hat die Brennnessel jedoch zu Unrecht. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wird die Heilpflanze vor allem bei Harn-, Nieren-und Gelenksbeschwerden, aber auch zur Anregung des Stoffwechsels und der Verdauung eingesetzt. Auch als Küchenkraut kann die Brennnessel vielseitig verwendet werden.
Gestaltung: Denise Kracher

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12. Juni 2021

Motivierend – Yogalehrerin mit 81

1988 besuchte Ingrid Malinka ihre erste Yogastunde und es war Liebe auf die erste Bewegung, könnte man sagen. Die Schauspielerin und Sprecherin fand darin einen passenden Ausgleich zu ihrem Beruf und Alltag als zweifache Mutter. Mittlerweile hat sie viele Yoga-Richtungen ausprobiert und seit 16 Jahren unterrichtet Ingrid Malinka Hatha-Yoga an einer Wiener Volkshochschule – und das mit das mit 81 Jahren. Ihr hohes Alter stört ihre Schülerinnen oder Schüler nicht, sondern scheint diese zu motivieren, ebenfalls Körper und Geist fit zu halten.
Gestaltung: Steffi Zupan
"bewusst gesund" am 12.6.2021: Yogalehrerin mit 81 ORF

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12. Juni 2021

Beginnende Demenz

In Österreich leben derzeit ca.130.000 Menschen mit der Diagnose Demenz. Und die Zahl steigt. Besonders wichtig ist die Früherkennung, dann lässt sich der Krankheitsverlauf gut bremsen. Über die ersten Anzeichen und wie der Krankheitsverlauf gebremst werden kann, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien