"bewusst gesund" am 25.1.2020: Mit Ultraschall gegen Arteriosklerose ORF
ORF
Seit 40 Jahren wird die Stoßwellen-Therapie bei Nierensteinen erfolgreich eingesetzt, jetzt auch in der Herzmedizin. Mit Hilfe eines speziellen Ballons werden die Impulse direkt an die verkalkte Gefäßwand geleitet und so zum Aufbrechen gebracht.
Seit 40 Jahren werden Nierensteine mit Stoßwellen – also fokussiertem Ultraschall – zertrümmert. Diese bewährte Methode hält jetzt auch Einzug in die Herzmedizin und zwar mit einer technischen Neuentwicklung für Patientinnen und Patienten mit verengten und stark verkalkten Herzkranzgefäßen. Ein neuer Ultraschallzertrümmerer ist dank patentierter Technik so klein, dass er in einem Katheter Platz findet.
„bewusst gesund“ hat sich das revolutionäre System an der Uniklinik in Graz angesehen.
Gestaltung: Christian Kugler
25. Jänner 2020

Risikofaktoren für Gefäßverkalkung – Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit

Atherosklerose ist ein langer Prozess, von dem die Betroffenen erst etwas merken, wenn die Ablagerungen sehr fortgeschritten sind. Daher heißt es möglichst frühzeitig etwas gegen tun. Um mehr über den Prozess und die Risikofaktoren herauszufinden, hat Dr. Johann Willeit vor 30 Jahren eine Studie mit 1.000 Bewohner/innen seiner Heimatstadt Bruneck begonnen. Mittlerweile ist Dr. Willeit Universitätsprofessor in Innsbruck und die Ergebnisse der Langzeitbeobachtung wegweisend für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zahlreiche Studien zum Thema folgten.

Links:

25. Jänner 2020

Autismus – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Annika ist vier Jahre alt und lernt gerade erst gehen. Sie hat eine seltene Erkrankung, die oftmals mit Autismus gekoppelt ist. Für ihre Eltern war es emotional wichtig zu wissen, dass dieses Syndrom durch eine spontane Genmutation entstanden ist und nicht sie „schuld“ an der Erkrankung sind. Damit das möglich ist, erforschen Gaia Novarino und ihre Kolleginnen und Kollegen am Austrian Institute of Science and Technology in Niederösterreich die genetischen Ursachen schwerwiegender Formen von Autismus, Epilepsie und geistigen Behinderungen – neurologische Entwicklungsstörungen, die oftmals in Kombination auftreten. Ziel der Forschung ist neben der Identifizierung der verantwortlichen Gene auch neue Untersuchungsmethode zu finden und für Betroffene passende Therapien zu entwickeln.
Gestaltung: Steffi Zupan

Linktipp:

Kontakt:

Dachverband Österreichische Autistenhilfe
Tel.: +43 (1) 533 96 66 - 0
E-Mail: office@autistenhilfe.at
www.autistenhilfe.at/wir-ueber-uns/kontakt
"bewusst gesund" am 25.1.2020: Sehtraining - Stärkung und Entspannung für die Augen ORF
25. Jänner 2020

Sehtraining – Stärkung und Entspannung für die Augen

ORF
Der Sehsinn gilt als unser wichtigster Sinn, doch Bildschirmarbeit, Smartphone und Tablett belasten unsere Augen. Ausgleich kann gezieltes Sehtraining bringen, denn auch unsere Augenmuskeln können trainiert werden.
Der Sehsinn liefert bis zu 80 Prozent der Informationen über die Außenwelt und beschäftigt ein Viertel des Gehirns. Doch unser moderner Lebensstil mit Stress, wenig Bewegung und häufiger Bildschirmarbeit belastet die Augen. Ausgleich kann gezieltes Sehtraining bringen. „Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass wir unsere Augenmuskeln so wie alle Muskeln im Körper trainieren können“, so die Sehtrainerin Birgit Schrammel. In ihren Kursen zeigt die Niederösterreicherin effektive Übungen, die Fehlsichtigkeit hinauszögern, die Augen entspannen und Beschwerden wie Lichtempfindlichkeit oder trockene Augen lindern können.
Gestaltung: Silke Tabernik

Kontakt:

Birgit Schrammel
Tel.: +43 (0)664 457 08 39
E-Mail: gluecklicheaugen@gmail.com
www.gluecklicheaugen.com
25. Jänner 2020

Tipp zum Thema Nagelbettentzündung

Es beginnt mit Rötungen unter oder um den Finger- oder Zehennagel, die betroffenen Stellen schwellen an und schmerzen. Meist reicht eine Zugsalbe, um eine Nagelbettentzündung wieder abklingen zu lassen. In manchen Fällen kann sie aber durchaus hartnäckig sein. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn informiert, wie diese Entzündungen entstehen, in welchen Fällen sie chronisch werden können und wie man sie am effektivsten behandelt.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
ORF nachlese Jänner 2020

Röntgenkontrastmittel

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Kontrastmittel werden in der Radiologie eingesetzt, um beim Röntgen oder MRT Organe oder Gewebeteile besser sichtbar zu machen. Denn ein zu geringer Dichteunterschied einzelner Organe macht ihre Abgrenzung oftmals sehr schwierig – und auch Tumorgewebe kann somit oftmals nicht von gesundem Gewebe unterschieden werden. Somit sind Kontrastmittel in der radiologischen Diagnostik unumgänglich – verabreicht können verschiedene Substanzen auf unterschiedlichen Wegen werden – oral, per Einlauf, durch Injektion in eine Arterie oder Vene.

Orale und rektale Kontrastmittel

Zur Untersuchung des Magen- Darm-Trakts werden Kontrastmittel mit hoher Röntgendichte, wie Bariumsulfat, eingesetzt. Dabei kommt zusätzlich als sogenanntes Negativ- Kontrastmittel Luft oder Kohlendioxid zur Anwendung. Bariumsulfat erzeugt eine Art „Schleier“ an der Schleimhaut von Magen und Darm, die Luft dient der Entfaltung des Magen- Darm-Trakts. Bariumsulfat wird von den Schleimhäuten nicht aufgenommen und unverändert wieder über den Darm ausgeschieden. Gelegentlich kann es zu einer Verstopfung kommen. Deshalb sollte nach der Untersuchung ausreichend Flüssigkeit getrunken werden. Bei korrekter Anwendung ist Bariumsulfat aber sehr gut verträglich. Besteht allerdings der Verdacht auf eine undichte Stelle in der Magen- oder Darmwand (Perforation), wird jodhaltiges, wasserlösliches Kontrastmittel oral verabreicht, um das Risiko einer Bauchfellentzündung durch Bariumsulfat zu vermeiden.
Nach einer Magenspiegelung oder Darmspiegelung, bei der eine tiefe Probenentnahme (Biopsie) oder eine Polypenentnahme durchgeführt wurde, ist daher ein Sicherheitsintervall von zwei Wochen zwischen Biopsie und Röntgenuntersuchung empfehlenswert.

Intravenöse und intraarterielle Kontrastmittel

Kontrastmittel, die in das Gefäßsystem injiziert werden, müssen gewisse biologische und physikalische Eigenschaften wie Wasserlöslichkeit oder ein bestimmtes Fließverhalten aufweisen. Bei Röntgendarstellungen von Gefäßen (Angiografie) sowie in der Computertomografie (CT) werden jodhaltige Kontrastmittel eingesetzt. Bei der Injektion von jodhaltigen Kontrastmitteln kann es vorübergehend zu Hitzegefühl und einem bitteren Geschmack im Mund kommen.
Manche Patienten reagieren allergisch. Dies kann sich in Form von Rötungen, Juckreiz oder Übelkeit zeigen bzw. im schlimmsten und sehr seltenen Fall zum lebensgefährlichen allergischen Schock führen. Allergische Reaktionen müssen daher in der Patientenakte sowie in einem Allergieausweis vermerkt werden. Bei einem MRT dagegen wird meist ein wasserlösliches Kontrastmittel mit Gadolinium als kontrastgebende Substanz eingesetzt. Gadolinium ist ein Metall und erzeugt im Magnetfeld eines MRGerätes ein starkes Signal. Dadurch leuchten krankhafte Veränderungen im MR-Bild regelrecht auf und sind deshalb leichter zu erkennen. Injizierbare Kontrastmittel werden schließlich über die Nieren, zum geringeren Teil auch über die Galle, wieder ausgeschieden.
Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel dürfen nur von Fachärzten für Radiologie und in Spitälern durchgeführt werden. Weil viele Protokolle zum Umgang mit Kontrastmitteln und ihren Reaktionen spezifisch sind und ständig aktualisiert werden, ist es wichtig, die genauen Details mit der radiologischen Abteilung zu besprechen.Download:
"bewusst gesund" am 18.1.2020: Höhenmedizin ORF
18. Jänner 2020

Höhenmedizin - dünne Luft und ihre Auswirkungen

ORF
In Bozen in Südtirol hat ein weltweit einzigartiges Forschungszentrum den Betrieb aufgenommen: terraXcube, eine riesige Klimahalle, in der jede Wettersituation unserer Erde simuliert werden kann – von der Sahara bis zum Mount Everest. Es können nicht nur Regen, Schnee oder Wind erzeugt werden, sondern auch der Luftdruck, die Sauerstoffsättigung oder der CO2-Gehalt sind exakt steuerbar.
Eine der ersten Studien in der neuen Anlage beschäftigt sich mit Höhenmedizin. Sollen Bergrettungskräfte und Piloten im Hubschrauber Sauerstoff mitführen müssen? Besteht die Gefahr der körperlichen Überlastung oder geistigen Desorientierung bei raschem Aufstieg über 3.000 Meter? Wie wirkt sich Sauerstoffmangel auf Teamarbeit und die Qualität eines Rettungseinsatzes aus? Dazu werden im terraXcube rund 50 Piloten, Notfallmediziner und Bergretter entsprechend untersucht. Simuliert werden Wiederbelebungseinsätze unter Stress bis 5.000 Meter Höhe, anschließend wird die geistige Leistung und Koordination in der „dünnen Luft“ mit einem Kognitionstest der NASA überprüft.
Studienleiter Hermann Brugger, Institut für Alpine Notfallmedizin:
„Wir betreiben seit 30 Jahren Feldforschung im Gebirge, aber das kostet, birgt Gefahren und bisherige Ergebnisse sind von den jeweiligen Witterungsbedingungen verfälscht. Hier können wir zum ersten Mal Probanden mit exakten Werten messen, die Studien sind wissenschaftlich reproduzierbar.“
Gestaltung: Thomas Azade

Forschen in dünner Luft

Linktipps:

18. Jänner 2020

Bereitschaftsdienst am Hahnenkamm

Seit 31 Jahren ist Helmuth Obermoser bei den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel als Rennarzt dabei. Er ist einer jener Notärzte, die während des Sportgroßereignisses an der Schlüsselstelle der Piste sind, um im Notfall die Erstversorgung zu gewährleisten. Auch wenn sich die Anforderung in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert hat, so ist der Einsatz nicht mehr mit damals zu vergleichen. Dr. Helmuth Obermoser erzählt von drei Jahrzehnten Rennerfahrung.
"bewsst gesund" am 18.1.2020: Bereitschaftsdienst am Hahnenkamm ORF
Christine Reiler im Gespräch mit Rennarzt Dr. Helmuth Obermoser
Studiogast: Rennarzt Dr. Helmuth Obermoser
www.arzt-kitz.at

Link:

18. Jänner 2020

Handarbeit

„Die Hände machen den Menschen erst zum Menschen“ – das sagt eine Frau, die mit nur einer Hand geboren wurde. Runhild Winkelbauer wurde Ergotherapeutin und hat sich auf die Behandlung verletzter oder kranker Hände spezialisiert.
Gestaltung: Christian Kugler

Eine Hand hilft den anderen

Kontakt:

Handlungsraum - Gemeinschaftspraxis für Ergotherapie
Vormosergasse 10, A 1190 Wien
E-Mail: Praxis@Handlungsraum.at
Unser Team - R.Winkelbauer - Handlungsraum
"bewsst gesund" am 18.1.2020: Gesunde Hülsenfrüchte - richtig zubereitet ORF
18. Jänner 2020

Gesunde Hülsenfrüchte - richtig zubereitet

ORF
Große Studien zeigen, dass tierisches Eiweiß alles andere als ideal für die Gesundheit ist – das gilt besonders für Diabetiker, die sich häufig und reichlich von Fleisch- und Milchprodukten ernähren. Grund genug, zumindest teilweise auf pflanzliche Eiweißquellen umzusteigen – vor allem auf Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen. Wenn man sie richtig mit Getreide und Ölsaaten kombiniert, liefern sie jede Menge gut verfügbares Eiweiß, das den Eiweißbedarf eines gesunden Erwachsenen problemlos decken kann. Und wer einige Tipps beachtet, wird auch mit der Verdauung keine Probleme bekommen.
Gestaltung: Christian Kugler

Links:

18. Jänner 2020

Tipp zum Thema Hörsturz

Bei einer plötzlich auftretenden Schwerhörigkeit, die meist einseitig ist, spricht man von einem Hörsturz. Ca. 3.000 Menschen passiert das jedes Jahr in Österreich. Über mögliche Ursachen und Therapien informiert Prof. Siegfried Meryn.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Auszeichnungen

Auszeichnungen für „bewusst gesund“

Preis für „bewusst gesund“-Journalistin Gerlinde Scheiber

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat Dr.in Gerlinde Scheiber mit dem Journalistenpreis 2017 für Qualitätsjournalismus ausgezeichnet. Die Entscheidung dafür wurde von einer 6-köpfigen Fachjury einstimmig für ihren Beitrag in „bewusst gesund“ zum Thema „Lymphknotenverpflanzung“ getroffen. Der Preis wurde anlässlich der Jahrestagung der ÖGPÄRC am 12. September 2019 in Wien übergeben. 
"bewusst gesund"-Journalistin Gerlinde Scheiber ausgezeichnet Katrin Bruder
Univ. Doz. Dr. Greta Nehrer; „bewusst gesund“-Journalistin Dr.in Gerlinde Scheiber; Prim.Prof. (DMC) Dr.med. Boris Todoroff, Präsident ÖGPÄRC

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien