"bewusst gesund" am 22.7.2019: Kunstwerke - Miniorgane aus dem Labor ORF
ORF
Organoide sind keine vollständigen Organe, sondern Strukturen, die aus Stammzellen gewonnen werden. Sie dienen den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien, um Krankheiten zu erforschen und neue Therapieformen zu entwickeln. Besonders erfolgreich sind die Forscher/innen am IMBA mit sogenannten Gehirnorganoiden. Wie diese entstehen und welche Krankheiten damit bekämpft werden können, hat sich Dr. Christine Reiler von den Molekularbiologinnen und -biologen zeigen lassen.
Gestaltung: Thomas Schmidle

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20. Juli 2019

Online-Gaming: Wann wird aus Spiel Sucht?

Egal ob zu Hause am Computer oder am Smartphone unterwegs, Videospiele sind immer verfügbar. Die Weltgesundheitsorganisation hat Video- und Online-Spielsucht vor kurzem auf die Liste der offiziellen Krankheiten gesetzt. Aber ab wann wird Spielen ungesund? Und wie kommt man von der Sucht wieder los?
Dazu ist Dr. Roland Mader, Suchtexperte am Anton Proksch Institut in Wien, zu Gast bei „bewusst gesund“.

Serviceliste:

Anton Proksch Institut
https://api.or.at/
"bewusst gesund" am 22.7.2019: Gute Nacht - einfache Tipps für den gesunden Schlaf ORF
20. Juli 2019

Gute Nacht – einfache Tipps für den gesunden Schlaf

ORF
Der Mensch neigt dazu, bequem zu sein und zwar auch dann, wenn er nicht schlafen kann. Deshalb fällt vielen Menschen, der – ziemlich ungesunde und gar nicht ungefährliche – Griff zur Schlaftablette leichter als kleine Veränderungen des Lebensstils. Diese können mindestens genauso hilfreich sein, um besser zu schlafen. Und es gibt eine ganze Menge von „Schrauben“, an denen man zumindest versuchen sollte, zu drehen, um besser schlafen zu können.
Gestaltung: Christian Kugler

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20. Juli 2019

Intervallfasten – besser als Diät?

Sportlich, trainiert und figurbewusst ist die 51-jährige Niederösterreicherin Sabine Mitterböck heute. Vor einigen Jahren sah das noch ganz anders aus. Da wog sie 36 Kilo mehr und hat sich selten bis gar nicht bewegt. Ihrer Tochter zuliebe, die das Intervallfasten ausprobieren wollte, begann sie jeden zweiten Tag in der Woche aufs Essen zu verzichten. Die Kilos purzelten, die Laune stieg und sie bekam Lust auf Bewegung – seit damals gehören Nordic Walken und Schwimmen zu ihrem Leben. Jetzt ist die Niederösterreicherin so fit wie nie zuvor. Auch ihr Arzt ist begeistert von den verbesserten Blutwerten. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag geht sie trainieren und fastet auch an diesen Tagen. Sabine Mitterböck hat einen Weg gefunden, der sie nicht nur gesund hält, sondern auch zufrieden macht.
Gestaltung: Steffi Zupan
„bewusst gesund“ am 17.3.2018: Intervallfasten – besser als Diät? ORF

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20. Juli 2019

Tipp zum Thema „Was tun bei Sonnenstich?“

Wer zu viel Zeit in der Sonne verbringt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand, sondern auch einen Sonnenstich. Dabei ist nicht die UV-Strahlung entscheidend, sondern die Hitze, die von den Sonnenstrahlen ausgeht. Die Blutgefäße im Bereich der Hirnhaut erweitern sich und es kann zu einer Hirnschwellung kommen. Über die ersten Anzeichen und was dann zu tun ist, informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
ORF nachlese Juli 2019

Wenn die Ohren klingeln

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Einige nehmen hohe Pfeifgeräusche wahr, andere ein Brummen, Sausen oder sogar Maschinengeräusche. Ein Tinnitus – medizinisch Tinnitus aurium, also Klingeln der Ohren genannt – wird meist nur vom Betroffenen wahrgenommen und kann in seiner Intensität sehr unterschiedlich ausfallen. Ein akutes Ohrgeräusch wird vom Patienten im Ohr lokalisiert. Bei längerem Bestehen ändert sich das Bild. Viele lokalisieren den Tinnitus dann „im Kopf“, was auch der tatsächlichen Abspeicherung des Geräusches im Gehirn entspricht.

Die Hintergründe

Selbst bei absoluter äußerer Stille ist unser Innenohr, die sogenannte Schnecke, dennoch ein überraschend lauter Ort, in dem ununterbrochen Töne und Geräusche (die sogenannten otoakustischen Emissionen) produziert werden. Unser Gehirn hat es aber gelernt, diesen Erregungseinstrom eines gesunden Innenohres als „Stille“ zu interpretieren. Jede Veränderung dieses Signalmusters kann Tinnitus auslösen. Unser Innenohr hat eine ausgesprochen gute Filterfunktion, die Hörkerne wählen aus, welche Signale bewusst verarbeitet werden. Sind diese Filter gestört, entsteht Tinnitus. Zumeist ist die schleichend einsetzende Altersschwerhörigkeit Ursache Nummer eins. Da sie zunächst nur die höheren Frequenzen betrifft, wird sie von den Patienten selbst zu Beginn gar nicht bemerkt. Erst ein genauer Ton- und Sprachhörtest beim Facharzt gibt Aufschluss über das tatsächliche Hörvermögen.
In jungen Jahren ist die Hauptursache meist Stress. Unser Körper sagt uns, dass wir buchstäblich „zu viel um die Ohren haben“. Oftmals ist Tinnitus auch ein Vorbote oder Begleitsymptom eines Burnouts. Depressionen alleine lösen allerdings keinen Tinnitus aus, sie erschweren aber dem Patienten den Umgang damit. Auch seelische Kränkungen, Trennungen oder der Verlust einer geliebten Person können Tinnitus auslösen, ebenso wie zahlreiche Erkrankungen des Mittel- oder Innenohres Tinnitus bewirken können. So geht ein Hörsturz in der Regel mit Tinnitus einher. Auch die Drehschwindel- Erkrankung (Morbus Menière), eine chronische Mittelohrentzündung, ein Mittelohrguss oder im einfachsten Fall simples Ohrenschmalz kann einen Tinnitus verursachen. Gefährliche Ursachen für das Pfeifen im Ohr wären etwa das Akustikus- Neurinom oder andere Tumoren, sie sind aber selten, müssen jedoch unbedingt ausgeschlossen werden. Der beste Ansprechpartner ist hierfür Ihr HNO-Facharzt.

Die Behandlung

Die Tinnitus-Therapie richtet sich nach Ursachen, Schweregrad und möglichen sekundären Symptomen. Entscheidend ist außerdem, ob es sich um einen akuten oder chronischen Tinnitus handelt. Bei einem akuten Tinnitus sollte möglichst umgehend mit der Behandlung begonnen werden. Denn dann sind die Chancen am größten, das therapeutische Ziel, die vollständige Beseitigung der Ohrgeräusche, zu erreichen.
Mögliche Behandlungsmethoden sind:
  • Counselling: Meint eine eingehende und individuelle Beratung und Aufklärung des Patienten durch den Arzt, damit sich Betroffene keine unnötigen Sorgen über die Ursache ihres Ohrgeräusches machen.
  • Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT): Hierbei wird versucht, die gestörte Geräusche-Filterfunktion wieder herzustellen und die akustische Wahrnehmung von den Ohrgeräuschen abzulenken bzw. abzukoppeln.
  • Entspannungsübungen
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Durchblutungsfördernde Medikamente

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"bewusst gesund" am 13. Juli 2019: Gedankengesteuerte Prothese ORF
13. Juli 2019

Gedankengesteuerte Prothese

ORF
Der Mensch denkt, die Hand lenkt – was für die meisten selbstverständlich ist, ist für Menschen mit einer Armprothese erst seit wenigen Jahren möglich. 2007 wurde in Österreich die erste gedankengesteuerte Prothese entwickelt. Dabei werden Signale vom Gehirn von Mikroprozessoren verstärkt und an die Prothese gesendet und diese so intuitiv gesteuert. Wie das genau funktioniert, hat sich Christine Reiler angesehen.
Gestaltung: Thomas Schmidle

Linktipps:

13. Juli 2019

Maßarbeit – Implantate aus dem 3D-Drucker

"bewusst gesund" am 13. Juli 2019: Maßarbeit – Implantate aus dem 3D-Drucker ORF
3D-Drucker wurden entwickelt, um kostengünstige Modelle statt teurer Prototypen anzufertigen. Mittlerweile gibt es 3D-Drucker für den Hausgebrauch, die Technologie hat sich in vielen Bereichen durchgesetzt – auch in der Medizin. So setzen die Orthopädie und die Kieferchirurgie im Universitätsklinikum Salzburg seit Kurzem auf 3D-Drucker. Komplizierte Eingriffe lassen sich mit den dreidimensionalen Modellen präziser planen.
Gestaltung: Ulli Wolf

Implantate aus dem 3D-Drucker

Links:

13. Juli 2019

Später Start – ein 65-Jähriger wird Triathlet

Buch von Johann Wünscher
Alter schützt vor Leistung nicht – Es ist nie zu spät
erschienen im Eigenverlag
Johann Wünscher hatte 121 Kilogramm und einen ordentlichen Wohlstandsbauch, als er mit 50 Jahren beschloss, sein Leben zu ändern, denn so richtig wohl fühlte er sich schon längst nicht mehr. Er begann mit Radfahren, Bergwandern und langsam mit dem Laufen. Mit 57 Jahren beschloss er endlich, schwimmen zu lernen und noch einmal einige Jahre später, mit 65 Jahren, hat er sich dem Triathlon verschrieben. Wie gesund das ist und ob man dem nacheifern sollte, hat sich „bewusst gesund“ angesehen.
Gestaltung: Steffi Zupan
"bewusst gesund" am 13. Juli 2019: Wahr oder falsch – die größten Ernährungsirrtümer ORF
13. Juli 2019

Wahr oder falsch – die größten Ernährungsirrtümer

ORF
Zum Thema gesunde Ernährung gibt es unzählige Empfehlungen: Nüsse machen schlau, Kartoffeln machen dick, Schnaps hilft bei der Verdauung und Kaffee entwässert. Fakt ist jedenfalls, dass die meisten Mythen nicht wissenschaftlich belegt sind. „bewusst gesund“ hat die häufigsten Ernährungsmythen unter die Lupe genommen.
Gestaltung: Denise Kracher

Die größten Ernährungsirrtümer

Kontakt:

AGES GmbH
Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien
Tel.: +43 50 555-0
Fax:  +43 50 555-22019
www.ages.at

 Tipp:

13. Juli 2019

Tipp zum Thema Sonnenallergie

Sonnenlicht spendet Wärme, wir brauchen es für die Produktion von Vitamin D und als Stimmungsaufheller. Doch zu viel UV-Belastung sorgt nicht nur für Sonnenbrand, sondern bei ca. 15 Prozent der Bevölkerung für eine Sonnenallergie, auch „Mallorca-Akne“ genannt. Rote Flecken, kleine Pusteln, juckende Stellen sind die häufigsten Symptome. Wie Sonnenallergie behandelt wird und wie man vorbeugen kann, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

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Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien