"bewusst gesund" am 27.11.2021: VR Brille bei Schulter-OP ORF
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Erstmals wird in Österreich mittels Augmented Reality operiert. Abweichungen und Winkelfehler des menschlichen Auges waren bisher potenzielle Fehlerquellen bei der Genauigkeit. Die spezielle Software und VR-Brille kommen vor allem bei den heiklen Implantationen eines Schultergelenksersatzes zum Einsatz, um mit größtmöglicher Genauigkeit zu operieren. Damit ist das Wiener Herz-Jesu Krankenhaus das erste in Österreich und eines von fünf weltweit, bei dem die virtuelle Realität im OP Einzug hält. So sollen Revisionsoperationen vermieden werden und die Standzeiten der Prothesen verlängert werden.
Gestaltung: Larissa Putz

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27. November 2021

Resistente Keime

Bakterien sind bekannt als Krankheitserreger, sie schützen aber auch unsere Gesundheit. Viele Bakterien besiedeln natürlicherweise die Haut sowie die Schleimhäute von Mund, Nase, Darm und anderen Organen. Bakterien vermehren sich sehr schnell und in großer Zahl. Dabei kann sich das Erbgut so verändern, dass diese Erreger unempfindlich gegenüber Antibiotika werden. Besonders problematisch ist das in Krankenhäusern.
Für gesunde Menschen ist der Kontakt zu resistenten Keimen in der Regel ungefährlich. Sie können diese aber auf andere, gefährdete Menschen übertragen. Worauf Besucher/innen oder auch Patientinnen und Patienten im Spital oder anderen Gesundheitseinrichtungen achten sollten, erklärt Mag. Johannes Culen von der Semmelweis Foundation.
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Johannes Culen ORF

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"bewusst gesund" am 27.11.2021: Mobilisieren statt Dehnen ORF
27. November 2021

Kreuzschmerz adé - Mobilisieren statt Dehnen

ORF
Wer genug Rückenmuskulatur hat, der bekommt keine Kreuzschmerzen. Klingt sehr logisch, ist aber trotzdem falsch. Denn mindestens ebenso wichtig wie die Muskulatur ist die Beweglichkeit oder Mobilität der Wirbelsäule. Dehnungsübungen sind bei Schmerzzuständen höchst unangenehm und in manchen Fällen sogar kontraproduktiv. Das Zauberwort heißt Mobilisation und die kann man sich zum Beispiel mit einem „Schraubenzieher“ behelfen. So heißt eine einfache Übung, die man etwa nach dem Aufwachen gleich im Bett machen kann.
Gestaltung: Christian Kugler

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"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse ORF
27. November 2021

Weihnachtskekse - so gut schmeckt gesund

ORF
Alle Jahre wieder stellt sich im Advent das große Keksebacken ein. So sehr man die Weihnachtszeit mit den gut duftenden Köstlichkeiten auch genießt, so häufig ist auch das schlechte Gewissen, wenn man zu viele der kleinen Kalorienbomben nascht. Doch mit den richtigen Zutaten können Kekse nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund sein. „bewusst gesund“ hat sich gesunde und auch einfache Rezept-Alternativen angesehen.
Gestaltung: Sabine Aigner

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27. November 2021

Gesunde Weihnachtskekse - Rezepte

Haferflocken-Kekse

Zubereitungszeit: 20 Minuten
Backtemperatur: 160 Grad Heißluft
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse ORF
Zutaten für 32 Stück:
Teig:
75 g Butter
120 g Haferflocken
1 Ei
30 g brauner Zucker
50 g Dinkelvollkornmehl
8 g Backpulver
6 g Zimt
60 g Schokolade gehackt (Alternativ getrocknete Früchte oder Zartbitter-Schokolade)
Zubereitung:
Die angegebenen Zutaten zu einem Teig verkneten. Danach mit einem Teelöffel Stücke abstechen und diese zu Kugeln formen.
Die Kugerl auf ein Backblech setzten und im vorgeheizten bei 160 Grad Heißluft 10 Minuten backen.

Weihnachtsgranola

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Backtemperatur: 170 Grad Heißluft
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse ORF
Zutaten für 1 Backblech:
Teig:
200 g Haferflocken
100 g grob gehackte Haselnüsse
100 g grob gehackte Mandeln
65 g Honig
60 g Butter
1 TL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
Zubereitung:
Honig und Butter in einem Topf schmelzen. Haferflocken, Haselnüsse, Mandeln, Zimt und Nelkenpulver in eine Schüssel geben und vermischen. Danach das flüssige Honig/Butter Gemisch dazugeben und alles verrühren.
Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 160 Grad Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

Knäckebrot

Backtemperatur: 170 Grad Heißluft
Backzeit: 60 Minuten, nach 10 Minuten schneiden
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse ORF
Zutaten:
120 g Dinkelvollkornmehl
120 g Haferflocken
80 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesam
5 g Salz
5 g brauner Zucker
Wasser
Zubereitung:
Die Zutaten mit 500 g lauwarmem Wasser verrühren, danach 10 Minuten quellen lassen. Die Masse auf einem Backblech verteilen und bei 170 Grad Heißluft ca. 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten im Backofen die Masse mit einem Pizzaroller in Quadrate schneiden, da sie nach dem Backen nur mehr gebrochen, aber nicht mehr in gleichmäßige Stücke geschnitten werden kann.

Espresso-Kekse mit Mandeln

Temperatur: 180 Grad Heißluft
Zubereitungsdauer: 40 Minuten
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse ORF
Zutaten für ca. 40 Stück:
1 Vanilleschote (Mark)
75 g Dinkelvollkornmehl
150 g Weizenmehl 700 oder Dinkelmehl 700
7 g Backpulver
200 g Mandeln getrocknet (80 g für den Teig, der Rest zum Wälzen)
150 g weiche Butter
120 g Rohrzucker
2 EL Espresso
2 Eier
Zubereitung:
Aus den angegebenen Zutaten einen Teig zubereiten. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Die Kugeln anschließend in den hackten Mandeln wälzen.
Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Danach bei 180 Grad Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 10-12 Minuten backen.

Apfelbrot

Backtemperatur: 170 Grad Heißluft, evtl. auf 160 Grad reduzieren
Backzeit: 40 Minuten
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Weihnachtskekse - Apfelbrot ORF
Zutaten für 4 kleinere Laibe:
750 g mit Schale geriebene Äpfel
250 g Rosinen
250 g fein geschnittene getrocknete Feigen
125 g fein geschnittene Dörrpflaumen
200 g Walnüsse
65 g Rum
30 g brauner Zucker
1 TL Zimt
1/4 TL Nelkenpulver
500 g Dinkelmehl 700
5 g Salz
1 Pkg. Backpulver
Zubereitung:
Äpfel, Rosinen, Feigen, Dörrpflaumen, Walnüsse, Rum, braunen Zucker, Zimt und Nelkenpulver gut vermischen und ca. 12 Stunden ziehen lassen. Danach Mehl, Salz und Backpulver zur Fruchtmasse geben und alles gut verrühren. Den Teig in 4 Teile teilen und zu Laiben formen (am besten geht das mit nassen Händen).
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Heißluft ca. 40 Minuten backen (sollte das Brot schon früher dunkel werden, dann muss man die Temperatur auf 160 Grad reduzieren). 
27. November 2021

Hexenschuss

Eine ungeschickte, ruckartige Bewegung und schon schmerzt es gehörig im Rücken, man kann sich kaum mehr bewegen. Die Diagnose lautet dann meist Hexenschuss oder, wie Mediziner/innen diesen Schmerz nennen, Lumbago oder lokales Lumbagosyndrom. Über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten informiert Univ.-Prof. Dr. Meryn.
"bewusst gesund" am 27.11.2021: Hexenschuss ORF

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ORF nachlese November 2021

Blut: Notfallmedikament Nr. 1

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Ob nach einem Unfall, einer Geburt oder während einer schweren Erkrankung – in Österreich wird alle 90 Sekunden eine Blutkonserve benötigt. Das sind fast 1 000 Blutkonserven am Tag. Blut ist ein wichtiges Notfallmedikament. Blutspenden rettet also Leben. Das wissen wir. Und dennoch werden die Reserven jedes Jahr, besonders über den Sommer, knapp. Dabei ist es ganz einfach.

Ihre Blutspende rettet Leben!

In ganz Österreich gibt es Blutspendezentralen und mobile Blutspendeaktionen. Grundsätzlich darf jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren sein Blut spenden. Aus der Armvene des Spenders werden ca. 465 ml Blut entnommen. Zum Vergleich: In unserem Körper fließen ca. 5–7 Liter Blut. Die eigentliche Abnahme dauert nicht länger als sieben Minuten. Sie müssen nur vorher einen Fragebogen ausfüllen und bekommen nachher, in der Ruhephase, einen kleinen Snack, weshalb Sie schon 30–45 Minuten einplanen sollten.
Das abgenommene Vollblut wird unmittelbar darauf im Labor Sicherheitstests unterzogen, in verschiedene Komponenten getrennt und in der Produktion zu verschiedenen Blutprodukten verarbeitet, die dann Patienten erhalten. Zudem gibt es noch die Möglichkeit der Multikomponentenspende, wo man nur gewisse Blutanteile spendet, die meist von schwer kranken Patienten gebraucht werden.
Menschen, die Blutspenden erhalten, haben oft ein geschwächtes Immunsystem. Deshalb ist es so wichtig, dass Blutspender komplett gesund sind. Bereits eine Erkältung oder Fieberblase kann für sie gefährlich werden. Der Blutverlust des Spenders gleicht sich normalerweise innerhalb weniger Wochen aus.
Gelegentlich zeigen sich Kreislaufstörungen: Leichter Schwindel, Unwohlsein bedingt durch den Volumenverlust der Blutabnahme, Flimmern bzw. Schwarzwerden vor den Augen, Kollaps. Nehmen Sie daher am Tag der Blutspende ausreichend Flüssigkeit zu sich (aber keinen Alkohol!) und kommen Sie nicht mit leerem Magen zum Blutspenden. Sie sollten etwa zwei bis drei Stunden vorher ordentlich gegessen und getrunken haben.

Aber wer darf nun wem sein Blut spenden?

Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch gehört einer besonderen, ererbten Blutgruppe an. Für die Transfusionsmedizin wichtig ist das AB0-Blutgruppensystem, das in den Jahren 1901 und 1902 vom österreichischen Arzt und Nobelpreisträger Karl Landsteiner und seinen Schülern Decastello und Sturli entdeckt wurde. Man unterscheidet dabei vier Blutgruppen: 0, A, B und AB. Die Häufigkeit der Blutgruppen innerhalb der österreichischen Bevölkerung ist sehr unterschiedlich. Die seltenste Blutgruppe ist AB negativ. Biochemische Merkmale auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen und Antikörper bestimmen, zu welcher Blutgruppe ein Mensch gehört. Bei einer Bluttransfusion müssen sich die Blutgruppen vertragen, sonst verklumpen die Blutkörperchen.
Die Bezeichnungen Rhesus „positiv“ und „negativ“ beziehen sich auf weitere Merkmale von Blutgruppen. „Rh“ ist die Abkürzung von Rhesus, dem Namen einer Affengattung, mit deren Hilfe Landsteiner 1940 die Rhesusgruppen entdeckte. Dadurch wurde noch klarer, welche Menschen welches Spenderblut erhalten dürfen. Besonderer Bedarf bei der Versorgung von Notfallpatienten besteht an der Blutgruppe 0 (speziell negativ), da sie universell einsetzbar ist.
Daher: Blut spenden, Leben retten! Nie war es so einfach ein Menschenleben zu retten!

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"bewusst gesund" am 20.11.2021: Makuladegeneration - Therapie mit künstlicher Intelligenz ORF
20. November 2021

Makuladegeneration - Therapie mit künstlicher Intelligenz

ORF
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für Erblindung in der westlichen Welt. In Österreich leiden rund 150.000 Menschen an dieser Erkrankung. Generell ist die Makula der Bereich der Augennetzhaut, an dem besonders viele Sinneszellen sitzen. Bei einer AMD bilden sich an der Augennetzhaut Ablagerungen, die zur Sehverminderung oder sogar zum Sehverlust führen können. Die aggressivste Form dieser Erkrankung ist die feuchte AMD. Wie diese behandelt werden kann und warum künstliche Intelligenz bei der Therapie eine wesentliche Rolle spielt, zeigt „bewusst gesund“.
Gestaltung: Vroni Brix
"bewusst gesund" am 20.11.2021: Makuladegeneration - Therapie mit künstlicher Intelligenz ORF

Kontakt:

Univ. Prof. Dr. Ursula Schmidt- Erfurth, Dr. Gregor Reiter
Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel./ Fax:+43 (0)1 40 400 - 79110
www.meduniwien.ac.at/hp/augenheilkunde

Allgemeine Informationen:

20. November 2021

Chronische Schmerzen

Akute Schmerzen erfüllen eine wichtige biologische Funktion, indem sie dem Gehirn Warnsignale senden. Bei Schmerzen, die länger als drei Monate andauern, spricht man von chronischen Schmerzen: Sie halten an, obwohl ihre Ursache bereits abgeheilt ist. Chronischer Schmerz gilt unter Medizinerinnen und Medizinern selbst als eine Art Krankheit, bei der dem Gehirn Schmerzinformationen vermittelt werden, selbst wenn kein auslösender Reiz mehr vorhanden ist.
Welche Möglichkeiten es gibt, chronischen Schmerz zu behandeln, erklärt Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, Vorstand der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin am Wilhelminenspital in Wien.
"bewusst gesund" am 20.11.2021: Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff ORF

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20. November 2021

Multimodale Schmerztherapie

Ist die Psyche krank, kann auch der Körper krank werden – und umgekehrt. Die Psychosomatik ist ein Teilbereich der Medizin und beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Körper und Seele. Betroffenen ist häufig nicht bewusst, dass Signale des Körpers wie chronische Schmerzen mit der Psyche zusammenhängen können.
Um diese komplexe Schmerzproblematik zu behandeln, bedarf es einer multimodalen Schmerztherapie, die neben der klassischen Schmerztherapie auch psychotherapeutische Behandlungen und ein breites Freizeitangebot bietet. Ziel der Therapie ist es, mit dem Schmerz leben zu lernen und es den Patientinnen und Patienten zu ermöglichen, aktiv zur Verbesserung ihres Zustandes beizutragen.
Gestaltung: Denise Kracher
"bewusst gesund" am 20.11.2021: Wechselwirkung - wenn Körper und Psyche schmerzen ORF
Link:
"bewusst gesund" am 20.11.2021: Vitamin D ORF
20. November 2021

Vitamin D - Sonne im Essen

ORF
Wir leben in den gemäßigten Breiten. Das hat viele Vorteile – es wird weder extrem heiß noch extrem kalt. Der Nachteil: Die Sonnenstunden sind gering und damit kann der Körper kaum Vitamin D produzieren. Die Folgen können gravierend sein, denn Vitamin D brauchen wir unter anderem für das Immunsystem, die Arbeit der Muskel und vor allem für die Festigkeit der Knochen. Fachleute fordern, dass Vitamin D bestimmten Nahrungsmitteln zugesetzt werden soll.
„bewusst gesund“ hat dazu einen Spezialisten in Graz befragt und einen Pilzzüchter gefunden, der versucht, seine Schwammerln auf ungewöhnliche Weise mit Vitamin D anzureichern.
Gestaltung: Christian Kugler
"bewusst gesund" am 20.11.2021: Vitamin D ORF

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20. November 2021

Histamin-Intoleranz

Immer mehr Menschen entwickeln Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten. Etwa ein Prozent der Bevölkerung hat eine Histaminintoleranz. Histamin ist vor allem in Lebensmitteln enthalten, die wie Käse, Sauerkraut oder auch Wein lange reifen. Über die häufigsten Symptome und mögliche Therapien informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien