"bewusst gesund" am 16.2.2019: Pionierarbeit - neue Therapie bei Vorhofflimmern ORF
ORF
Unbehandelt kann Vorhofflimmern bis zum Schlaganfall führen wie bei Ferdinand Hirscher, Vater von Skistar Marcel Hirscher. Durch eine neue Operationsmethode am Ordensklinikum Linz Elisabethinen konnte er geheilt werden.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung im Erwachsenenalter, dabei bringen elektrische Fehlimpulse das Herz aus dem Takt. Unbehandelt kann Vorhofflimmern bis zum Schlaganfall führen. Der Großteil der Patienten wird medikamentös therapiert. Bringt diese Behandlung nicht den gewünschten Erfolg, wird eine Operation empfohlen. Bei einer revolutionären Operationsmethode am Ordensklinikum Linz Elisabethinen werden durch Stromimpulse jene Bereiche am Herzen verödet, die diese Fehlsignale verursachen und das sogenannte „Herzflimmern“ auslösen. Ein prominenter Patient ist Ferdinand Hirscher, Vater von Skistar Marcel Hirscher. Er lebte mehr als 20 Jahre mit Vorhofflimmern, bis er sich in Linz operieren ließ.
Im Studio zu Gast ist Univ.-Prof. Dr. Helmut Pürerfellner.

Neue Therapie bei Vorhofflimmern

Kontakt:

Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern
Dr. Helmut Pürerfellner
Seilerstätte 4, 4010 Linz
Tel.: +43 (0)732 7677-0
Fax: +43 732 7677-7200
E-Mail: bhs@ordensklinikum.at
www.ordensklinikum.at
16. Februar 2019

Tabuthema – Sexualität trotz chronischer Krankheit

Liebe, Nähe, Zärtlichkeit und Sex gehören zu einer Beziehung. Doch was ist zu tun, wenn manches nicht mehr klappt, wenn einer der Partner – zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung – keine Nähe mehr zulassen will? Wenn Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten, schwindet meist auch die weibliche Lust. Eine schwierige Situation – nicht nur für die betroffenen Frauen, sondern auch für die Partnerschaft. Das muss aber nicht sein. Eine Studie der Universität Wien hat gezeigt, dass alleine das Reden mit dem Partner über die Sexualität schon hilft, diese zu verbessern.

Sexualität trotz chronischer Krankheit

Linktipp:

"bewusst gesund" am 16.2.2019: Freilauf – Barfuß gehen bei jedem Wetter ORF
16. Februar 2019

Freilauf - Barfußgehen bei jedem Wetter

ORF
Wer zeitweise auf festes Schuhwerk verzichtet, tut seinen Füßen etwas Gutes. Barfußgehen stärkt die Muskulatur und macht die Füße beweglicher und nebenbei wird die Achtsamkeit geschult - und das sogar mitten im Winter!
Den größten Fehler, den man beim Barfußgehen machen kann, ist der, es nicht zu tun! Denn der zeitweise Verzicht auf festes Schuhwerk bedeutet für die Füße, dass sie endlich das bekommen, was sie brauchen und wofür sie geschaffen wurden. Neben den positiven Auswirkungen auf den Fuß selbst soll die natürlichste Sache der Welt – Barfußgehen – auch entschleunigen und die Achtsamkeit schulen. Und das sogar mitten im Winter!

Barfuß bei jedem Wetter

Kontakte:

Barfuß-Lauf-Schule
Alexander Hochwimmer
Gartenstr. 30b, 4201 Gramastetten
Tel.: +43 (0)660 540 3 550
E-Mail: alexander.hochwimmer@gmail.com
Dr. Manuel Sabeti
Orthopäde, Sportorthopäde, Sportarzt
Billrothstr. 49a, 1190 Wien
Tel.: +43 (0)699 136 89 560
E-Mail: info@sportweh.at
www.sportweh.at
16. Februar 2019

Tipp zum Thema Eiweiß

Protein-Shakes kennt man hauptsächlich als Nahrungsergänzung für den Muskelaufbau, doch auch ältere Menschen sollten ausreichend Eiweiß zu sich nehmen. Aber wie hoch ist der durchschnittliche Eiweißbedarf und wozu braucht unser Körper Proteine? Prof. Siegfried Meryn beantwortet die Fragen der Zuseherinnen und Zuseher.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
ORF nachlese Februar 2019

Schleimbeutelentzündung

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Plötzlich auftretende, stechende Schmerzen in einem Gelenk, das dann meist geschwollen, oft gerötet und erwärmt ist, sind typische Symptome für eine Schleimbeutelentzündung. Medizinisch spricht man von Bursitis. Schleimbeutel sind mit Flüssigkeit gefüllte Gewebesäckchen, die Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder vor bewegungsbedingter Reibung und Druck schützen. Sie dienen in Gelenken sozusagen als Puffer zwischen Sehnen und Bändern. Häufig betrifft die Entzündung die Schleimbeutel großer Gelenke wie Schulter, Ellenbogen, Knie und Hüfte. Im menschlichen Körper finden sich etwa 160 dieser mehrere Zentimeter langen, mit Flüssigkeit gefüllten Gewebepolster. Sie schützen vor Druck und gewähren so einen reibungslosen Bewegungsablauf. Normalerweise sind Schleimbeutel eher flach und nicht vollständig mit Flüssigkeit gefüllt. Entzünden sie sich jedoch, schwellen sie an und drücken schmerzhaft auf die umliegenden Körperstrukturen.
„Schleimbeutel dienen als Puffer, können sich bei Überlastung aber entzünden.“

Ursachen

Meist entsteht eine Schleimbeutelentzündung durch Überlastung infolge von ungewohnten, kraftintensiven, sich wiederholenden Bewegungen, seltener durch Infektionen oder Verletzungen. Behandelt man sie nicht oder unzureichend, kann sie auch chronisch werden. Auch gelten altersbedingter Verschleiß, Grunderkrankungen wie Rheuma oder Gicht und bakterielle Infektionen als mögliche Ursachen. Übergewicht und Alter gelten als Risikofaktoren für eine Schleimbeutelentzündung. Auch bestimmte Berufsgruppen wie Fliesenleger, Musiker und Sportler sind anfälliger für eine Bursitis, weil sie berufsbedingt bestimmte Körperpartien einseitig belasten. Aber auch etwa stundenlanges Lesen am PC mit aufgestützten Ellenbogen kann die Schleimbeutel des Ellenbogens stark strapazieren.

Behandlung

Wird eine überlastungsbedingte Schleimbeutelentzündung früh genug erkannt, reicht es meist, das Gelenk einige Tage ruhigzustellen. Zusätzlich helfen schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac (etwa als Salbe). Die Anwendung von kühlenden Salben und Gelen, Kältepacks oder Eis trägt dazu bei, dass der entzündete Schleimbeutel abschwillt. Wenn die Beschwerden trotz Ruhigstellung und entzündungshemmender Schmerzmittel nicht nachlassen und keine bakterielle Infektion vorliegt, kann der Arzt Kortison in den entzündeten Schleimbeutel spritzen. Wie lange eine Schleimbeutelentzündung dauert und wie heftig die Beschwerden sind, hängt insbesondere von der Ursache der Entzündung ab. Wird die Bursitis effektiv behandelt und das Gelenk ruhiggestellt, bessern sich die Beschwerden meist nach wenigen Tagen. Daher gilt: Eine Schleimbeutelentzündung sollte man frühzeitig ernst nehmen. Und man kann ihr auch vorbeugen.

Prävention

Dehn- und Kräftigungsübungen stärken die Muskulatur und tragen so dazu bei, das Gelenk zu schützen und zu stabilisieren. Wer bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit sich wiederholende, einseitige Bewegungen ausführt, sollte diese Tätigkeit gelegentlich durch kurze Pausen unterbrechen, damit sich das Gewebe erholen kann. Besonders beanspruchte Partien am besten abpolstern: Fliesenleger sollten etwa Knieschützer benutzen. Menschen mit sitzender Tätigkeit können durch gepolsterte Stühle vorbeugen. Bei PC-Arbeiten schützen entsprechende Polsterunterlagen für den Unterarm (spezielle Mousepads). Auch ergonomische Änderungen der Sitzposition können in diesem Fall helfen.

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"bewusst gesund" am 9.2.2019: Eigenblut - Hilfe bei Arthrose ORF
9. Februar 2019

Eigenbluttherapie bei Kniearthrose

ORF
Nur 15 ml Blut reichen, um hochwirksames Plasmakonzentrat zu gewinnen, das entzündungshemmend wirkt und die Zellneubildung ankurbelt. Eigenbluttherapie wird erfolgreich z.B. bei Tennisellbogen, Fersensporn und Arthrose angewendet.
In den vergangenen Jahren wurde die ACP-Eigenbluttherapie zahlreichen wissenschaftlichen Studien unterzogen. Diese zeigen, dass damit die Heilung von Muskelverletzungen, aber auch von Sehnen- und Knorpelproblemen größtenteils signifikant beschleunigt und verbessert werden kann. Eigenbluttherapie wird bei Tennisellbogen, Patellaspitzen-Syndrom, Fersensporn, Reizungen der Achillessehne und mittlerweile auch bei Arthrose angewendet.
Dazu werden 15 ml Blut entnommen und in eine hocheffiziente Spezialzentrifuge gestellt, anschließend wird das gewonnene Plasmakonzentrat in die betroffene Region injiziert. Das herausisolierte Plasma enthält die dreifache Konzentration an Thrombozyten, diese wirken entzündungshemmend und setzen Wachstumsfaktoren frei, die die Zellneubildung in Muskel-, Sehnen- und Knorpelgewebe ankurbeln und auch den Zusammenhalt des Gewebes wie eine Art „Leim“ begünstigen. Die Anwendung ist zu 100 Prozent biologisch, da körpereigen.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontakte:

Dr. Christoph Resinger
Facharzt für Unfallchirurgie
Ordination Wien:
Kupelwiesergasse 15/5, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 87794 44
Ordination Hirtenberg:
Bahngasse 6, 2552 Hirtenberg
Tel.: +43 (0)699 17372254
E-Mail: christoph.resinger@fussballdoc.at
http://fussballdoc.at
Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Müllner, PhD
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Facharzt für Unfallchirurgie
Ordination Wien:
Kupelwiesergasse 15/5, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 87794 44
E-Mail: wien@drmuellner.at
Ordination Tulln:
Karl Metzgasse 4, 3430 Tulln
Tel.: +43 (0)227 282 008
E-Mail: tulln@drmuellner.at
Evangelisches Krankenhaus Wien 
Hans-Sachs-Gasse 10-12, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 22
www.drmuellner.at
9. Februar 2019

Sport bei Kälte

Der heurige Winter mit viel Schnee und niedrigen Temperaturen erfreut das Herz vieler Wintersportler/innen. Andere wiederum scheuen gerade bei diesen Bedingungen sportliche Aktivitäten im Freien. Zu Unrecht sagt Sportmediziner Dr. Robert Fritz. Denn mit der richtigen Kleidung und etwas Vorbereitung steht moderater Bewegung auch bei Minustemperaturen nichts im Wege.

Kontakt:

Dr. Robert Fritz
Mag. Michael Koller
Zentrum für Prävention, Sportmedizin, Ernährung, Sportwissenschaften und Trainingstherapie
Alser Straße 27/1/6, 1080 Wien
Tel.: +43 (0)1 2280028
E-Mail: office@sportordination.com
www.sportordination.com
Österr. Gesellschaft für Sportmedizin
www.sportmedizingesellschaft.at/ueber-uns
9. Februar 2019

Haferbrei – altes Rezept neu entdeckt

Porridge ist in und das zu Recht, denn Hafer wirkt beruhigend auf die Magenschleimhaut und macht lange satt. Doch sollte er auch selbstgekocht sein, denn Fertigprodukte enthalten häufig viel Zucker und Konservierungsstoffe.
Immer mehr Cafés und Restaurants haben Porridge auf ihrer Frühstückskarte. Dieser kulinarische Trend ist aus gesundheitlicher Sicht durchaus sinnvoll. Porridge ist im Wesentlichen nichts anderes als der gute alte Haferbrei – und Hafer wirkt beruhigend auf die Magenschleimhaut, wärmt von innen und macht auch länger satt. Da es in der Früh meist schnell gehen muss, greifen viele Menschen zum Frühstücksbrei aus der Packung. Was gesund klingt, enthält jedoch häufig viel versteckten Zucker und Konservierungsstoffe. Dabei kann Porridge, wie dieses ursprünglich schottische Gericht auch genannt wird, ganz einfach selbst zubereitet werden.
Gestaltung: Denise Kracher

Kontakt:

Ulli Zika
Dipl. Ernährungsberaterin nach TCM & Staatlich geprüfte Heilmasseurin
E-Mail: ulli.zika@gesundundgut.at
www.gesundundgut.at

Linktipp:

"bewusst gesund" am 9.2.2019: Naturheilkunde - Arzneien aus der Kräuterapotheke: ORF
9. Februar 2019

Naturheilkunde - Arzneien aus der Kräuterapotheke

ORF
Viel Wissen um die Naturheilkunde ist verlorengegangen, aber heute erlebt die traditionelle europäische Medizin eine Renaissance. Pharmazeutin Angelika Prentner ergänzt moderne Medizin mit dem Jahrtausende alten Wissen.
Traditionelle Europäische Medizin (TEM) ist ein neuer Name für ein sehr altes traditionelles Heilsystem, das in Europa seit Jahrtausenden praktiziert wird. TEM ist ein ganzheitliches Medizinsystem, das alle Heilsysteme, Heilmethoden, Heilmittel, Herstellungsmethoden und Anwendungsformen in Diagnose und Therapie umfasst, die je in Europa angewendet wurden. Die Heilmittel für Erkrankungen und Verletzungen suchte und fand man in der Natur, speziell in Heilpflanzen. Viel Wissen ist verloren gegangen, doch die Traditionelle Europäische Medizin erlebt eine Renaissance und mit ihr die Kunde von Heilpflanzen und Heilkräutern.
In der Apotheke „Zur Gnadenmutter“ in Mariazell wird moderne Medizin um Schätze aus mehr als 300 Jahren Erfahrung der Apotheke und jahrtausendealtes Wissen der TEM von Pharmazeutin Angelika Prentner ergänzt.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontakt:

Apotheke und Drogerie „Zur Gnadenmutter“
Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner
Hauptplatz 4, A-8630 Mariazell
Tel.: +43 (0)3882 2102
Fax: +43 (0)3882 2102 22
E-Mail: office@zurgnadenmutter.at
www.zurgnadenmutter.com
9. Februar 2019

Tipp zum Thema Kopfschmerzen

Etwa 30 Prozent der Österreicher/innen geben an, wetterfühlig zu sein. Das kann sich in Gelenks-, Kopfschmerzen oder auch Migräne äußern. So geht es auch den Enkelkindern von Frau Anna, die bei Föhn regelmäßig unter sehr starken Kopfschmerzen leiden. Sie hat Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn um Rat gefragt.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien