"bewusst gesund" am 19.1.2019: Emulgatoren - Zusatzstoffe mit Nebenwirkung ORF
ORF
Allzu viel ist ungesund – das trifft besonders auf Lebensmittelzusatzstoffe zu. Auch wenn die meisten Zusatzstoffe, die in der Lebensmittelproduktion verwendet werden, gut untersucht und unbedenklich sind, gibt es immer wieder Überraschungen – wie im Fall von zwei künstlich hergestellten Emulgatoren.
Eine amerikanische Studie an Mäusen hat gezeigt, dass diese Emulgatoren die Zusammensetzung der Darmflora verändern können und dass bei den untersuchten Mäusen vermehrt entzündliche Darmerkrankungen aufgetreten sind. In den USA sind die beiden künstlich hergestellten Emulgatoren weit verbreitet – aber wie ist das in den heimischen Supermarktregalen? „bewusst gesund“ ist dieser Frage mit Ernährungsexpertin Andrea Ficala nachgegangen und bringt eine Reihe von nützlichen Tipps, wie Konsumenten dieses Risiko für die Darmgesundheit vermeiden können.
Gestaltung: Christian Kugler

Emulgatoren - Zusatzstoffe mit Nebenwirkung

Link:

Informationen zu Lebensmittelzusatzstoffen:

19. Jänner 2019

Österreichischer Impftag – „Impfprävention von Jung bis Alt“

Der 19. Jänner ist der diesjährige Österreichische Impftag. Er steht unter dem Motto „Impfprävention von Jung bis Alt“. Denn gerade in Österreich gibt es viele Impfskeptiker und auch hierzulande steigt die Zahl der Masern- und Keuchhustenfälle stark an. Dazu ist die wissenschaftliche Leiterin der MedUni Wien, Univ.-Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, zu Gast in „bewusst gesund“.
Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt
www.meduniwien.ac.at
Österreichischer Impftag
www.arztakademie.at/impftag

Wissenschaftliche Leiterin Wiedermann-Schmid zum Impftag

19. Jänner 2019

Neustart - mit 50 das Leben umkrempeln

Christine Oesterreichers Alltag war so wie der vieler Frauen: Sie funktionierte im Job, als Ehefrau und Mutter, ihre Bedürfnisse blieben auf der Strecke. Es war ein gutes Leben, aber irgendetwas fehlte. Als die Kinder ausgezogen waren, beschloss Christine, mit 50 Jahren ihr Leben radikal zu ändern. Sie holte die Berufsmatura nach, nahm 30 Kilogramm ab und startete im Job durch. 2014 gewann sie auf Anhieb den Nordic-Walking-Bewerb beim Frauenlauf in Wien, zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe folgten.
Mittlerweile hat sich Christine Oesterreicher einen Namen als erfolgreiche Sportlerin in der Nordic-Walking-Szene gemacht und ein Buch veröffentlicht: „Endlich ich! Wie ich mein altes Leben losließ und zu mir fand“.
Gestaltung: Silke Tabernik

Buch:

Christine Oesterreicher
„Endlich ich! Wie ich mein altes Leben losließ und zu mir fand“
Goldegg Verlag 2017
"bewusst gesund" am 19.1.2019: Rollenspiel - Selbstmassage gegen Schmerzen ORF
19. Jänner 2019

Rollenspiel - Selbstmassage gegen Schmerzen

ORF
Auch im Gesundheits- und Fitnessbereich gibt es Moden und Trends. In den vergangenen Jahren zählten dazu u. a. Rollen, die als Massage-Rolle, Foam-Roll oder Faszien-Rolle eingesetzt werden. „bewusst gesund“ hat Physiotherapeut Roman Pallesits, der seit vielen Jahren mit der Rolle arbeitet, um seine Einschätzung gebeten und den Volleyballprofi und Rollenanwender Jorg Wutzl bei der Arbeit über die breiten Schultern geschaut.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakt:

Team Pallesits
Mexikoplatz 24, 1020 Wien
Tel.: +43 (0)664 307 48 13
E-Mail: roman.pallesits@physiotherapeuten.at
http://physiotherapeuten.at
19. Jänner 2019

Tipp zum Thema „Blasenschwäche“

In Österreich ist rund eine Million Menschen von Harninkontinenz betroffen. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema „Blasenschwäche“.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
ORF nachlese Jänner 2019

Bewegung trotz Coxarthrose

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Jedes Jahr wird 15 000 Menschen in Österreich ein künstliches Hüftgelenk implantiert. Der häufigste Grund für diese Operation ist eine Arthrose. Im medizinischen Fachjargon spricht man im Falle der Arthrose im Hüftgelenk von Coxarthrose. Im Frühstadium verursacht eine Abnützung des Knorpels im Hüftgelenk oft keine Beschwerden. In einem fortgeschrittenen Stadium treten zunehmend Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit auf. Häufigste Ursache sind altersbedingte Abnützungen, ohne erkennbare andere Erkrankung.
Doch kann dem vorzeitigen Verschleiß des Hüftgelenks vorgebeugt werden:
  • Unternehmen Sie schon im Kleinkindalter etwas gegen etwaige Fehlstellungen und Reifungsstörungen der Hüfte. Die orthopädische Untersuchung im Mutter- Kind-Pass dient der Früherkennung dieser Beschwerden. Ihre frühzeitige Behandlung beugt einer Hüftarthrose als Folgeerkrankung im Alter vor.
  • Viele Menschen haben eine Beinlängendifferenz, die zu einer einseitigen Abnützung des Hüftgelenks führen kann. Scheuen Sie daher nicht den Gang zum Orthopäden.
  • Vermeiden Sie möglichst hüftbelastende Bewegungen in Beruf und Leistungssport.
  • Bewegung ist allgemein gut für die Gelenke. Sportarten mit hoher Stoßbelastung, wie Tennis oder Fußball, beanspruchen das Hüftgelenk allerdings stark. Sportarten wie Radfahren, Wandern, Nordic Walking, Golf, Skilanglauf oder Schwimmen belasten das Hüftgelenk nicht übermäßig. Gezieltes Training mit einer langsamen Steigerung der Belastung beugt Verletzungen und Überlastungen vor.
Sollte bei den ersten Anzeichen einer Coxarthrose das Hüftgelenk also geschont werden? Besser als Schonung ist Entlastung. Reduzieren Sie etwaiges Übergewicht, machen Sie Krankengymnastik und bewegen Sie das Hüftgelenk moderat – am besten durch Schwimmen. Hier empfiehlt sich Paddeln oder Kraueln mehr als Brustschwimmen. Manchmal lassen sich die Beschwerden bei einer ausgeprägten Arthrose im Hüftgelenk nicht mit konservativen Maßnahmen verbessern. Dann kann es sinnvoll sein, ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen. Dabei kann man entweder nur den Hüftkopf, nur die Hüftpfanne oder beides gegen eine Prothese austauschen.
Die zur Verfügung stehenden Hüftprothesen unterscheiden sich in mehreren Punkten: Form, Material und Art der Verankerung im gesunden Knochen. Welche Prothese im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Alter des Patienten, der Knochenstruktur oder dem Krankheitsstadium ab. In der Regel schließt sich an eine Hüft- Operation eine Rehabilitation an. Dort wird das Hüftgelenk nach genauen Vorgaben belastet und bewegt, die Muskeln werden gezielt trainiert. Springen, Joggen und andere große impulsartige Krafteinwirkungen auf das Hüftgelenk sollten vermieden werden. Gehen Sie nie so weit, dass übermäßige Ermüdungserscheinungen auftreten, legen Sie kleine Pausen ein, in denen Sie sich hinsetzen können. Auch Treppen können vorsichtig gestiegen werden. Wenn ein festes Geländer vorhanden ist, nutzen Sie dieses. Sie haben besseren Halt. Treppauf gehen Sie mit dem gesunden Bein zuerst und treppab mit dem operierten Bein zuerst. Wie schnell und wie stark die Hüfte belastet werden darf, hängt unter anderem von der gewählten Operation ab. Eine gezielte Rehabilitation soll mögliche Komplikationen verhindern. So kann der Coxarthrose-Patient möglichst schnell wieder seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Download:

"bewusst gesund" am 12.1.2019: Workout - mit Schlager zu mehr Fitness ORF
12. Jänner 2019, 17.30 Uhr

Workout - mit Schlager zu mehr Fitness

ORF
Sport zu Schlagermusik. Was so wie Hüttengaudi klingt, kann auch ein richtiges Ausdauertraining sein. Denn Musik motiviert und da Schlager boomt, kann man natürlich auch zu Schlagermusik ein Workout machen. Bei dem Kurs, den „bewusst gesund“ besucht hat, ist Helene Fischer die beliebteste Künstlerin, zu der am meisten gesportelt wird. Je nach Kondition werden pro Stunde Training 300 bis 600 Kalorien verbrannt.
Gestaltung: Steffi Zupan

Kontakt:

Tanzfitness
Eva Lojka
Donaufelderstraße 101/5/2, 1210 Wien
Tel.: +43 (0)699 105 87 313
E-Mail: eva.lojka@tanzfitness.at
www.tanzfitness.at
12. Jänner 2019, 17.30 Uhr

Antibiotika - Studiogespräch

Studiogast Univ.-Prof. Dr. Petra Apfalter
Um nach Infekten schnell wieder fit zu sein, greifen viele zu Antibiotika. Doch diese sind bei grippalen Infekten nicht nur meist wirkungslos, es entstehen dadurch auch Antibiotikaresistenzen. Ein großes Problem für die Medizin. Wie Resistenzen entstehen und welche Gegenstrategien die Wissenschaft entwickelt, erklärt Univ.-Prof. Dr. Petra Apfalter, Leiterin des Institutes für Hygiene und Mikrobiologie am Krankenhaus der Elisabethinen in Linz.
Univ. Prof. Dr. Petra Apfalter
Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Tropenmedizin (IHMT)
Ordensklinikum Linz GmbH Elisabethinen
Fadingerstraße 1, 4020 Linz
Tel. Sekretariat: +43 (0)732 7676 - 3680
"bewusst gesund" am 12.1.2019: Schnupfen und Co – welche Hausmittel helfen? ORF
12. Jänner 2019, 17.30 Uhr

Schnupfen und Co. - welche Hausmittel helfen?

ORF
Gerade am Beginn einer Erkältung, wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und sich Husten anbahnt, sorgen Zwiebelhustensaft und Inhalationen mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus für Linderung. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen den Symptomen eines grippalen Infekts zu jenen einer Grippe. Treten Krankheitssymptome besonders rasch auf und werden diese von hohem Fieber begleitet, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.
Gestaltung: Denise Kracher

Serviceliste:

Buchtipp:
Claudia Schauflinger
Bäuchlein-Öl & Zwiebelsocken: Kindgerechte Hausmittel Schritt für Schritt
maudrich Naturapotheke (Taschenbuch – 10. September 2018)
Arnold Achmüller - Pharmazeut & Blogger
krautundwurzel.com
apotheke-reumannplatz.at/ueber-uns/team
12. Jänner 2019

Tipp zum Thema „Ansteckung vermeiden“

Der beste Schutz vor Erkältung und Grippe ist die Vermeidung einer Ansteckung. Wie das am besten funktioniert, wollte Frau Elisabeth wissen, da sie sehr infektanfällig ist. Die effektivsten Tipps hat  Prof. Siegfried Meryn.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
"bewusst gesund" am 12.1.2019: Feinkost - bitter essen, besser leben ORF
12. Jänner 2019, 17.30 Uhr

Feinkost - bitter essen, besser leben

ORF
Bitterstoffe können in kleinen Mengen nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch die Verdauung anregen und sogar beim Abnehmen helfen. Schokolade beispielsweise ist je dunkler umso bitterer und gesünder. „bewusst gesund“ hat sich von einer Expertin Tipps geholt, wie man gesunde Bitterstoffe am besten in die Ernährung einbaut.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien