"bewusst gesund" am 22.6.2019: Lebenslust - unheilbar krank und trotzdem glücklich ORF
ORF
Claudia Altmann-Pospischek ist unheilbar krank. Vor fünf Jahren erhielt die Niederösterreicherin die Diagnose metastasierter Brustkrebs. Der Tumor hatte bereits in Leber und Knochen gestreut, mittlerweile sind auch Metastasen im Bauchfell aufgetreten. Claudia Altmann-Pospischek ging jahrelang durch sämtliche Therapien und Operationen. Nach heutigem Stand der Medizin kann sie nicht mehr gesund werden. Ihren Lebenswillen lässt sich die 43-Jährige aber trotzdem nicht nehmen: Als Brustkrebs-Botschafterin will sie anderen Betroffenen Mut machen und eine Stimme geben. In ihrem Blog „Claudias Cancer Challenge“ schildert sie ihren Alltag mit einer unheilbaren Krebserkrankung und gibt Betroffenen in Online-Schlagfertigkeitskursen Tipps, um unpassende Bemerkungen aus dem Umfeld zu kontern. Mit den „Meta Mädls“ hat sie außerdem eine Damenrunde für metastasierte Krebspatientinnen gegründet. Denn eine Botschaft ist ihr besonders wichtig: Das Leben kann schön sein, auch wenn man unheilbar krank ist.
Gestaltung: Silke Tabernik
"bewusst gesund" am 22.6.2019: Lebenslust - unheilbar krank und trotzdem glücklich ORF
Online-Schlagfertigkeitskurs für Krebspatient/innen:
Meta Mädls Meeting:
"bewusst gesund" am 22.6.2019: Süßstoff – wie gesund ist Zuckerersatz ORF
22. Juni 2019

Süßstoff – wie gesund ist Zuckerersatz

ORF
Zu viel Zucker fördert auf Dauer die Entstehung von Karies, Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten. Laut Weltgesundheitsorganisation sollten Erwachsene deshalb pro Tag nicht mehr als 50 Gramm freien Zucker konsumieren. Das entspricht in etwa zehn Teelöffeln. Die Österreicher/innen konsumieren durchschnittlich jedoch die doppelte Menge. Die Industrie hat eine scheinbar einfache Lösung: Zuckeraustauschstoffe. Mit durchschnittlich 40 Prozent weniger Kalorien als Haushaltszucker liegen sie voll im Trend. Ob sie auch tatsächlich gesünder sind, hat sich „bewusst gesund“ angesehen.
Gestaltung: Denise Kracher
Mag. Tamara Ranzenberger-Haider
Ernährungswissenschafterin
Adipositas Ambulanz
Universitätsklinik für Innere Medizin III, MedUni Wien/AKH Wien
www.meduniwien.ac.at/innere3
Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) 
Ernährungswissenschafterin
Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien
www.ages.at/ages/allgemeines
22. Juni 2019

Exotische Krankheiten: Wie gefährlich sind subtropische Zecken und Gelsen?

Sommerliche Rekordtemperaturen sind perfekte Bedingungen für subtropische Zecken- und Mückenarten. Vergangenes Jahr wurde erstmals in Österreich die Zeckenart Hyalomma in Österreich nachgewiesen, sie ist Überträger des gefährlichen Krim-Kongo-Fiebers. Fachleute erwarten eine Ausbreitung asiatischer Mückenarten wie der Tigermücke und damit auch vermehrt Fälle von Dengue- oder Chikungunya- oder West-Nil-Fieber. Durch die Klimaerwärmung breiten sich aber auch heimische Arten in immer höhere Gebiete aus. 2018 gab es ungewöhnlich viele FSME-Fälle, 154 Menschen mussten im Spital behandelt werden, fünf davon sind verstorben. Über das Gefahrenpotential informiert Infektions- und Tropenmediziner Dr. Alexander Zoufaly.
Dr. Alexander Zoufaly
www.infektionen.wien

Links:

22. Juni 2019

Hula Hoop – das Comeback des Reifenschwingens

Hula-Hoop-Reifen erleben derzeit ein Revival. Bei täglichem Training wird nicht nur die Rumpfmuskulatur gestärkt und damit die Körpermitte stabilisiert, sondern auch der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt. Außerdem ist das Reifenschwingen ein wahres Koordinationstraining. „bewusst gesund“ zeigt einfache Tricks, wie der Reifen locker aus der Hüfte geschwungen werden kann.
Gestaltung: Vroni Brix

Kontaktadressen:

Lisa Hübner
Hula Hoop Artistin und Trainerin
Hula Hoop Austria - Verein zur Förderung der sportlichen Betätigung mit dem Hula Hoop Reifen
Radelmayergasse 2/11, 1190 Wien
Tel: +43 (0)650 9947 235
E-Mail: hulahoopaustria@gmail.com
www.hulahoopworkshop.at
Maria Schwingenschlögl, MSc, Dipl. Physiotherapeutin
Praxis für ganzheitlich orientierte Physiotherapie
Gartengasse 6/2/3, 2351 Wiener Neudorf
Tel.: +43 (0)664 390 32 18
Fax: +43 (0)2236 49 814
E-Mail: office@1atherapie.at
www.1atherapie.at
8. Juni 2019

Tipp zum Thema Cannabis in der Medizin

Kaum eine Pflanze ist so umstritten wie Cannabis. Wegen ihres THC-Gehalts und der berauschenden Wirkung ist diese Hanfart in Österreich verboten. Cannabis beinhaltet jedoch viele Wirkstoffe, die hohe therapeutische Wirkung haben, einige Expertinnen und Experten fordern daher die Freigabe, zumindest für den medizinischen Einsatz. Ein Spannungsfeld, über das ab 22. Juni bei der erste europäischen Cannabis-Woche – einem internationalen Kongress für Politik und Wissenschaft – diskutiert wird. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn gibt einen Überblick über den Stand der Diskussion.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
ORF nachlese Juni 2019

Wenn die Füße brennen…

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Ein unangenehmes Wärmegefühl und Schmerzen in den Füßen und Sohlen kennzeichnen das sogenannte Burning-Feet- Syndrom, kurz: brennende Füße. Ein Krankheitsbild, von dem viele Menschen betroffen sind. Das brennende Gefühl ist nachts häufig intensiver und nimmt tagsüber etwas ab. Das Wärmegefühl und die Schmerzen können sich auf die Fußsohlen beschränken, können aber auch den Fußrücken, die Knöchel und sogar die Unterschenkel betreffen.
Als häufigste Ursache gilt periphere Neuropathie, eine Schädigung der peripheren sensorischen Nerven, ausgelöst häufig durch langjährigen Diabetes, eine eingeschränkte Nierenfunktion, Alkoholismus, Vitaminmangel (B12, Folsäure, B6) oder die Einwirkung giftiger Chemikalien/Medikamente. Aber auch verengte Blutgefäße in den Beinen, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Fußpilz zwischen den Zehen können zu diesem brennenden Gefühl in den Füßen führen. Vollständig geklärt ist die Entstehung der Beschwerden allerdings noch nicht.
Wenn Sie die Symptome belasten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es ist wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Bei der Untersuchung werden Ihre Füße auf Hautveränderungen und Fehlstellungen untersucht werden, auch können der Puls in den Füßen und die Reflexe getestet werden. Zudem kann eine Blutuntersuchung Aufschluss über den Blutzuckerspiegel oder die Schilddrüsenfunktion geben. In den meisten Fällen ist damit das Burning-Feet-Syndrom diagnostiziert und kann großteils gut behandelt werden. Das erste Mittel der Wahl ist meist eine gezielte Schmerzbehandlung in Form eines lokalen Anästhetikums als Injektion zur Blockade in die betroffenen Nervenregionen.

Maßnahmen

Als akute Maßnahme kann eine Kühlung zur Linderung der Beschwerden beitragen. Allerdings nicht kaltes, sondern lauwarmes Wasser verwenden. Mangelerscheinungen (Vitamine, Mineralstoffe) können oral oder per Infusion substituiert werden. Örtlich können Salben und Gele helfen, ebenso wie orale Schmerzmittel.
Vermeiden Sie Wärme und legen Sie beim Sitzen Ihre Beine hoch.

Download:

"bewusst gesund" am 15. Juni 2019: Vorsorge – damit ein Muttermal nicht zum Melanom wird ORF
15. Juni 2019

Vorsorge – damit ein Muttermal nicht zum Melanom wird

ORF
Man nennt sie Leberflecken oder Muttermale und an den richtigen Stellen können sie durchaus charmant aussehen. Weniger charmant ist allerdings die Tatsache, dass sie viel öfter als alle anderen Stellen unserer Haut dazu neigen, potenziell tödlichen schwarzen Hautkrebs hervorzubringen. Mindestens 25 Prozent aller Melanome entstehen aus Muttermalen, obwohl diese im Durchschnitt nur wenige Promille der Hautoberfläche einnehmen. Weiters fallen Veränderungen am Beginn einer Hautkrebserkrankung auf ohnehin schon dunkler und inhomogener Haut nicht so auf wie auf glatter, heller Haut. Deshalb kann regelmäßige Kontrolle lebensrettend sein. Dank hochauflösender Kameras, Big Data und künstlicher Intelligenz werden die diagnostischen Möglichkeiten immer präziser und effizienter.
Gestaltung: Christian Kugler 

Linktipps:

15. Juni 2019

Handfertigkeit – erfolgreich trotz Fehlbildung

Der 23-jährige Jus-Student Mladen Ropcevic kam ohne beide Daumen auf die Welt. „bewusst gesund“ berichtet, wie er erfolgreich seinen eigenen Weg geht.
Gestaltung: Steffi Zupan

Link:

"bewusst gesund" am 15.6.2019: Erfrischung - Kühles für heiße Tage ORF
15. Juni 2019

Erfrischung - Kühles für heiße Tage

ORF
Tanja Braune
Ernährungsexpertin und Buchautorin
Buchtipps:
  • Grüne Durstlöscher
  • Eis selbst gemacht
Beide erschienen im Kneipp Verlag
Unser Flüssigkeitsbedarf liegt pro Tag zwischen 1,5 und 2 Litern. Bei hohen Temperaturen oder körperlicher Betätigung kann sich die benötigte Menge auch verdoppeln. Wasser sowie ungesüßte Tees sind die besten Durstlöscher, vor allem wenn diese selbstgemacht sind und ohne Zucker und Konservierungsstoffe auskommen. Egal ob mit Brennnesseln, Gänseblümchen, Ingwer, Minze oder Lavendel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Um besonders Kinder zum Trinken zu animieren, können Sommergetränke mit Blumen- oder Beereneiswürfeln angerichtet werden. Als Basis für ein gesundes Eis ohne Zucker verwendet man einfach gefrorene Bananenstücke. In Kombination mit Kakao oder Beeren entsteht so innerhalb weniger Minuten eine vegane und laktosefreie Nascherei.
Gestaltung: Denise Kracher
15. Juni 2019

Kühles für heiße Tage - Rezepte

Detoxwasser

Kräuter, Ingwer, Bio-Zitronenscheiben mit Wasser eine Karaffe geben und 3 bis 4 Stunden im Eiskasten ziehen lassen.
"bewusst gesund" am 15.6.2019: Erfrischung - Kühles für heiße Tage ORF

Sirup - Grundrezept

1/2 Becher Blüten und/oder Blätter nach Wahl. 
1 Becher Wasser aufkochen und einen Becher Sirupzucker oder die kalorienfreie Variante Erythritol darin unter rühren zur Gänze auflösen. Das Zuckerwasser über die Blüten/Blätter gießen. Den Ansatz zwischen 2 bis 5 Tagen kühl ziehen lassen. Dann abseihen (wer keine „Flankerln im Sirup mag ein zweites Mal durch einen Kaffeefilter seihen), nochmals aufkochen und heiß in ebenfalls heiß ausgespülte Flaschen füllen. 

Gänseblümchenlimo

Für ca. 2,5 l Limonade:
150 ml Wasser
1 Handvoll frische Gänseblümchen-Blüten
10 Minzeblätter
150 ml Sirup nach Wahl
Saft von 3 Zitronen
einige Zesten
2 l prinkelndes Mineralswasser
Wasser zum Kochen bringen, auf etwa 80 Grad kühlen lassen und über die Gänseblümchen gießen. Nach etwa 10 Minuten abgießen und auskühlen lassen. Minze in eine große Karaffe geben, Sirup, Gänseblümchen-Tee, Saft und Zeste dazugeben und mit Mineralwasser aufgießen. Tipp: Statt dem Sirup kann auch kalorienfrei mit Erythritol gesüßt werden. 

Blitzeis

2 Bananen schälen, grob in Stücke teilen und einfrieren. Die gefrorenen Bananen etwa 10 Minuten antauen lassen und dann mit dem Stand- oder Stabmixer zu „Eis“ mixen.
Dieses „Eis“ kann nach Geschmack verfeinert werden: Mit 2 EL Kakao und etwas Zucker wird es Schokoeis, mit gefrorenen Himbeeren zum Himbeereis und mit Zitronensaft und -zesten zum Zitroneneis. Wichtig ist, dass das Eis sofort möglichst kalt genossen wird, dann schmeckt es fast wie ein normales Milcheis. 
15. Juni 2019

Bewegung nach Herzerkrankung

Endlich Sommer – das motiviert, wieder mit Bewegung zu beginnen. Doch viele Menschen trauen sich nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung nicht so recht oder wissen nicht, was sie sich zutrauen können. Dabei ist Schonung das Schlechteste, was man tun kann. Wie der Wiedereinstieg in ein bewegtes Leben gelingt und wie Pulsuhr und Handy-App dazu beitragen, erklärt Prof. Andrea Podolsky, Sportmedizinerin und Leiterin des Herzrehabilitationszentrums am Uniklinikum Krems.

15. Juni 2019

Tipp zum Thema Antibiotika

Speziell im Sommer sind Harnwegsinfekte weit verbreitet. Nasse Badekleidung und Wind verursachen in Folge Blasenentzündungen. Diese können sehr hartnäckig sein und dann kommen häufig Antibiotika zur Anwendung. Was bei der Therapie zu beachten ist, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

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Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien