"bewusst gesund" am 10.11.2018: Diabetes Mellitus ORF
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Wichtige Signale – Diabetes bei Kindern oft unerkannt

Rund 1.600 Kinder in Österreich sind an Typ-1-Diabetes erkrankt. Die Zahl der Betroffenen unter 15 Jahren hat sich in Österreich in den vergangenen zehn Jahren sogar verdoppelt, die Ursachen dafür sind noch nicht geklärt. Beim Diabetes Mellitus Typ 1 besteht durch eine Autoimmunreaktion ein Insulinmangel, diese Kinder sind auf ihre Insulinspritzen angewiesen. Oft werden die Symptome falsch gedeutet und dadurch die Diagnose sehr spät gestellt. Die betroffenen Kinder kommen dann meist in einem sehr schlechten, teils lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus. Mit einer frühen Diagnose ließe sich dies verhindern.

Gestaltung: Denise Kracher

Diabetes bei Kindern

Zuckerkrank – ist eine Heilung möglich?

Zu Gast im Studio:
Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer,
Vorsitzende der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft

Österreichische Diabetesgesellschaft
www.oedg.at
Weit häufiger als an Diabetes Typ 1 erkranken Menschen an Diabetes Typ 2, dem sogenannten Alterszucker. Hauptursache ist ungesunde Ernährung mit viel Weizenmehl und Zucker sowie Übergewicht. Fachleute schätzen, dass es in Österreich 650.000 Diabetiker/innen gibt, viele ohne es zu wissen. Galt Zuckerkrankheit bisher als unheilbar, hat diesen Sommer eine Studie für Aufsehen gesorgt. Dabei hat sich gezeigt, dass Diabetiker, wenn sie ihr Gewicht stark reduzieren, sogar geheilt werden können. In welchen Fällen das möglich ist und wie moderne Technik bei der Therapie unterstützen kann – dazu ist die Vorsitzende der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, zu Gast in „bewusst gesund“.

Kontaktliste:

Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche
Leitung: Ao.Univ.Prof.in Dr.in med.univ. Birgit Rami-Merhar
AKH Wien, Kliniken am Südgarten
Tel.: +43 (0)1 40400-59840
Österreichische Diabetikervereinigung – Gemeinsam stark
ÖDV - Bundesservicezentrale
Moosstraße 18, 5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 82 77 22
www.diabetes.or.at
ADA – Aktive Diabetiker Austria
Doktor Erich Wolfrum, Obmann
Mittersteig 4/21, 1050 Wien
E-Mail: erich.wolfrum@aktive-diabetiker.at
Internet: www.aktive-diabetiker.at/index.php?article_id=380
"bewusst gesund" am 10.11.2018: Rotkraut & Maroni - Vitamin-Kick im Winter ORF
10. November 2018

Rotkraut & Maroni – Vitaminkick im Winter

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Rotkraut und Maroni kennt man hierzulande meist als Beilage. Diese Wintergemüse-Sorten sind aber wahre Vitamin-Wunder, denn sie versorgen uns gerade in der kalten Jahreszeit mit den Inhaltsstoffen, die unser Körper braucht. Grund genug, das Gemüse in den Mittelpunkt zu rücken.
Gestaltung: Steffi Zupan

Kontakt:

Sabine Dobesberger, Ernährungsberaterin nach TCM
Kochstudio „die Pause“ am Spittelberg
Sigmundsgasse 8, 1070 Wien
www.diepause.at

Rotkraut und Maroni als Vitaminbomben

10. November 2018

Rotkraut- und Maronirezepte

Karotten-Maronisuppe mit Rosmarin

"bewusst gesund" am 10.11.2018: Karotten-Maronisuppe mit Rosmarin ORF
Tonisiert und hebt das Qi von Milz & Nieren, wärmend und Blut tonisierend
Zutaten (für 4-5 Personen)
  • 500 g Karotten (Erde)
  • 150 g gekochte Maroni (Erde)
  • 2 EL Olivenöl (Erde)
  • 1 Zwiebel (Metall)
  • 2 Stängel frischer Rosmarin (Feuer)  
  • Saft von ½ Orange (Holz)
  • 1,2 Liter Gemüsebouillon (Wasser)
  • 1 TL Salz (Wasser), Pfeffer (Metall)
Zubereitung dauert ca. 30 Minuten
  1. Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden
  2. Karotten waschen, schälen und in 1 cm große Ringe schneiden
  3. Rosmarin waschen und Rosmarinnadeln von den Zweigen abzupfen und fein hacken
  4. Maroni in Viertel schneiden und 1/3 zur Seite legen
  5. Öl in einem Suppentopf erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen, Karotten und Rosmarin hinzufügen und kurz anbraten
  6. 2/3 der Maroni hinzufügen, mit Gemüsebouillon aufgießen und Orangesaft hinzufügen 
  7. Ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen, bis die Karotten weich sind
  8. In der Zwischenzeit die restlichen Maroni ohne Fett in einer Pfanne anbraten bis sie leicht gebräunt sind. 
  9. Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz & Pfeffer abschmecken
  10. Die Suppe anrichten und die übrigen Maroni als Suppeneinlage einstreuen
Esskastanien (Maroni) sind reich an Vitaminen (C und B1), Mineralstoffen und Spurenelementen (Calcium, Phosphat und Eisen). In der chinesischen Medizin wird die Kastanie dem Erdelement und dem süßen Geschmack zugeordnet, sie nährt das Qi von Magen und Milz und stärkt die Nieren, daher wird sie auch bei Osteoporose empfohlen. 
Rosmarin ist ein erwärmendes sehr aromatisches Gewürz, das Herz, Milz und Nieren Qi tonisiert und die Stimmung hebt.


Rotkrautsalat mit Orangen

"bewusst gesund" am 10.11.2018: Rotkrautsalat mit Orangen ORF
Zutaten (für 4-5 Personen)
  • 400-500 g Rotkraut (Erde)
  • 2 EL Kokosöl (Erde)
  • 1 Zitrone (Holz)
  • Abrieb einer Bioorange und weitere 2 Orangen (Holz)
  • jeweils ½ TL Kreuzkümmel, Koriandersamen und Piment gemörsert (Metall)
  • 1 TL frisch griebenen Ingwer
  • ca. 2 EL Ahornsirup oder Honig (Erde)
  • einige Safranfäden (etwa 1/4 TL voll) (Erde/Feuer)
  • Salz (Wasser), Pfeffer (Metall), rosa Beeren (Metall)
  • Balsamicoessig (Holz)
  • Olivenöl oder Zitronenöl zum Abschmecken (Erde)
Zubereitung dauert ca. 20 Minuten
  1. Kraut waschen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden
  2. Orangenschale abreiben und Zitrone auspressen,
  3. Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und Kreuzkümmel, Koriander und Piment gemörsert rösten. Krautstreifen und Ingwer hinzufügen und 3-4 Minuten mitrösten.
  4. Mit Zitronensaft und Ahornsirup aufgießen und bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten dünsten.
  5. In der Zwischenzeit die Schale der Bioorange fein abreiben und zum Kraut geben. Die Orangen rundherum mit einem scharfen Messer schälen, sodass keine weiße Haut mehr daran haftet und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. 
  6. Safranfäden in 2 EL warmem Wasser einweichen und unter den Krautsalat mischen. Mit Salz, Pfeffer, Balsamicoessig und Zitronenöl marinieren und Orangenscheiben untermischen. Mit einigen zerstoßenen rosa Beeren garnieren und lauwarm servieren. 


Maronignocchi mit Rotkraut & Ziegenfrischkäse

"bewusst gesund" am 10.11.2018: Maronignocchi mit Rotkraut & Ziegenfrischkäse ORF
Zutaten (für 4-5 Personen als Hauptspeise)
Gnocchi
  • 500 g mehlige Kartoffeln (Erde)
  • 1 Ei & 1 Eidotter (Erde)
  • 125 g Maronimehl und 125 g gekochte Maroni püriert (Erde)
  • 1 TL Salz (Wasser)
  • Muskatnuss gemahlen (Metall)
Rotkraut:
  • 500 g Rotkraut (Erde)
  • Olivenöl und Butter zum Anbraten (Erde)
  • 2 Schalotten oder eine gelbe Zwiebel (Metall)
  • 2 EL Umesu oder etwas Balsamicoessig (Holz)
  • 1 Schuss Rotwein zum Aufgießen (Feuer)
  • 1 TL Thymian getrocknet oder frisch (Metall/Feuer)
  • 1 Apfel geraspelt, 1 EL Zucker (Erde)
  • 3 EL (ca. 50 g) Linsen (Wasser)
  • ca. 500 ml Gemüsesuppe (Wasser)
  • Salz (Wasser), Pfeffer (Metall)
  • Piment fein gemörsert (Metall), Lorbeerblatt (Metall)
Finish:
  • 100 g Ziegenfrischkäse (Metall)
  • einige Salbeiblätter (Metall), Butter (Erde)
Zubereitung ca. 90 Minuten
  1. Mehlige Kartoffeln in ausreichend Wasser ca. 30 Minuten weichkochen
  2. Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.
  3. Vorgekochte Maroni im Blitzhacker fein hacken oder reiben.
  4. Kartoffeln mit fein geriebenen Maroni, Maronimehl (fein gesiebt), Ei, Eigelb, Salz und geriebener Muskatnuss rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 
  5. Den Teig zu einer fingerdicken Rolle formen und Zentimeter dicke Stückchen runterschneiden. Diese zu Kugeln rollen und mit der Gabel flachdrücken oder über ein Gnocchibrett rollen.
  6. Gnocchi portionsweise in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten garen. Sobald sie nach oben schwimmen, mit einer Schöpfkelle herausheben und abtropfen lassen.
  7. Rotkraut: Während die Kartoffeln kochen, Rotkraut vierteln, Strunk entfernen und feinnudelig schneiden.
  8. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
  9. Apfel waschen und schälen, grob reiben.
  10. Linsen waschen
  11. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und 1 Esslöffel Zucker hinzufügen und Zwiebeln braten bis sie honiggelb sind.
  12. Rotkraut hinzufügen und kurz anbraten. Mit Rotwein aufgießen und einkochen lassen, bis der Alkohol verdampft. Anschließend Apfel hinzufügen. Mit Thymian, Lorbeer, Piment und etwas Salz und Pfeffer würzen. Gewaschene Linsen hinzufügen und mit Suppe aufgießen. Zugedeckt ca 50-60 Minuten kochen lassen bis das Kraut weich ist.
  13. Mit Pfeffer, Muskatnuss, Umesu und Salz nach Geschmack würzen, Lorbeerblatt entfernen, danach grob pürieren.
  14. Frische trockene Salbeiblätter in einer Pfanne in Butter frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen
  15. Die Gnocchi auf dem Rotkraut anrichten und mit Ziegenfrischkäse und frittiertem Salbei garnieren.
10. November 2018

Tipp: Obst zur Jause

Obst ist durch seinen hohen Anteil an Vitaminen und Ballaststoffen zwar gesund, enthält aber auch viel natürlichen Zucker. Diabetiker müssen das mitberechnen, aber belastet Obst generell die Bauchspeicheldrüse? Univ.-Prof. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
ORF nachlese November 2018

Geschmacksstörung

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Ein Kaffee am Morgen, ein Grillhendl zu Mittag, etwas Süßes zwischendurch und abends ein Salzstangerl – der Genuss all dieser Lebensmittel besteht für uns besonders in deren unterschiedlichem Geschmack: Von herb über süß bis würzig-salzig gibt es die verschiedensten Ausprägungen, die uns tagtäglich ein Feuerwerk an Geschmackserlebnissen ermöglichen. Was aber, wenn dieser Sinn plötzlich ausfällt? Was, wenn wir plötzlich keinerlei Unterschied mehr zwischen süß und salzig oder scharf und mild schmecken? Es irritiert, verhindert Genussmomente und nimmt Lebensfreude. Betroffene leiden dann unter der sogenannten Dysgeusie, einer Störung des normalen Schmeckempfindens.
Liegt ein vollständiger Verlust des Schmeckempfindens vor, spricht man von Ageusie. Daneben existieren noch weitere Unterformen von Geschmacksstörungen, bei denen das normale Schmecken in unterschiedlicher Weise verändert ist: So wird bei der Parageusie etwa ein Geschmack verändert wahrgenommen, was ein zuvor wohlschmeckendes Nahrungsmittel so abfälschen kann, dass es sehr unangenehm schmeckt. Oder Betroffene nehmen einen Geschmack wahr, obwohl kein entsprechender Geschmacksreiz im Mund vorhanden ist. Das nennt man Phantogeusie.

So entsteht Geschmack

Verantwortlich für den Geschmack ist das Zusammenspiel von Geschmacksknospen, Hirnnerven und dem Gehirn. Ist eine dieser Stationen gestört, wird die Geschmackswahrnehmung verändert oder fällt ganz aus. Denn dahinter steht ein komplexer Prozess: Ein Mensch hat mehrere Tausend Geschmacksknospen im Bereich von Zunge und Gaumen. Durch sie kann zwischen den fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen unterschieden werden. Von den insgesamt zwölf Hirnnerven sind drei für den Geschmack zuständig. Diese Nervenbahnen leiten die Informationen der Geschmacksknospen zum Gehirn weiter, wo alle Informationen zusammenlaufen, verarbeitet werden und ein Geschmack wahrgenommen wird.

Die Auslöser

Ursachen für die Schädigung der Geschmacksknospen können etwa Infektionen im Mund und Rachenraum sein, Autoimmunerkrankungen, Medikamentennebenwirkungen, Diabetes, ungenügende Speichelproduktion, Tumoren, aber auch mangelhafte Mundhygiene. Die Hirnnerven können durch Operationen, Gehirntumoren, Entzündungen oder Verletzungen beeinträchtigt werden. Generell gilt also: Wenn das Geschmacksempfinden vollkommen ausfällt oder anderweitig verändert ist, kann dies ein Hinweis auf eine bisher unentdeckte gesundheitliche Störung sein. Dabei sind sowohl eher harmlose Ursachen, als auch gefährliche Erkrankungen als Verursacher der Geschmacksstörung möglich.

Arzt aufsuchen!

Zögern Sie also nicht, den Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann durch eine Anamnese und erste Untersuchung abschätzen, ob eine weitere Abklärung durch Spezialisten notwendig ist. Spezialisiert auf Schmeck- und Riechstörungen sind Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. In manchen Städten existieren sogar eigene „Zentren für Schmeckstörungen“. Sie können für das insgesamt seltene Symptom der Ageusie sicherlich die meiste Erfahrung hinsichtlich der Diagnostik und Behandlung aufweisen. Häufig handelt es sich dabei um eine an ein Krankenhaus angegliederte Ambulanz. Die Therapie richtet sich jedenfalls vollkommen nach der Ursache. In den meisten Fällen gibt es aber gute Möglichkeiten, den Leidensdruck effizient zu senken.

Download:

"bewusst gesund" am 3.11.2018: Taube Hände – kurzer Eingriff gegen Nervenschmerzen ORF
3. November 2018

Taube Hände - kurzer Eingriff gegen Nervenschmerzen

ORF
Beim Autofahren, bei der Arbeit am Computer, vor allem im Schlaf – die Hände und Arme von Vera Baumgartner sind immer eingeschlafen. Vor acht Jahren hat ihr Martyrium begonnen – die hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft dürfte das Karpaltunnelsyndrom verursacht haben. Aber die Ursachen, warum es zu einer Verengung des Nervenkanals im Handgelenk kommt, sind nicht vollständig geklärt. Man kann allerdings mit diversen konservativen Therapien Abhilfe schaffen. Bei der zweifachen Mutter war die Einengung der Nerven allerdings schon so weit fortgeschritten, dass nur mehr eine Operation infrage kam.
Gestaltung: Steffi Zupan

Kontakt:

Handchirurgie
Priv.-Doz. Dr. Hugo Benito Kitzinger
Laudongasse 25/11, 1080 Wien
Tel.: +43 (0)1 402 18 81
von Mo-Fr zwischen 9.00 - 17.00 Uhr (Ordinationszeiten nach Vereinbarung)
www.handordination.at
"bewusst gesund" am 3.11.2018: Kräutersuche - in der Wurzel liegt die Kraft ORF
3. November 2018

Kräutersuche - in der Wurzel liegt die Kraft

ORF
Im Herbst beginnen sich die Lebenssäfte der Pflanzen in ihre Speicherorgane zurückzuziehen. Die heilkräftigen Wirkstoffe befinden sich dann zumeist in den Wurzeln. Wenn die oberen Pflanzenteile absterben, ist die beste Zeit, diese Wurzelkräfte zu ernten. Ob Beinwell für starke Knochen oder Baldrian für starke Nerven – jede Wurzel hat besondere Eigenschaften, weiß Kräuterfrau Carina Vetchy. Dabei ist es wichtig, immer nur so viele Wurzeln auszugraben wie notwendig, denn was man mit der Wurzel ausreißt, ist tatsächlich abgestorben.
Gestaltung: Karin Fürhapper

Kontakt:

Carina Vetchy, Kräuterpädagogin
www.mondfrau.at
Orphelia Herdits, Botanikerin und Kräuterpädagogin
https://orphelia.at
3. November 2018

Die Bruneck-Studie – Eine Stadt im Langzeitversuch

Im Südtiroler Pustertal gibt eine kleine Gemeinde, in der Großes geleistet wird – und zwar nicht nur für die medizinische Wissenschaft, sondern auch für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung. Die Bruneck-Studie, bei der bereits seit 1990 500 Frauen und 500 Männer aus der Südtiroler Gemeinde regelmäßig nach ihren Lebensgewohnheiten befragt und gründlich untersucht werden, brachte Erkenntnisse über gesunde oder ungesunde Ernährung, aber auch den immensen Nutzen von Bewegung oder den Verzicht auf das Rauchen.
Aber nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse sind aus der Studie erwachsen, auch die Gesundheit der Bevölkerung wurde entscheidend verbessert – 20 Prozent weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind das beeindruckende Resultat der Studie.
Gestaltung: Christian Kugler
3. November 2018

Tipp zum Thema Juckreiz

Jeder weiß, wie unangenehm es ist, wenn ein Insektenstich oder Ausschlag heftig juckt. Das lässt sich gut behandeln und geht schnell vorbei. Es gibt aber auch Menschen, die unter ständigem Juckreiz leiden. Frau Renate hat seit Jahren brachioradialen Pruritus. Sie will wissen, was sie gegen den chronischen Juckreiz tun kann. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher.
"bewusst gesund - Das Magazin": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Christine Reiler ORF/Günther Pichlkostner
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, „bewusst gesund“-Präsentatorin Christine Reiler
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien