Ruderer sind am 29.12.2016 in Hamburg im Sonnenaufgang auf der Alster unterwegs.

APA/dpa/Christian Charisius

APA/dpa/Christian Charisius
Langsam kommt der Frühling und damit wieder die Saison der sportlichen Betätigung, die auch im oder am Wasser stattfinden kann. Dazu zählt eine der gesündesten Sportarten überhaupt – das Rudern. Diese Sportart bietet ein Ausdauer- und Krafttraining mit individuell wählbarer Intensität und geringem Verletzungsrisiko; dazu noch eine sehr schonende Art der Bewegung, die die Gelenke kaum belastet. Die richtige Ausführung der Ruderbewegungen ist eine wichtige Voraussetzung. Rudern kann man übrigens auch im Winter in der Halle und an Rudergeräten oder auch auf der Donau.
„bewusst gesund“ hat die Winterruderer im Freien und in der Halle besucht und mit Fachleuten die gesundheitlichen Effekte dieses Sports besprochen.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

25. Februar 2017

Lymphödem – Ursachen und Linderung

Schwellungen des Gewebes, meistens in den Armen und Beinen, sind auf ein Lymphödem zurückzuführen. Dabei können eiweißreiche Flüssigkeit und Schlackenstoffe nicht ordnungsgemäß in das Gefäßsystem zurückgeführt werden. Schätzungen zufolge leiden in Österreich rund 30.000 Menschen an Lymphödemen. Diese chronische Erkrankung schreitet, wenn sie nicht behandelt wird, durch Veränderung und Vermehrung des Unterhautbindegewebes fort. Meist leiden die Betroffenen zusätzlich unter hoher psychischer Belastung, verursacht durch Bewegungseinschränkung und körperliche Veränderungen, die mit der Erkrankung einhergehen. Deswegen bedarf es einer fachgerechten Behandlung. Diese erfordert Geduld, denn sie ist aufwendig, langwierig und meist lebenslang notwendig.
Gestaltung: Andi Leitner

Serviceliste:

Medizinische Universität Wien
Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400 - 43300
E-Mail: pmr-office@meduniwien.ac.at
Internet: physmedrehab.meduniwien.ac.at
Landeskrankenhaus / Lymphklinik Wolfsberg
Paul-Hackhofer-Straße 9, A-9400 Wolfsberg
Tel.: +43 (0) 4352 533 - 76903 (8.00 bis 12.00 Uhr)
E-Mail: sekretariatlymph@lkh-wo.at
Internet: www.lkh-wo.at

Link:

25. Februar 2017

Parodontitis – Zahnausfall lässt sich verhindern

Universitätszahnklinik Wien
Sensengasse 2a, A-1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40 070
E-Mail: office-zmk@meduniwien.ac.at
Internet: www.unizahnklinik-wien.at
Link: Prophylaxe-Center an der Universitätszahnklinik Wien
Es ist die sechshäufigste chronische Erkrankung der Welt und weit mehr als eine Million Österreicherinnen und Österreicher leiden daran. Trotzdem ist sie kaum bekannt und wird für viele Menschen erst zum Problem, wenn ihnen die Zähne ausfallen: Parodontitis – eine schwere Entzündung des Zahnfleisches – ist die Hauptursache für Zahnverlust in der zweiten Lebenshälfte.
Man kann die Krankheit rechtzeitig in den Griff bekommen, braucht dafür aber Expertenhilfe und auf jeden Fall mehr als nur eine Zahnbürste. Denn während man die Speisereste und Bakterien, die Karies verursachen, mit einer Zahnbürste wegputzen kann, sind jene in den Zahnzwischenräumen und im Zahnfleisch nicht so einfach zu entfernen. Zahnseide reicht dabei oft nicht, manchmal müssen auch Interdentalbürstchen eingesetzt werden. Wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist, kann nur noch die Spezialistin oder der Spezialist helfen.
Gestaltung: Christian Kugler
25. Februar 2017

Tipp zum Thema Blutverdünnung und Lungenembolie

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Blutverdünnung und Lungenembolie.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Februar 2017

Wenn der Schlaf gestört ist …

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Gründen, warum Menschen einen Arzt aufsuchen. Generell gilt: Jede/r Fünfte/r leidet von Zeit zu Zeit an einer Schlafstörung. Bei zehn bis 13 Prozent der Bevölkerung halten sie sogar länger als drei Monate an – dann spricht man bereits von einer chronischen Schlafstörung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Psychische Krankheiten, starke Belastung in Beruf oder Familie, häufige Schlafstörungen in der Familienvorgeschichte und Schichtarbeit erhöhen das Risiko, nicht genug oder ausreichend erholsamen Schlaf zu bekommen.
Die Formen der Schlafstörungen sind ebenso vielfältig wie die möglichen Ursachen.

Die häufigsten Formen

Einschlaf- wie Durchschlafstörungen, Schlafapnoe verbunden mit starkem Schnarchen und das sogenannte Restless-Legs-Syndrom gelten als die häufigsten Schlafstörungen. Um Einschlafstörungen handelt es sich, wenn man mehr als eine halbe Stunde braucht, um einzuschlafen. Bei Durchschlafstörungen wird man während einer Nacht mehrmals wach und dies mindestens für eine halbe Stunde.
Im Falle der Schlafapnoe setzt der Atem mehrmals pro Stunde einige Sekunden aus, verbunden mit unbewusstem Erwachen mehrmals pro Stunde. Der Körper wird somit mit Sauerstoff unterversorgt und es kommt zu Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems. Demnach ist Schlafapnoe eine gefährliche Form des Schnarchens. Ursachen sind Übergewicht, eine Einengung der oberen Luftwege oder eine Fehlfunktion der Atemmuskulatur. Erste Anzeichen sind Konzentrations- und Leistungsschwäche, Bluthochdruck, Tagesmüdigkeit und Depressionen. Behandelt wird dies mit Medikamenten, oft hilft jedoch auch eine operative Erweiterung der oberen Luftwege oder eine Sauerstoffmaske.
Das „Syndrom der unruhigen Beine“ ist relativ häufig. Die Symptome treten vor allem im Ruhezustand, in der Phase des Einschlafens oder im Schlaf auf. Patienten verspüren ein diffuses, aber kribbelndes, brennendes, stechendes, klopfendes oder brodelndes Gefühl tief in den Beinen. Körperliche Bewegung führt typischerweise zu einer kurzfristigen Linderung dieser Beschwerden, aber damit ist auch der Schlaf gestört.

Die häufigsten Gründe

Allerdings: Nicht immer, wenn jemand Schwierigkeiten hat, ein- oder durchzuschlafen, liegt gleich eine behandlungswürdige Schlafstörung vor.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie dreimal pro Woche nicht ein- oder durchschlafen können, frühmorgens erwachen oder sich tagsüber sehr müde fühlen, sollten Sie einen schlafmedizinischen Experten aufsuchen. Ansonsten sollten Sie auf möglichst kühle Temperaturen im Schlafzimmer und auf eine ruhige Umgebung, möglichst lichtarm, achten und vor dem Zubettgehen den Raum gut durchlüften. Entspannungsrituale- und Übungen, ein warmes Bad mit z.B. Melissenöl und Beruhigungstees können unterstützen.

Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf aufwühlende Gespräche, muntermachende Nahrung oder Getränke und verwenden Sie keine zu weiche Matratze sowie keine zu schwere Decke. Dann sollte Ihrer nächtlichen wohlverdienten Ruhe nichts mehr im Wege stehen.
Neben körperlichen Ursachen sind meist äußere oder seelische Einflüsse schuld an den Schlafstörungen – Alkohol, Bluthochdruck, Stress, Lärm, Arzneimittel, Schichtarbeit, Belastungen der Psyche wie berufliche Probleme, Schwierigkeiten in Familie und Beziehung oder Geldprobleme können zeitweise, aber auch chronische Schlafstörungen auslösen.

Download:

bewusst gesund am 18.2.2017:

ORF

18. Februar 2017

Gut gerollt – mit Nadeln gegen Falten

ORF
Mit Nadeln gegen Falten und Narben! Microneedling, auch Medical Needling genannt, soll das Hautbild verschönern, Falten oder Narben glätten und das ganz ohne Botox oder Hyaluronsäure.
Es klingt einfach: Dabei wird mit einem mit Nadeln besetzten Roller über die Haut gefahren. Die hauchdünnen Nadeln durchdringen die oberste Hautschicht und verursachen Tausende winzige Verletzungen, die einen Wundheilungsprozess in Gang setzen. Dieser soll in Folge die Haut straffen und glätten. Diese Methode wird auch medizinisch zur Behandlung von Narben, zum Beispiel bei Akne, eingesetzt.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Microneedling

Serviceliste:

Dr. Ingrid Hörmann
Zentrum für ästhetisch-kosmetische Medizin
Hans-Sachs-Gasse 1, 8010 Graz
telefonische Terminvereinbarung unter +43 (0)316 31 90 80
E-Mail: dr.hoermann@medizin-kosmetik.at
Internet: www.medizin-kosmetik.at
Univ.Prof. Dr. Daisy Kopera
Zentrum für ästhetische Medizin, MedUni Graz
Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie
Auenbruggerplatz 8, 8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385 -12423
Fax: +43 (0)316 385 -12466
E-Mail: dermatologie@medunigraz.at
Internet: derma.uniklinikumgraz.at
Ass.Prof. Dr. David Lumenta
Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Auenbruggerplatz 29/4, A-8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385-14685
Internet: chirurgie.uniklinikumgraz.at
18. Februar 2017

Gut eingestellt – Blutdrucküberwachung per SMS

Jeder dritte Erwachsene in Österreich leidet an Hypertonie, also Bluthochdruck, doch nur etwa die Hälfte davon ist darüber informiert; von den diagnostizierten Hypertonikern bekommt nicht einmal die Hälfte eine optimale Behandlung. Dabei wäre das wegen der massiven Spätfolgen der Erkrankung äußerst wichtig.
Eine viel zu wenig beachtete Therapiemöglichkeit ist die SMS-gestützte Selbstmessung. Dabei messen die Betroffenen zweimal täglich ihren Blutdruck und schicken die Werte per SMS an Expertinnen und Experten, die dadurch die Therapie optimal anpassen können. Die Kassen zahlen das allerdings nicht.
Gestaltung: Christian Kugler
Institut für Hypertoniker
Leiter: Univ.-Prof. Dr. Dieter Magometschnigg
Kinderspitalgasse 10/15, 1090 Wien
Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8:30 - 17:00
Tel.: +43 (0)1 4084511
E-Mail: info@bluthochdruck.at
Internet: www.hochdruckliga.at
Österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie
Präsident: Priv. Doz. OA. Dr. Thomas Weber
Kardiologische Abteilung, Klinikum Wels – Grieskirchen
Grieskirchnerstraße 42, 4600 Wels
 E-Mail: sekretariat@hochdruckliga.at
Tel.: +43 (0)680 4057775
bewusst gesund am 18.2.2017: Gut trainiert – Koordinationstraining am Wackelbrett

ORF

18. Februar 2017

Gut trainiert – Koordinationstraining am Wackelbrett

ORF
„bewusst gesund“ stellt verschiedene Möglichkeiten vor, um wieder gut in Balance zu kommen.
Marcel Hirscher tut es regelmäßig, um noch ein paar Weltcupsiege zu feiern und sich nicht zu verletzen. Und wir alle sollten es tun, um länger beweglich und gesund zu bleiben. Die Rede ist von einem gezielten Koordinationstraining, das gerade für ältere Menschen enorm wichtig ist. Schließlich zählen Stürze zu den häufigsten Ursachen für einen rasanten gesundheitlichen Abbau.
Vor allem die Reflexe und Reaktionszeiten sind bei vielen Menschen extrem schlecht, weil unsere Umwelt wenig natürliche Unebenheiten zu bieten hat. Speziell in städtischer Umgebung ist alles eingeebnet und glattbetoniert. Das beste Mittel dagegen: Raus aus der Komfortzone des Gleichgewichtes und rauf aufs Wackelbrett.
Gestaltung: Christian Kugler
18. Februar 2017

„bewusst gesund“-Tipp zum Thema Schlafapnoe

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Schlafapnoe und was man dagegen tun kann.
ORF TVthek

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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien