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28. Mai 2016
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28. Mai 2016

Kleiner Eingriff - Hilfe bei Hallux valgus

Nahezu jede zweite Österreicherin über 50 kennt die Beschwerden: Anlagebedingt und durch den jahrelangen Druck zu hoher und zu enger Schuhe weicht irgendwann das Grundgelenk der Großzehe nach außen. Auch viele Männer sind davon betroffen.
Diese Fußfehlstellung, in der Fachsprache Hallux valgus genannt, entsteht zumeist langsam und führt mit der Zeit zu einer zunehmenden ästhetischen und funktionellen Beeinträchtigung des Fußes. Überlastungsschmerzen sind die Folge. In letzter Konsequenz kann eine Operation wieder Schmerzfreiheit bringen.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontaktadressen:

Evangelisches Krankenhaus Wien
Abteilung für Orthopädie
Hans-Sachs-Gasse 10 - 12, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 22 - 4012
Fax: +43 (0)1 404 22 – 4032
E-Mail: ortho@ekhwien.at
Internet: Orthopädie (www.ekhwien.at)
Orthopädische Ordination OA Dr. Andreas Gfrerrer
Schindlergasse 30, A-1180 Wien
Tel.: +43 (0)680 2151543
E-Mail: office@orthodoc.wien
Internet: www.orthodoc.wien
28. Mai 2016

Langer Weg – eine Krebspatientin wandert

Tageshospiz - Caritas Wien
Erlaaer Platz 4, 1230 Wien
Tel.: +43 (0)1 865 28 60
Öffnungszeiten: Di 09.00-16.00, Do 09.00-16.00
Bewegung ist Leben und lebenslange Bewegung ist eine der wichtigsten gesundheitlichen Maßnahmen überhaupt. Das zeigt sich sogar in der letzten Lebensphase, wenn Menschen an Krankheiten leiden, die die Medizin nicht mehr heilen kann, sondern nur lindern. Auch dann ist Bewegung noch ein Schlüssel zum Wohlbefinden und einer anderen Art von körperlicher und geistiger Gesundheit.
Eine unheilbar kranke Krebspatientin aus Wien hat diese Erfahrung auf außergewöhnliche Art gemacht.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipp:

ORF

28. Mai 2016
28. Mai 2016

Schlaffe Arme – drei Methoden im Test

ORF
Der Sommer kommt und mit ihm die leichte Kleidung. Doch ärmellose Mode enthüllt ein Schönheitsproblem vieler Frauen im besten Alter: hängende, schlaffe Haut an den Oberarmen, uncharmant auch „Fledermausarme“ genannt. Dagegen werden jetzt neue Techniken ohne Operation angeboten. Sie versprechen mit Hitze, Kälte oder eingezogenen Fäden, die schlaffe Haut dauerhaft zu straffen.
„Bewusst gesund“ hat drei Methoden getestet.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Thermage

Moser Milani – Interdisziplinäres Ärztezentrum & Medical SPA
Schottengasse 7/5, A–1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 236 13 36
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09:00 – 19:00 Uhr, Sa: 09:00 – 17:00 Uhr
E-Mail: office@medspa.cc
Internet: www.medspa.cc

Coolsculpting

Dr. Nikolaus Redtenbacher
Ordination Wien: Mariannengasse 1/17, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 4025512
Fax: +43 (0)1 4022011
Ordination Niederösterreich: Werkstraße 4/1, 2630 Ternitz
Tel.: +43 (0)2630 / 34999
Fax: +43 (0)2630 / 34999-9
E-Mail: office@hno-redtenbacher.at
Internet: www.hno-redtenbacher.at

Fadenlifting

Hautzentrum Wien
Hautärztin Dr. Sabine Schwarz
Niederhofstrasse 39, 1120 Wien
Tel.: +43 (0)1 817 49 93 - 0
E-Mail: info@hautzentrum-wien.at
Internet: http://hautzentrum-wien.at
28. Mai 2016

Tipps zum Thema Weltnichtrauchertag

Welche Strategien dabei helfen, damit erst gar nicht anzufangen oder von der Sucht loszukommen, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Jeder dritte Erwachsene in Österreich raucht regelmäßig und leider sind wir Weltmeister, was jugendliche Raucher angeht. 91 Prozent der männlichen und 81 Prozent der weiblichen Jugendlichen beginnen vor dem 20. Lebensjahr, die Hälfte vor dem 16. Geburtstag mit dem regelmäßigen Griff zur Zigarette.
ORF nachlese Mai 2016

Mehr als Übergewicht

Siegfried Meryn

ORF/Roman Zach-Kiesling

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn

Prof. Dr. Siegfried Meryn in der ORF nachlese im Mai
Als Adipositas bezeichnet man Fettleibigkeit, welche eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper bedeutet. Sie wird als chronische Gesundheitsstörung verstanden. Auslösende Faktoren sind vielfach eine genetische Veranlagung, zu fettreiche Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung oder auch psychische Faktoren wie Stress, Frust und Depressionen mit Essen als „Belohnung“. Generell gilt aber: Eine genetische Disposition allein macht nicht fettleibig. Meist ist es ein Zusammenspiel von Veranlagung und Lebensgewohnheiten, das letztlich zu Adipositas führt.

Der Body-Mass-Index

Als Maß für Übergewicht dient der sogenannte Body- Mass-Index (BMI). Berechnet wird er, indem man das Gewicht durch das Quadrat der Größe (in Metern) teilt. Von Fettleibigkeit spricht man ab einem BMI von 30 kg/m². Zum Vergleich: Normalgewicht entspricht einem BMI zwischen 19 und 25 kg/m². Bei einem Body- Mass-Index über 25 sollte man seinen Lebensstil ändern und abnehmen, insbesondere, wenn man vorwiegend Bauchfett aufweist.
Um von Fettleibigkeit sprechen zu können, spielt auch der Bauchumfang eine wesentliche Rolle. Das Stadium Adipositas ist erreicht, wenn der Taillenumfang bei Frauen 88 cm und bei Männern 102 cm überschreitet.

Fettleibigkeit enorme Belastung

In diesem Fall, gekoppelt mit einem BMI-Wert über 30, sollte eine Therapie mithilfe von Beratung angestrebt werden. Hierzu gibt es bereits ein gut ausgebautes Netz von Diätberatung, Verhaltens- und Gruppentherapie. Denn ab einem gewissen Punkt wird Adipositas auch zu einem sozialen Problem. Betroffene ziehen sich immer mehr zurück, kapseln sich ab, vereinsamen, werden depressiv und versuchen, diese Defizite mittels Essen auszugleichen. Ein Teufelskreis, aus dem kaum jemand ohne Unterstützung herausfindet. So wird die Ernährung etwa im Rahmen einer Diätberatung auf Reduktionsund Trennkost umgestellt. Doch gleichzeitig müssen Hunger- und Sättigungsgefühl neu erlernt, Stress abgebaut und weiteren Essstörungen vorgebeugt werden. All das erlernen Betroffene wieder im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Und ebenso darf regelmäßige Bewegung, insbesondere Ausdauertraining, im neu aufgebauten Lebensstil nicht fehlen …

Zauberwort Gewichtsreduktion

Abnehmen hat bei fettleibigen Patienten eine gesundheitlich enorm positive Wirkung. Der Cholesterinspiegel wird gesenkt und Folgeerkrankungen, wie der Koronaren Herzkrankheit, erhöhtem Blutdruck und Arterienverkalkungen vorgebeugt. Außerdem werden Lunge wie Rücken (vor allem die Lendenwirbelsäule) entlastet, die Gelenke geschont und der Stoffwechsel unterstützt. Auch seelischen Problemen wie mangelndem Selbstwertgefühl kann so entgegengewirkt werden.
Damit der Diät-Erfolg erhalten bleibt, ist es wichtig, sich weiterhin beraten zu lassen. Die Kost sollte einen Fettenergie-Prozentsatz von 20 bis 25 Prozent nicht übersteigen. Kurzfristige Crashdiäten bringen langfristig nicht den gewünschten Erfolg, da die Veranlagung zu Übergewicht weiterhin besteht. Für Patienten mit Fettleibigkeit, bei denen sich trotz dieser Maßnahmen kein zufriedenstellender Gewichtsverlust einstellt, kann unter Umständen – was aber selten vorkommt – eine medikamentöse oder chirurgische Behandlung in Frage kommen.
Bewährt haben sich aber langfristige Behandlungskonzepte unter Einbeziehung erfahrener Ärzte. Regelmäßige Kontrollen etwa im Abstand von jeweils vier Wochen erhöhen die Erfolgsaussicht deutlich. Ungefähr ein Drittel der Fettleibigen schafft mit Motivation und konsequenter Behandlung dann auch eine langfristige Gewichtsverminderung.

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Pilzinfektion – was hilft dagegen?

ORF

21. Mai 2016
21. Mai 2016

Pilzinfektion – was hilft dagegen?

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Dreiviertel aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben an einer Pilzinfektion der Geschlechtsorgane, besonders häufig in der Schwangerschaft. Die häufigsten Erreger sind Hefepilze, die in geringer Zahl bei den meisten Menschen in der normalen Keimflora der Schleimhäute nachweisbar sind, ohne dass es zu einer Erkrankung kommt. Warum sich die Pilze manchmal schlagartig vermehren, ist noch nicht restlos geklärt. Pia Krukenhauser war bereits als ganz junges Mädchen davon betroffen.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Kontaktadressen:

Dr. Eva Lehner-Rothe
Ordination Wien
Himmelpfortgasse 20/9, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 208 60 73
Fax: +43 (0)1 253-303-377-66
E-Mail: mail@evarothe-gyn.at
Ordination Baden
Wienerstraße 89, 2500 Baden
Tel.: +43 (0)2252 811-56
E-Mail : mail@gyn-baden.at
Internet: www.evarothe-gyn.at
Dr. med. univ. Sonja Schwinger
Praxis für ganzheitliche Medizin und Naturheilverfahren
Obkirchergasse 38/4/1, 1190 Wien
Tel.: +43 (0)1 320 2000 | Fax. DW-20
E-Mail: ordination@ganzheitlichemedizin.at
Internet: www.ganzheitlichemedizin.at

Linktipp:

Rezept: Folienerdapfel mit Gemüseragout

Buchtipp:
Die Candida-Diät. Über 100 Rezepte: Endlich Schluss mit Darmpilzen
von Peter Mayr, Harald Stossier (Buch nach dem im Beitrag gekocht wurde)
Für 2 Personen:
4 große mehlige Erdäpfel
1 kleine gelbe Zucchini
1 kleine grüne Zucchini
1 grüne Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
100 g Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g frische Chamignons
2 große Paradeiser
1 Bund Oregano
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
feines Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
250 g Schafsquark oder Hüttenkäse

Zubereitung:
  • Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Erdäpfel gut waschen und einzeln in Aluflólie wickeln. Auf einem Rost ca 50 Minuten weich garen.
  • In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und schneiden. Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Paprika darin anbraten. Dann Champignons und Zucchinistücke ein paar Minuten mitbraten. Das Tomatenmark dazugeben.
  • Das Ragout mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oregano würzen. Pfanne vom Herd nehmen und zugedeckt 5-10 Minuten ziehen lassen. Dann Paradeiserwürfel untermischen.
  • Erdäpfel aus dem Backofen nehmen und einschneiden. Hüttenkäse in die Mitte füllen und mir Oregano garnieren.
21. Mai 2016

Doping – ein Herzmedikament zur Leistungssteigerung

Ein Herzmedikament aus Lettland kam in die Schlagzeilen der Sportberichterstattung. Seit mit Jahresbeginn die Substanz „Meldonium“ auf die Verbotsliste gesetzt wurde, haben fast 200 Sportlerinnen und Sportler aus dem europäischen Osten ein Problem mit positiven Dopingkontrollen bekommen, darunter auch Tennis-Superstar Marija Scharapowa.
Aber was bedeutet das für Herzpatienten? Würde die Substanz, die Sportler zur Leistungssteigerung einnehmen, zur Linderung ihrer Beschwerden führen? „bewusst gesund“ hat sich bei Fachleuten umgehört.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

Krafttraining – die Stadt als Fitnesszentrum

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21. Mai 2016
21. Mai 2016

Krafttraining – die Stadt als Fitnesszentrum

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Um gesund älter zu werden, braucht man nicht nur Ausdauer-, sondern auch Krafttraining. Aus diesem Grund besuchen viele Menschen ein Fitnesscenter, stärken dort ihre Muskeln und verbessern ihre Fitness. Das geht aber auch im Freien und sogar in der Stadt. Jede Straßenlaterne, jedes Podest, jede Bank wird dabei zum Trainingsgerät.

Viele Vorteile

Krafttraining – die Stadt als Fitnesszentrum

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Die Motivation durch die Gruppe ist ausschlaggebend. Man spornt sich gegenseitig an und feiert gemeinsam Erfolge.

Kontakt:
Mag. Bernhard (Billy) Franzke
Internet: www.viennacitybootcamp.at
Das Kraft- und Ausdauertraining draußen hat viele Vorteile: Es aktiviert das Immunsystem, dadurch wird man widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten. Außerdem werden durch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht mehr Muskelgruppen und Gelenke beansprucht als mit klassischen Geräten im Fitnessstudio und somit auch mehr Kalorien verbrannt. Das Training ist intensiv und effektiv, jeder kann mitmachen, egal ob dick oder dünn, alt oder jung, Sportmuffel oder Fitnessliebhaber.
Wie das Ganze aussieht und funktioniert? „bewusst gesund“ war bei einem Training dabei.
Gestaltung: Nadine Friedrich
21. Mai 2016

Tipps zum Thema Vorhofflimmern

Ursachen und Behandlung erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Herzrasen, Herzstolpern oder Atemnot können erste Anzeichen für ein Vorhofflimmern sein. Je nach Ausmaß der Herzrhythmusstörungen reichen die Symptome von kaum wahrnehmbaren Beschwerden bis zu massiven Befindlichkeitsstörungen.
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung. So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen. Auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur „bewusst gesund“-Redaktion

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Anschrift Redaktion:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien