Rasche Erholung – Sport nach Hüft-OP ORF
ORF
Viele Menschen leiden in Österreich unter fortgeschrittener Hüftgelenksarthrose. Gründe für eine vorzeitige oder unregelmäßige Abnützung des Gelenks können Anomalien wie etwa Beinlängendifferenzen, Achsenfehlstellungen der Beine (X- oder O-Beine), angeborene Fehlstellungen im Bereich des Hüftgelenks, intensive Sportausübung in jungen Jahren, schwere Stürze und Unfälle sowie jahrelanges, krankhaftes Übergewicht sein.
18.000 Menschen wird deshalb jährlich ein Kunstgelenk implantiert. Da die Anatomie jedes Patienten unterschiedlich ist, wurde nun nach jahrelanger Entwicklungsarbeit ein spezielles 3D-Planungssystem entwickelt, das die exakte anatomische Rekonstruktion eines Individualhüftschaftes ermöglicht. Der große Vorteil: Beim Einbringen der Endoprothese kann man gleichzeitig Beinlängendifferenzen kontrollieren und korrigieren. Dadurch reduziert sich das Risiko des Hinkens, der schnellen Ermüdbarkeit und der Luxation. In Kombination mit einer rasch nach der OP beginnenden Rehabilitation sind die meisten Patientinnen und Patienten nach kurzer Zeit wieder fit und können sogar Sport betreiben.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontakt:

Evangelisches Krankenhaus Wien
Orthopädie Prim. Thomas Müllner
Hans-Sachs-G. 10 - 12, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 22 - 4012
www.ekhwien.at/abteilungen/medizin/orthopaedie/
9. Dezember 2017

Gesunde Kälte – auf das richtige Fett kommt es an

Zu viel Körperfett ist eine der Hauptursachen für die meisten Zivilisationskrankheiten. Das gilt aber nur für die weißen Fettzellen, die jene überschüssige Energie speichern, die wir jeden Tag zu uns nehmen – im Advent meist noch mehr als sonst. Dabei würde gerade die kalte Jahreszeit eine große Chance bieten, den Körper dazu zu bringen, mehr vom gesunden, braunen Fett zu produzieren. Diese Wärmemaschine unter der Haut hat ausschließlich positive gesundheitliche Wirkungen und die Wissenschaft forscht bereits eifrig an Substanzen, die die Produktion von braunem Körperfett ankurbeln, um die weltweite Epidemie an Fettleibigkeit in den Griff zu bekommen. Die gute Nachricht: Wir können uns den gesunden Mechanismus mit einfachen Mitteln zunutze machen. Ein wenig Kälte reicht dafür schon aus.
Gestaltung: Christian Kugler

Weiße Fettzellen sind ungesund

Linktipps:

Neuer Anfang – aktiv gegen den Penisonsschock ORF
9. Dezember 2017

Neuer Anfang – aktiv gegen den Penisonsschock

ORF
Die meisten freuen sich auf die Pension, aber manche schlittern in eine Krise, wenn es soweit ist. Seit einigen Jahren beobachtet der Seniorenbund, dass Menschen nicht früher, sondern eigentlich immer später in den Ruhestand gehen wollen. Die Angst vor einem Pensionsschock, einer Leere im Leben, spielt dabei oftmals eine Rolle. Dagegen kann man ankämpfen und sich auf seine Pension vorbereiten, damit man auch nach dem Arbeitsleben aktiv bleibt und Spaß am Leben hat.
Gestaltung: Steffi Hawlik
Sen.-Scientist Priv.-Doz. Dr.med.univ. Christian Fazekas
Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie
Auenbruggerplatz 2/8, 8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385 83045
E-Mail: christian.fazekas@medunigraz.at

Bücher:

Leopold Stieger
Freitätigkeit – Zwischen Beruf und Ruhestand
Verlag: New Academia Publishing
Leopold Stieger
Pension – Lust oder Frust
Verlag: New Academia Publishing

9. Dezember 2017

Tipp zum Thema Reizmagen

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Reizmagen.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Dezember 2017

Maßnahmen beim Herzinfarkt

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Ein Herzinfarkt tritt für den Betroffenen meist überraschend auf. Leitsymptom ist der Brustschmerz, der überwiegend hinter dem Brustbein lokalisiert ist. Typisch sind plötzliche, oft in Ruhe auftretende, länger als 15–20 Minuten anhaltende und eventuell auch rasch zunehmende Schmerzen sowie ein Engegefühl und starker Druck im Brustkorb. Die Schmerzen strahlen häufig in die Arme (vermehrt links), die Schultergegend, den Unterkiefer oder den Oberbauch aus. Der Infarktschmerz wird vielfach als unerträglich, vernichtend oder mit dem Gefühl, die Brust werde von einem Schraubstock eingezwängt, beschrieben. Bei egal welcher der vorbeschriebenen Symptome gilt es, keine Zeit zu verlieren.

Erstmaßnahmen

Aber was tun? Ruhe bewahren und jegliche Anstrengung des Patienten vermeiden. Lagern Sie ihn mit erhöhtem Oberkörper am Boden und animieren Sie ihn zu ruhigem Durchatmen. Entscheidend: jede Sekunde zählt. Veranlassen Sie sofort einen Notruf an die Rettung und/oder einen Notarzt. Erleichternd wirkt auch das Öffnen von beengenden Kleidungsstücken wie Gürtel oder Krawatte. Falls der Erkrankte nicht mehr situationsgemäß reagiert, aber eine normale Atmung hat, so ist er bewusstlos. Bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage. Sollte keine normale Atmung feststellbar sein, so beginnen Sie sofort mit der Wiederbelebung und warten Sie auf den Notarzt. Falls vorhanden, verwenden Sie in diesem Fall einen –mittlerweile vollautomatischen, laiengerechten – Defibrillator.

Die Hintergründe

Wieso aber ist ein Herzinfarkt so gefährlich? Verursacht wird er durch einen plötzlichen, vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Verschließt eines der drei großen Herzkranzgefäße (Koronararterien), wird ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Gelingt es nicht, das Gefäß innerhalb kurzer Zeit wieder zu eröffnen, stirbt das Muskelgewebe, das von der Blutzufuhr abgeschnitten ist, ab. Das betroffene Gewebe wird als Infarkt bezeichnet. Je größer das verschlossene Gefäß, desto größer auch der Infarkt. Das Risiko für einen plötzlichen Herztod ist bei akutem Herzinfarkt aufgrund einer möglichen, schweren Herzrhythmusstörung (Kammerflimmern) besonders hoch. Auch kann bei einem großen Infarkt die Pumpleistung des Herzens so stark beeinträchtigt sein, dass der Kreislauf zusammenbricht; man spricht dann von einem kardiogenen Schockzustand. Deshalb kann schnelles Reagieren und Handeln Leben retten. Wichtig ist, auch selbst auf erste Symptome zu achten.

Frauen haben andere Symptome

Doch nicht alle Betroffenen haben die Beschwerden in gleicher Form. Bei Frauen können die typischen Warnzeichen einen anderen Charakter haben. So werden von ihnen vorrangig starke Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder auch Schmerzen im Oberbauch angegeben. Druck- und Engegefühl im Brustbereich sind häufiger als starke Schmerzen. Manche Herzinfarkte verursachen auch keine Beschwerden, bekannt als „stumme Infarkte“, nur geringe oder untypische Symptome und werden erst nachträglich diagnostiziert, meist anlässlich einer EKG-Untersuchung.

Prävention

Aber auch einem Herzinfarkt lässt sich vorbeugen. Neben einer möglichen medikamentösen Therapie ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Dazu zählen vor allem der Verzicht auf Rauchen, die Reduktion von Übergewicht, eine salz- und fettarme Ernährung, regelmäßiger Sport und vor allem die Reduzierung von Stress im Alltag. Gehören Sie zu einer Risikogruppe, sollten Sie regelmäßig Ihren Allgemeinmediziner oder einen Kardiologen aufsuchen und sich untersuchen lassen.

Download:

Steinfrei – Gallenblase schonend entfernt ORF
2. Dezember 2017

Steinfrei – Gallenblase schonend entfernt

ORF
Das im Volksmund als Galle bezeichnete Organ war für die Menschen stets ein Synonym für Ärgernis: So kommt Cholerikern immer wieder „die Galle hoch“, und manche Menschen werden „grün vor Neid“. Die Gallenflüssigkeit ist einerseits für die Fettverdauung und andererseits für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen verantwortlich. Wenn die Gallenflüssigkeit nicht abfließen kann, sind meist Gallensteine schuld, die den Abfluss blockieren. Gallensteine sind Gebilde aus verfestigter Gallenflüssigkeit, die grundsätzlich harmlos sind. Treten jedoch krampfartige Schmerzen im Oberbauch oder Übelkeit und Koliken nach dem Genuss von fetthaltigen Speisen und weitere Beschwerden auf, so muss die Gallenblase entfernt werden.
Gemeinsam mit Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes gehören Gallensteinleiden zu den häufigsten Diagnosen, die in der Inneren Medizin gestellt werden. Rund zehn bis 20 Prozent der erwachsenen Österreicherinnen und Österreicher tragen Gallensteine in sich, wobei Frauen fast doppelt so häufig betroffen sind wie Männer.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontaktadressen:

Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien
Abteilung für Allgemeinchirurgie
Prim. Univ.-Prof. Mag. Dr.Alexander Klaus, FACS
Stumpergasse 13, 1060 Wien
Tel.: +43 (0)1 599 88 - 0
Kepler Universitätsklinikum Linz
Klinik für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie
Prim. Univ.-Doz. Dr. Andreas Shamiyeh
Krankenhausstraße 9, 4021 Linz
Tel.: +43 (0)5 7680 83 - 0
Schmerzfrei – das hilft bei Rhizarthrose ORF
2. Dezember 2017

Schmerzfrei – das hilft bei Rhizarthrose

ORF
Ordination für Handchirurgie
Assoz.-Prof. Priv.-Doz.
Dr. med. Hugo B. Kitzinger
Laudongasse 25/11, 1080 Wien
Tel.: +43 (0)1 402 18 81
(Mo - Fr, 9.00 - 17.00 Uhr)
www.handordination.at
Christine Weber-Walcher ist Direktorin an einer Neuen Mittelschule im 20. Wiener Gemeindebezirk. Vor zehn Jahren begannen die Schmerzen in der Hand bei der heute 61-Jährigen. Sie konnte ihren linken Daumen nicht mehr richtig bewegen. Beim Schreiben, beim Hantieren mit der Computermaus – immer war der Schmerz da. Es ging so weit, dass sie Schlüssel nicht mehr umdrehen, Flaschen nicht mehr öffnen und Gläser nicht mehr halten konnte. Schließlich suchte sie ärztliche Hilfe.
Nach einer Röntgenaufnahme war klar: Sie litt an einer Rhizarthrose, einer starken Abnutzung des Sattelgelenks des Daumens. Es gibt einige Möglichkeiten, dagegen vorzugehen – von konservativer Therapie bis hin zur Operation. Der gebürtigen Wienerin konnte so geholfen werden; heute kann sie wieder schmerzfrei arbeiten und leben.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Hilfe bei Rhizarthrose

2. Dezember 2017

Tipp zum Thema Vitaminpräparate

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Vitaminpräparate.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien