"bewusst gesund": Tierisches Training – Ziegenyoga als neuer Trend ORF
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Yoga, ursprünglich ein spiritueller Weg, durch Meditation und körperliche Übungen Körper und Seele in Einklang zu bringen, hat in der westlichen Welt die unterschiedlichsten Entwicklungen genommen – von Yoga bei einer Temperatur von 36 Grad bis zu Yoga auf einem wackeligen Surfboard. Innere Ruhe durch Nähe zur Natur: Darum geht es beim sogenannten Ziegenyoga. Die Begegnung mit den Tieren beim Yoga soll eine beruhigende und heilsame Wirkung haben.
Gestaltung: Katrin Jenni
"bewusst gesund": Tierisches Training – Ziegenyoga als neuer Trend ORF

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bewusst gesund: Gesundes Leben – Training gegen Gebrechlichkeit ORF
14. Juli 2018

Gesundes Leben – Übungen gegen Gebrechlichkeit

ORF
Etwa jeder zehnte Österreicher über 65 leidet an Gebrechlichkeit. Viermal so viele sind von einer Vorstufe betroffen. Ein alarmierender Zustand, denn die Betroffenen sind besonders krankheitsgefährdet, haben ein erhöhtes Sturz- und Knochenbruchrisiko und werden allzu oft frühzeitig pflegebedürftig. Wiener Wissenschafter haben in einer kürzlich präsentierten Studie eine vielversprechende Möglichkeit aufgezeigt, wie man dieser Entwicklung gegensteuern könnte. Die Erkenntnisse werden jetzt in einem Projekt vom Wiener Hilfswerk breitflächig umgesetzt.
Gestaltung: Gerlinde Scheiber

Ehrenamtliche Personen gesucht!

Für das Projekt „GESUND FÜRS LEBEN“ sucht das Wiener Hilfswerk ehrenamtliche Personen - sogenannte „Gesundheitsbuddies“ ab 50 Jahren, die nach einer Einschulung zu älteren Personen nach Hause gehen,  mit ihnen Bewegungsübungen machen und ihnen Ernährungstipps geben. Die Ehrenamtlichen profitieren davon, da das regelmäßige Training eine Gesundheitsprophylaxe für sie selbst ist.  Gesucht werden  auch noch betagte Senioren, die teilnehmen wollen. Die Besuche sollen 6 Monate 2x pro Woche erfolgen und danach noch 3 Monate 1x pro Woche.

Kontakt: Mag.a Astrid Böhm
Tel.: +43 (0)1 5123661470
Handy:+43 (0)664 618964
E-Mail: astrid.boehm@wiener.hilfswerk.at
Link: www.hilfswerk.at/wien/ehrenamt/freiwilliges-engagement/gesund-fuers-leben

Buchtipp

Zum Thema altersgerechtes Krafttraining und gezielte Ernährung für Senioren ist folgendes Buch (mit einer Reihe von Rezepten) erschienen:
GESUNDHEIT IM ALTER- Selbständigkeit erhalten und Gebrechlichkeit vorbeugen
Thomas E. Dorner und Karin Schindler
Medizinische Universität MANZ Verlag
14. Juli 2018

Vegane Ernährung – für Kinder geeignet?

Vegane Ernährung – also das vollständige Vermeiden tierischer Produkte inklusive Milch und Eiern – ist in den vergangenen Jahren zu einem Trend geworden. Die Anzahl der Veganer in Europa hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Neue Studien belegen, dass diese Ernährungsform durchaus positiv auf die Gesundheit wirkt. Aber gilt das auch für Kinder? Kann diese Form der Ernährung nicht gerade bei Heranwachsenden zu Mangelerscheinungen führen?
„bewusst gesund“ hat in Graz eine Familie besucht, die vollständig vegan lebt – bis auf Oma und Opa, die nach wie vor Fleischesser sind.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

„bewusst gesund“-Sommerserie am 14. Juli 2018

Trenddiäten im Check – Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn über vegane Fertigprodukte

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn nimmt in einer „bewusst gesund“-Sommerserie verschiedene Diäten unter die Lupe – diesmal geht es auch um vegane Ernährung, vor allem um vegane Fertigprodukte. Denn sind vegane Würstel oder Käse tatsächlich so gesund, wie es den Anschein hat? Wie viele Zusatzstoffe sind in den industriell produzierten veganen Nahrungsmitteln?
"bewusst gesund": Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Juli 2018

Der Fersensporn

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Was medizinisch unter dem klingenden Namen Plantare fasciitis bekannt ist, verursacht den Betroffenen – vorwiegend nach Belastungen – einen stechenden Schmerz im Fersenbereich und unter der Fußsohle. Der Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Sporn am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fußsohle. Oftmals handelt es sich dabei um keinen echten Sporn, sondern um eine chronische Entzündung, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein miteinbezieht. In manchen Fällen zeigt sich auf dem Röntgenbild ein deutlich sichtbarer Fersensporn.

Ursachen

Zu diesem kommt es, wenn sich durch die Entzündung mikroskopisch kleine Risse in der Sehne bilden, die zu einer Einblutung in die Umgebung führen. Damit das Fußgewölbe seine natürliche Längswölbung beibehält und nicht abflacht, wird es von der sogenannten Plantarfaszie gestützt, die ihren Ursprung am inneren Anteil des Fersenbeins hat.
„Schmerzen in der Ferse sind immer ein Zeichen von Überlastung."
Bei einem Fersensporn liegt eine dornartige Knochenveränderung an der Unterseite des Fersenbeins vor, deren Sehnenplatte überbeansprucht ist. Aufgrund der Überbeanspruchung kommt es zu einer Entzündung, was im Bereich der Innen- und Unterseite der Ferse zu teils starken, stechenden Schmerzen führen kann. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen im Fersenbereich, Anlaufschmerzen am Morgen, nach längeren Ruhephasen und bei Trainingsbeginn. Um die Ferse zu schonen, geht man dann häufig am Fußaußenrand. Zudem reagiert das Fersenbein empfindlicher auf Druck und Berührungen.
Also: Bei jedem einzelnen Schritt, den wir tun, federt unsere Ferse das Körpergewicht ab – eine ziemliche Belastung, auf die die Ferse aber ausgerichtet ist. Wird dieser Bereich nun aber über längere Zeit zu sehr beansprucht, kann es zu einer Überlastung und folglich zu einem Fersensporn kommen. Denn im Laufe der Zeit bilden sich an der Stelle Verkalkungen, wo das Fersenbein zur Plantarfaszie übergeht, da der Körper diesen stark beanspruchten Bereich stärken möchte.
Auch übergewichtige Menschen leiden immer wieder unter einem Fersensporn, da das zusätzliche Körpergewicht starke Zugkräfte am Plantarsehnenansatz verursacht. Zudem sind ältere Menschen betroffen –mit zunehmendem Alter reduziert sich der Fettpolster unter der Ferse und damit auch die stoßdämpfende Wirkung.
Bemerken Sie diese Überlastungsschmerzen an Ihrer Ferse, sollten Sie sie keinesfalls ignorieren. Ein Fersensporn muss ärztlich abgeklärt werden, um nicht chronisch zu werden.
Therapiemöglichkeiten gibt es genügend: Darunter etwa Physiotherapie, Dehnungsübungen, orthopädische Hilfsmittel wie spezielle Schuheinlagen, schmerzund entzündungshemmende Medikamente, Schuhberatung und Schuhwechsel und vor allem eine entsprechende Trainingsanpassung. Sollten diese Formen nicht die gewünschte Besserung bringen, gibt es noch die Möglichkeiten der Kortisoninjektionen, Eigenbluttherapie und operativen Behandlung.

Prävention

Damit es gar nicht erst so weit kommt, heißt es vorbeugen: Nehmen Sie sich vor dem Sport unbedingt Zeit zum Aufwärmen und Dehnen. Schmerzen in der Ferse sind ein Signal für Überbeanspruchung. Lagern Sie das Bein hoch, kühlen Sie es und stellen es ruhig. Solange Sie Schmerzen haben, sollten Sie auf Sport verzichten. Achten Sie auf gut passendes Schuhwerk. Wichtig sind vor allem eine gute Fersenstütze und ein dämpfendes Kissen unter der Ferse.

Download:

"bewusst gesund" am 7. Juli 2018: Darmsanierung ORF
7. Juli 2018

Gestörtes Mikrobiom – Darmsanierung hilft

ORF
Das Mikrobiom, auch bekannt als Darmflora, ist ein lebenswichtiger Gast in unserem Organismus, vor allem für unsere Verdauung. Denn ohne die Milliarden von Bakterien, die den Darm besiedeln, könnten wir das, was wir zu uns nehmen, gar nicht richtig verwerten. Wir leben in Symbiose mit Milliarden anderer Lebewesen in unserem Darm – und es ist wichtig, dass wir unsere Mitbewohner gut behandeln, sonst werden sie unangenehm.
Gestaltung: Christian Kugler

Mikrobiom für die Verdauung

EK MedCenter
Dr. Elisabeth Krippl
Speisinger Straße 57-61/1. Stock/Top 6, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)664 146 40 82
Fax: +43 (0)1 802 32 25
E-Mail: office@ek-med.center
www.ek-med.center
Medizinische Universität Graz
Univ.Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Gregor Gorkiewicz
Tel.: +43 (0)316 380 76 55
E-Mail: gregor.gorkiewicz@medunigraz.at
http://pathologie.medunigraz.at
ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Christoph Högenauer
Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie
Forschungseinheitsleiter - Theodor Escherich Labor für Mikrobiomforschung
E-Mail: christoph.hoegenauer@medunigraz.at
OA Dr. Patrizia Katharina Kump
Klinische Abteilung für Gastroenterlogie und Hepatologie, Med-Uni Graz
Tel.: +43 (0)316 57 39 60
E-Mail: kontakt@meindarm.com
www.meindarm.com
7. Juli 2018

Später Start – ein 65-jähriger wird Triathlet

Buch von Johann Wünscher
Alter schützt vor Leistung nicht – Es ist nie zu spät
erscheint im Mai – im Eigenverlag
Johann Wünscher hatte 121 Kilogramm und einen ordentlichen Wohlstandsbauch, als er mit 50 Jahren beschloss, sein Leben zu ändern, denn so richtig wohl fühlte er sich schon längst nicht mehr. Er begann mit Radfahren, Bergwandern und langsam mit dem Laufen. Mit 57 Jahren lernte er schwimmen und noch einmal einige Jahre später, mit 65 Jahren, hat er sich dem Triathlon verschrieben. Wie gesund das ist und ob man dem nacheifern sollte, hat sich „bewusst gesund“ angesehen.
Gestaltung: Steffi Hawlik
bewusst gesund am 11.3.2017: Gesunder Schlaf – gute Tipps für die Nachtruhe ORF
7. Juli 2018

Gesunder Schlaf – gute Tipps für die Nachtruhe

ORF
Für viele Menschen ist ein gesunder und erholsamer Schlaf keine Selbstverständlichkeit. Sie haben Probleme beim Einschlafen, wachen häufig während der Nacht auf, schlafen unruhig und sind am Morgen total erschöpft. Dafür gibt es eine Menge Ursachen: Schlafforscher sprechen dann von mangelnder Schlafhygiene und meinen damit die Bedingungen, unter denen man zu Bett geht und schläft. In diesem Zusammenhang geht es auch um Umweltbedingungen wie Temperatur, Lärm oder Licht im Schlafzimmer. Die wichtigste Rolle dabei spielt allerdings oft die Zeit vor dem Zu-Bett-Gehen.
„bewusst gesund“ hat sich mit Expertinnen und Experten und einem Betroffenen angesehen, was man beachten muss, damit das Einschlafen besser klappt und die Erholung nicht zu kurz kommt.
Gestaltung: Christian Kugler

Tipps für den gesunden Schlaf

Links:

„bewusst gesund“-Sommerserie

Trenddiäten im Check – Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn über „Clean Eating“

Kann man mit „Low Carb“, also dem Verzicht auf Kohlenhydrate, tatsächlich dauerhaft abnehmen? Ist „Clean Eating“ wirklich gesund und sinnvoll? Was bringt der zeitweise Verzicht aufs Essen, das Intervallfasten? Soll man sich mit der „Paleo-Diät“ wie die Steinzeitmenschen ernähren? Was steckt hinter populären Ernährungskonzepten? Was sind die Vorteile, was die Nachteile?
In den Sommerausgaben von „bewusst gesund – Das Magazin“ nimmt Internist und Gastroenterologe Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn vom 7. Juli bis 1. September jeweils Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 populäre Diäten und ihre Versprechungen kritisch unter die Lupe.
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentatorin ist Dr. med. Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien