Die innere Uhr – So tickt unser Körper

ORF

14. Jänner 2017
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14. Jänner 2017

Die innere Uhr – So tickt unser Körper

Arbeiten bis spät in die Nacht, Reizüberflutung, ständiger Stress, das Überspringen von Zeitzonen und chronischer Schlafmangel: Der menschliche Rhythmus gerät in der modernen Arbeitswelt immer häufiger aus dem Takt. Geht dieser regelmäßige Rhythmus verloren, können Menschen psychische und physische Probleme bekommen. Dann gilt es, den Rhythmus durch verschiedene Maßnahmen wiederherzustellen und den Organismus zu stabilisieren, sei es durch die regelmäßige Einnahme von Mahlzeiten sowie regelmäßiges Schlafen und Aufstehen.
Die innere Uhr – So tickt unser Körper: Expertin im Studio Prof. Dr. Edda Winkler-Pjrek ORF
Expertin im Studio: Prof. Dr. Edda Winkler-Pjrek
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Michaelerstraße 23/18/2, 1180 Wien; Tel.: +43 (0)681 81349933
E-Mail: psy@drwinkler.at | Homepage: http://psy.drwinkler.at
Die Chronobiologie beschäftigt sich mit den Rhythmen von Lebewesen; die Chronomedizin damit, wie sich Störungen der Rhythmik auf unsere Gesundheit auswirken.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontaktadressen:

Human Research Institut für Gesundheitstechnologie & Präventionsforschung
Medizinische Universität Graz
Institut für Physiologie
Harrachgasse 21/V, 8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 380 4261
E-Mail: physiologie@medunigraz.at
Internet: physiologie.medunigraz.at
Ao. Univ. Prof. Dr. Maximilian Moser
Franz-Pichler-Straße 30, 8160 Weiz
Tel.: +43 (0)3172 44111
E-Mail: office@humanresearch.at
Internet:  www.humanresearch.at

Linktipp:

LED-Bildschirme und -Lampen – Gesundheitsrisiko für die Augen
14. Jänner 2017
14. Jänner 2017

LED-Bildschirme und -Lampen – Gesundheitsrisiko für die Augen

Leuchtdioden oder LEDs sind ein wichtiger und fester Bestandteil in der Beleuchtungstechnik geworden. Allerdings hat die Lichtflut auch gesundheitliche Nebenwirkungen, vor allem für empfindliche Menschen. Das liegt einerseits an der erhöhten Blendung durch die modernen Leuchten, deren Ursache einerseits die enorme Lichtstärke, aber auch durch den bläulichen Farbton bedingt ist. Dieses blaue Licht kommt übrigens auch aus den Displays von Smartphones, Tablets und Laptops. Die Langzeitwirkungen der Blau-Licht-Flut für das Auge sind noch längst nicht erforscht, manche Expertinnen und Experten warnen aber vor einer Zunahme von Augenschäden durch zusätzliche Blendungen.
Und auch die LED-Leuchtmittel im Wohnbereich können Nebenwirkungen haben. Qualitativ weniger hochwertige Produkte können flackern, was bei empfindlichen Personen zu Kopfschmerzen, Migräneattacken oder im Extremfall sogar zu epileptischen Anfällen führen kann.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

14. Jänner 2017

Tipp: Gesunder Start in den Tag

Gerade im Winter fällt es einem oft besonders schwer, aus den Federn zu kommen. Wie man auch als Morgenmuffel gut in den neuen Tag startet und sich dabei aktiv und gesund fühlt, weiß Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
ORF nachlese Jänner 2017

Ernährung 2017

Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Roman Zach-Kiesling
Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn in der
ORF nachlese Jänner

Noch ist es jung, das neue Jahr. Vorsätze sind präsenter denn je. Nur umgesetzt werden leider meist die wenigsten. Was halten Sie davon, wenn wir alle gemeinsam heuer einen sehr wohl einhalten? Sie werden sich fragen: „Gut, aber welchen?“ Ich spreche von einem, der uns alle gleichermaßen betrifft, uns und unser Wohlbefinden, der im Grunde lebenswichtig ist – die Erhaltung unserer Gesundheit mittels gesunder Ernährung.

Leistungsfähigkeit erhalten

Das Problem der heutigen Gesellschaft. Es mangelt den meisten an ausreichender Bewegung, gesunder Ernährung und generell an einer entsprechend gesunden Lebensweise – zu denken sei hier etwa an Rauchen, Alkoholkonsum und viel zu viel Zucker. Somit dominieren die Abbauprozesse immer stärker und als Folge davon nimmt die körperliche Leistungs- und Funktionsfähigkeit schon sehr früh stark ab. Die Betroffenen werden dann von den typischen chronischen Zivilisationskrankheiten geplagt, erleben weniger Jahre in Gesundheit und sterben schlimmstenfalls vorzeitig. Das Los der modernen Gesellschaft.
Oder doch nicht? Ich – und neueste wissenschaftliche Studien – sagen: nein. Das muss nicht das Los unserer Gesellschaft sein. Umdenken leicht gemacht. Das Ganze umzusetzen ist relativ einfach: An erster Stelle steht die Ernährung. Butter, unverarbeitetes rotes Fleisch, raffiniertes Getreide, Stärke sowie Zucker, verarbeitetes Fleisch, Lebensmittel mit hohem Natriumgehalt und industrielle Transfette fügen dem Körper eher Schaden zu. Sie begünstigen Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Fettleibigkeit bzw. Adipositas, Demenz, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gelenkprobleme, Arthrose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Als besonders schädlich gelten raffiniertes weißes Mehl und Zucker. Ersteres enthält einen bedenklich übermäßig hohen Kohlenhydratgehalt, zweiterer treibt den Insulinwert ungesund schnell in die Höhe. Sie sollten alle in unserer täglichen Ernährung stark reduziert werden!

Ernährung als Prävention

Ernährung kann für den menschlichen Körper auf der anderen Seite auch Prävention und Therapie sein. Da liegt unsere Chance und Zukunft, und hier gilt es anzusetzen:
  • Obst (3 Portionen/Tag)
  • Nüsse (4 Portionen/Woche)
  • Fisch (2–3Portionen/Woche)
  • Gemüse (3 Portionen/Tag)
  • Vollkornprodukte (3 Portionen/ Tag)
  • pflanzliche Öle (2–6 Portionen/ Tag)
  • Bohnen, Käse, Milchprodukte
  • Eier und Joghurt (jeweils 2–3 Portionen/Tag)
Sie bieten einen Mehrwert für den Körper und die Gesundheit.

In Zukunft richtig handeln

Nur wer sich den Satz Arthur Schopenhauers bewusst macht, kann sich seine Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden auf lange Sicht bewahren: „Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Wichtig ist, auf Bioqualität zu achten. Nur so kann man sicher sein, sich gesunde, unbehandelte und natürliche Lebensmittel zuzuführen. Verzichten Sie weitgehend auf alle genannten schädlichen Lebensmittel und ersetzen Sie diese durch förderliche.
Denn es sollte nicht einfach darum gehen, alt zu werden, sondern möglichst lange auch gesund und vital zu bleiben. Für jeden Einzelnen, aber auch für die ganze Gesellschaft. Auf ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2017 – in dem sich hoffentlich so manche zu einem gesunden Umdenken verleiten lassen.

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Der richtige Riecher – Nasenatmung hält gesund

ORF

7. Jänner 2017
7. Jänner 2017

Der richtige Riecher – Nasenatmung hält gesund

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Riechen gehört zu den wichtigsten und ältesten Sinneswahrnehmungen des Menschen. Für unsere Vorfahren war ein guter Geruchssinn geradezu überlebenswichtig. Aber auch heute ist eine gesunde Nase wichtig für die Gesundheit.
Anatomisch gehört die Nase zu den äußeren und oberen Atemwegen. Durch die Nase wird die Atemluft ein- und ausgeatmet, vorgewärmt und angefeuchtet, Fremdpartikel werden abgehalten. Zumindest dann, wenn die Nasenatmung funktioniert. Probleme entstehen dann, wenn die eingeatmete Luft nicht warm, feucht und sauber ist, sondern direkt über den Mund in den Rachen kommt. In vielen Fällen ist eine Verkrümmung der Nasenscheidewand die Ursache dafür.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontaktadressen:

Evangelisches Krankenhaus
Canongasse 11, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 22 - 0
www.ekhwien.at
Institut für Kopf- und Halserkrankungen
Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses Wien
Schopenhauerstraße 14, A-1180 Wien
Ambulanzsekretariat:
Tel.: +43 (0)1 404 22 - 2802 bzw. 2820
Fax: +43 (0)1 404 22 - 2810
Prim. Univ.Prof.Dr. Christoph Reisser
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Vorstand des Institutes für Kopf- und Halserkrankungen
Evangelisches Krankenhaus Wien
Ordination:
Anton Langer Gasse 7A, 1130 Wien
www.dr-reisser.at
Dr. Thomas Kunst
Facharzt für Hals-Nasen und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurg
Canongasse 11, 1180 Wien
www.nasenkunst.at
Stark trotz Krebs – Perücken helfen während der Chemo

ORF

7. Jänner 2017
7. Jänner 2017

Stark trotz Krebs – Perücken helfen während der Chemo

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Genau vor einem Jahr bekam Regina Puntigam die Diagnose Brustkrebs. Wenig später wurde sie operiert und begann mit der ersten Chemotherapie. Regina Puntigam war immer stolz auf ihre schulterlangen Haare, nun gingen sie ihr aus. Aus verschiedenen Gründen entschied sich Regina Puntigam für eine Perücke. Es war für sie ein Stück Selbstbestimmung und Schönheit in dieser schwierigen Zeit. Inzwischen sind ihre Haare schon ein ganzes Stück nachgewachsen und sie steht zu ihrem neuen Kurzhaarlook.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Serviceliste:

EINHAAR Gudrun Schinagl
Feuerbachgasse 9, 8020 Graz
Tel.:+43 (0)676 708 19 04
www.einhaar.at
Karglmayer GmbH, Herr Metin Durmaz
Bauernmarkt 24, 1010 Wien 
Tel.: +43 (0)1 535 44 07
www.karglmayer.at

Fönix Haarstudio, Helmut Sandberger
Ringstr. 29, 4600 Wels
Tel.: +43 (0)7242 210 234
www.sandberger.at
www.foenix.at

Der Frisör Ledwinka
Dr. Glatz Str. 2, 6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 34 22 77
www.ledwinka.at

Hairsystem's Wilhelmer, Hr. Georg Wilhelmer
Völkermarktstr. 165, 9020 Klagenfurt
Tel.: +43 (0)4 63 33 03 00
www.hairsystems-wilhelmer.at
Österreichische Krebshilfe
www.krebshilfe.net

Linktipps:

Noma – Das Gesicht der Armut

ORF

7. Jänner 2017
7. Jänner 2017

Noma – Das Gesicht der Armut

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Noma Hilfe Österreich
Vorstand Univ. Prof. Dr. Jürgen Holle / FA für Plastische, Ästhetische u. Rekonstruktive Chirurgie
Krapfenwaldgasse 9, A-1190 Wien
Tel.: +43 (0)1 320 55 33
E-Mail: juergen@holle.at
www.noma-hilfe.at
Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich zwischen 80.000 und 90.000 Kinder an Noma, einer Infektionskrankheit, die Teile des Gesichts befällt und entstellt. Betroffen sind in der Regel Kinder in Entwicklungsländern, bei denen das Immunsystem durch Unterernährung, Vorerkrankungen, mangelnde Hygiene sowie Wasserknappheit und -verschmutzung geschwächt ist. Seit 1997 gibt es die österreichische Noma-Hilfe, die Operationseinsätze in diese Länder organisiert, um erkrankten Kindern wieder ein Gesicht zu geben.
Gestaltung: Andi Leitner
7. Jänner 2017

Tipp: Weg mit dem Weihnachtsspeck

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn hat einige gute Tipps, wie man die überflüssigen Kilos gesund wieder loswird.
Die Festtage sind fast vorüber – und der Zeiger der Waage ist in ungeahnte Höhe geschnellt. Zeit, die Bremse zu ziehen bzw. mit dem guten Vorsatz, sich wieder gesünder zu ernähren, ins neue Jahr zu starten.
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