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24. September 2016
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24. September 2016

Entspannung – das hilft gegen die Angst vorm Zahnarzt

Die meisten Menschen gehen mit eher gemischten Gefühlen zum Zahnarzt und für viele ist die Angst davor so groß, dass sie erst gar nicht hingehen, auch wenn sie bereits von großen Schmerzen geplagt werden. Nun gibt es aber eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um mit dieser Angst vor dem Zahnarzt und den zu erwartenden schmerzhaften Eingriffen fertig zu werden. Dämmerschlaf, Vollnarkose und Videobrille sind nur einige der Angebote, die Zahnärzte ihren Angstpatienten machen können. „Bewusst gesund“ hat nachgefragt, was sich Angstpatienten wünschen und was Ärzte gegen die Angst anbieten können.
Gestaltung: Denise Kracher-Tiapal
Dr. Hajo Peters
Zahnarzt und Oralchirurg
Weimarer Straße 5/21, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 924 53 05
Tel.: +43 (0)1 924 53 06
Email: office@mundgerecht.at
24. September 2016

Aronia – kleine Beere mit großer Wirkung

Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, ist der Heidelbeere sehr ähnlich. Geschmacklich unterscheiden sich die kleinen Beeren jedoch deutlich, denn im Gegensatz zu der süßen Heidelbeere schmeckt die Aroniabeere sehr herb. Ursprünglich kommt die Aronia aus Nordamerika, sie ist jedoch seit mehr als 100 Jahren auch hierzulande heimisch. Nachgesagt werden der kleinen Beere nahezu wundersame Heilkräfte. „bewusst gesund“ hat nachgeforscht, was dran ist an der „Superfrucht“.
Gestaltung: Denise Kracher-Tiapal

Serviceliste:

AGES
Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer
Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien
Tel.: +43 (0)50 555 25000
SoloFino Haindl GesmbH
Altes Dorf 16, 2282 Markgrafneusiedl
Tel.: +43 (0)2248 2365 0
Fax: +43 (0)2248 2365 65
Email: info@solofino.at
Christian Frewein
Apotheker
Citygate Apotheke
Wagramerstrasse 195/47, 1210 Wien
Email: info@citygate-apotheke.at

Buchtipp:

Aronia - Das heimische Superfood
Tanja Braune
Kneipp Verlag
24. September 2016

Rezepte aus dem Buch „Aronia - Das heimische Superfood“

A’ Campari Orang’

Für 1 Longdrink-Glas:
5 Eiswürfel 
4 cl Aroniasaft 
12 cl Orangensaft
1 Orangenscheibe 
Zubereitung:
Eiswürfel in das Glas geben, Aroniasaft dazugießen. Glas mit Orangensaft auffüllen. Umrühren und mit einer Orangenscheibe garniert servieren.

Poldis Blätterteigschnecken

Für 4 Portionen:
1 Rolle Blätterteig
6 EL Aroniachutney
200 g Schafkäse in kleinen Würfeln
1 Ei
Zubereitung:
Blätterteig auslegen und mit Aroniachutney bestreichen, die Ränder dabei frei lassen. Käsewürfel darüberstreuen. Teig einrollen und kurz in den Gefrierschrank geben, dann lassen sich leichter dünne Scheiben schneiden. Backofen auf 200°C vorheizen. Die Blätterteigrolle aus dem Gefrierschrank nehmen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben etwas flach drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ei im Glas verquirlen. Schnecken mit Ei bestreichen und etwa 15 Minuten goldbraun backen. 

ORF

Aronia cotta à la Haindl 

Für 4–6 Portionen:
4–6 Blatt Gelatine
2 Eigelb
80 g Zucker
250 ml Aroniasaft
Saft von 1 Zitrone
250 ml Schlagsahne (Obers)
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, nach und nach 2 EL heißes Wasser und Aroniasaft unterrühren. Zitronensaft zugeben. Gelatine abtropfen lassen, im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen und auflösen. Nach und nach etwas Aroniasaft in die Gelatine geben, um die Temperatur auszugleichen, dann die Gelatine mit der Aronia-Ei-Masse verrühren und kalt stellen. Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme ziehen. Kalt stellen.

ORF

24. September 2016
24. September 2016

Gebärmutterhalskrebs – Früherkennung rettet Leben

ORF
Prim. Dr. Andreas Brandstetter
Vorstand der Abteilung für Gynäkologie & Geburtshilfe
St. Josef Krankenhaus GmbH
Ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe
Auhofstraße 189, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 87844-0
Email: andreas.brandstetter@sjk-wien.at
Der jährliche Krebsabstrich ist Teil der Vorsorgeuntersuchungen für Frauen. Ziel ist es, bereits Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig zu erkennen, damit erst gar kein Karzinom entstehen kann. In fast allen Fällen sind es HPV-Viren, die diese bösartigen Zellveränderungen verursachen. Ist der PAP-Abstrich auffällig, wird eine sogenannte Kolposkopie, eine gynäkologische Untersuchung mit dem Mikroskop, notwendig. Dabei werden außerdem Knipsbiopsien durchgeführt. Ein histologischer Befund gibt dann Auskunft über das Ausmaß der Zellveränderungen. Bei fortgeschrittenen Stadien muss operiert werden. Dabei wird ein kleiner Kegel aus dem Gebärmutterhals herausgeschnitten. Dieser Eingriff ist mittlerweile Routine und verhindert, dass ein invasives Karzinom entstehen kann. Nach einer solchen Konisation empfiehlt sich außerdem eine HPV-Impfung.
Gestaltung: Nadine Friedrich
24. September 2016

Tipp bei Durchfall-Erkrankungen

Wenn Durchfall länger als vier Wochen dauert und auch danach nicht abklingt, spricht man von chronischem Durchfall, der unbehandelt sehr gefährlich werden kann. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein und sollten in jedem Fall ärztlich behandelt werden.
Mögliche Ursachen und die richtige Behandlung erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese September 2016

Checkliste für den Arztbesuch

Siegfried Meryn

ORF/Roman Zach-Kiesling

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn

Gesundheitstipp von Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Egal, ob Sie eine routinemäßige Untersuchung beim Hausarzt planen oder ein schon länger vereinbarter Termin beim Facharzt ansteht – nichts ist ärgerlicher, als wenn man nach einem Arztbesuch bemerkt, dass man viele Fragen, die einem im Vorhinein wichtig waren, gar nicht gestellt hat. Oder man fühlt sich verunsichert, weil man zu wenig von dem, was einem der Arzt erklärte, verstanden hat. Besonders ältere Menschen kennen diese und ähnliche Situationen wohl meist aus eigener Erfahrung – zumal sie vielleicht auch nicht mehr besonders gut hören. Darum heißt es, sich schon im Vorfeld gut auf den Arztbesuch vorzubereiten. Denn nicht zuletzt bestimmt der Verlauf eines Arzt-Patienten-Gespräches im Endeffekt auch die Behandlung.

Fragen aufschreiben

Notieren Sie sich am besten schon im Vorfeld Ihre Fragen an den Arzt. Denken Sie dabei an Fragen wie:
  • Wie lautet der genaue Name meiner Erkrankung / meines Gesundheitszustandes?
  • Was ist damit gemeint?
  • Muss ich Veränderungen in meinem Lebensstil vornehmen?
Halten Sie sich während dem Arztgespräch an Ihre Fragen. Sie können sich ruhig Notizen machen. Falls Sie etwas nicht verstehen – nachfragen. Versuchen Sie mit eigenen Worten zusammenzufassen, was Sie verstanden haben. Dann merkt man häufig, dass doch nicht alles klar ist – etwa:
  • Verstehe ich Sie richtig, dass …?
  • Ich möchte sicherstellen, dass wir nicht aneinander vorbeireden …
  • Das bedeutet für mich also …
Oft kann es auch sinnvoll sein, eine Vertrauensperson mit in die Ordination zu nehmen – vier Ohren hören bekanntlich besser als zwei.

Medikamentenliste erstellen

Genauso wichtig ist Ihr Wissen um alle Medikamente, die Sie einnehmen. Somit vermeidet man eventuelle Wechselwirkungen mit neu verschriebenen Präparaten. Erstellen Sie in Ruhe vor dem nächsten Arztbesuch eine Liste – notieren Sie auch, wann und wie oft Sie welches Präparat einnehmen. Das gilt sowohl für rezeptpflichtige als auch für rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke, wie pflanzliche oder homöopathische Arzneien. Vergessen Sie nicht, eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten in diese Liste aufzunehmen.

Krankengeschichte

Notieren Sie im Vorfeld ebenso Ihre Beschwerden – wann genau sie begonnen haben, was Ihnen Linderung verschafft etc. Informieren Sie Ihren Arzt über bestehende andere, insbesondere chronische Krankheiten. Falls nötig, können Sie sich natürlich auch dazu eine entsprechende Liste anlegen. Wenn Sie bereits Vorbefunde früherer Behandlungen besitzen, bringen Sie diese mit. Berichten Sie ausführlich von Ihrem Problem. Kommen Sie aber rasch zum Punkt. Schildern Sie Ihre Beschwerden genau – auch Symptome, von denen Sie annehmen, dass sie mit Ihrer Erkrankung nichts zu tun haben. Erzählen Sie zudem von Ihren Lebensumständen: zum Beispiel von Problemen in der Arbeit, Konflikten in der Familie etc.
Am Ende eines Arztgespräches ist es wichtig zu überprüfen, ob alle Fragen von Ihrer Checkliste beantwortet wurden. Wissen Sie jetzt genau, was getan werden soll? Wissen Sie selbst, was Sie tun können und sollen? Kennen Sie alle Vor- und Nachteile einer vorgeschlagenen Therapie? Wenn nicht, scheuen Sie sich nicht, erneut zu fragen oder einen weiteren Termin zur Klärung der offenen Fragen auszumachen. Bitten Sie um Adressen oder weiteres Material, wenn Sie zu Hause in Ruhe noch etwas nachlesen wollen. Genauso können Sie gegebenenfalls um die Befunde bitten, z. B. Laborberichte, um auch selbst etwas in der Hand zu haben.

Download:

Antibiotika – wie gut wirken sie noch

APA/dpa/Daniel Karmann

Multiresistente Keime

17. September 2016
17. September 2016

Antibiotika – Wie gut wirken sie noch?

APA/dpa/Daniel Karmann
Antibiotika werden seit Jahrzehnten zur Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt. Sie gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde die antibakterielle Wirkung von Schimmelpilzen beobachtet. Mit Penicillin begann 1942 der endgültige Durchbruch der antibiotischen Therapie. Heute sind von Tausenden antimikrobiellen Wirkstoffen knapp 100 im therapeutischen Einsatz. In den vergangenen Jahren wird jedoch weltweit eine Zunahme von Resistenzen beobachtet. Das heißt, es gibt immer mehr Keime, gegen die Antibiotika wirkungslos werden. Müssen wir uns in Österreich Sorgen machen und welche Möglichkeiten gibt es, diese Gefahren abzuwenden? „Bewusst gesund“ hat mit Experten gesprochen.
Gestaltung: Andi Leitner

Serviceliste:

Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie
Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Markus Zeitlinger
Allgemeines Krankenhaus
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400-29810
Internet: http://www.meduniwien.ac.at/klpharm
Universitätsklinik für Innere Medizin I
Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin
Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer
AKH Wien, Ebene 6i
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400-44400
Labors.at
Kürschnergasse 6B, 1210 Wien
Tel.: +43 (0)1 260 53-1210 (ab 8.00 Uhr)
Fax: +43 (0)1 260 53-512
Mail: mail@labors.at
Internet: labors.at
17. September 2016

Stoßwellen – lindern Rückenschmerzen

Stoßwellen lindern Rückenschmerzen. Das „Rütteln“ kann therapeutisches Potenzial haben und wird in der physikalischen Therapie zunehmend eingesetzt und erforscht. Stoßartige, vibrierende Belastungen dürften nach jüngsten Erkenntnissen nicht nur direkte mechanische Wirkungen auf Muskulatur und Nervensystem haben, sondern auch indirekte Wirkungen durch die Aktivierung und Anregung des Zellstoffwechsels.
Gestaltung: Christian Kugler

Links

Laktoseintoleranz – Milchzucker macht Beschwerden

ORF.at/Zita Klimek

Milch

17. September 2016
17. September 2016

Laktoseintoleranz – Milchzucker macht Beschwerden

ORF.at/Zita Klimek
In Österreich sind 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung von einer Laktoseintoleranz betroffen. Diesen Menschen fehlt ein Enzym, das dafür verantwortlich ist, den Milchzucker – die Laktose – verdauen zu können. Deshalb sind beim Verzehr von Milchprodukten Blähungen, Durchfall und starke Magenkrämpfe die Folge.
Der Milchzucker findet sich nicht nur in den klassischen Milchprodukten wie Milch, Topfen und Joghurt, sondern versteckt sich auch in Fertiggerichten, im Pizzateig sowie in Keksen und Kuchen. Bei Laktoseintoleranz gilt es den Milchzucker strikt zu vermeiden und auf Ersatzprodukte umzusteigen.
Die Wienerin Alex Hickl hat dieses Problem seit zwölf Jahren. In „Bewusst gesund“ verrät sie, wie ein Leben ohne Verzicht dennoch möglich ist.
Gestaltung: Nadine Friedrich
Laktoseintoleranz – Milchzucker macht Beschwerden
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Gasche
Loha for Life
Heiligenstädterstraße 50-52, 1190 Wien
Tel.: +43 (0) 660 3606660
Email: office@lohaforlife.at
Internet: www.lohaforlife.at
17. September 2016

Tipp bei Lungenentzündung

Die amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton musste gerade ihren Wahlkampf wegen einer Lungenentzündung unterbrechen. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten und Schmerzen in der Brust sind nur einige der klassischen Symptome, die bei einer Lungenentzündung auftreten. Vor allem Babys, ältere Menschen und Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr erkranken häufig an einer infektiösen Lungenentzündung.
Diagnose und Therapie erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
ORF TVthek

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Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
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1136 Wien