"bewusst gesund" am 25. November: Passgenau - Knieprothese mit Navigation ORF
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Das Knie ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und extremen Belastungen ausgesetzt – denn es ist für Haltung und Beweglichkeit des Körpers zuständig. Gerade deshalb ist das Knie anfällig für Abnützungserscheinungen. Beim normalen Laufen wirkt rund das Siebenfache des Körpergewichts auf dieses Gelenk ein. Dazu kommen oft Fehlstellungen wie X- oder O-Beine und Übergewicht. Eine häufige Folge: Arthrose.
Wird nun ein künstliches Gelenk nötig, ist die Erfahrung des Chirurgen durch nichts zu ersetzten. Seit einiger Zeit kann die computergesteuerte Navigation entscheidend zum Operationserfolg beitragen.
Gestaltung: Denise Kracher
Orthopädisches Spital Speising
Speisinger Str. 109, 1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 801820
Michael Kasparek
Hetzendorfer Str. 103, 1120 Wien
Tel.: +43 (0)1 802 61 34
www.drkasparek.com
25. November 2017

Nesselausschlag – wenn der Juckreiz zur Qual wird

Der Nesselausschlag gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Während der akute Nesselausschlag überwiegend Kinder und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts betrifft, wird er bei älteren Frauen doppelt so häufig chronisch wie bei Männern. Die Ursachen sind noch nicht zur Gänze erforscht. Es handelt sich in jedem Fall um eine Unverträglichkeitsreaktion – meist um eine Allergie gegen im Grunde harmlose Stoffe. Das Gewebehormon Histamin spielt dabei eine wichtige Rolle; es wird durch verschiedene Auslöser vermehrt freigesetzt, was die Hauterscheinungen und den oft unerträglichen Juckreiz auslöst.
„bewusst gesund“ hat eine junge Frau getroffen, die seit Jahren an einem Nesselausschlag leidet.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakt:

Linkstipps:

"bewusst gesund" am 25. November: Glutenfrei - Leben mit Zöliakie ORF
25. November 2017

Glutenfrei – Leben mit Zöliakie

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Zöliakie äußert sich mit Durchfällen, Blähungen und Übelkeit. Die Durchfälle führen zu Gewichtsverlust, die Betroffenen fühlen sich müde. Manchmal kommt es gleichzeitig zu einer Hautkrankheit an Armen und Beinen. Ausgelöst wird diese Darmerkrankung durch eine Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gliadin – auch Gluten genannt –, das in Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und anderen Getreidesorten enthalten ist und auch als Aromastoff und Bindemittel in der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Es kann bei dieser Erkrankung nicht in seine Bestandteile zerlegt und aufgenommen werden, sondern bleibt im Darm und zerstört die Schleimhaut.
Bis heute sind die Ursachen für diese Unverträglichkeit nicht restlos geklärt. Wichtig ist in jedem Fall eine Ernährungsumstellung. Wie diese aussieht und wie man am besten damit im Alltag lebt, hat sich „bewusst gesund“ angesehen.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontaktadressen:

Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie
Anton-Baumgartner-Str. 44/C5/2302, 1230 Wien
E-Mail: office@zoeliakie.or.at
www.zoeliakie.or.at
AKH Wien - Spezialambulanz für Zöliakie
Leitung: Ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Harald Vogelsang
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 00-47500
www.akhwien.at/default.aspx?pid=588

Links:

25. November 2017

Tipp zum Thema Osteoporose

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Osteoporose.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese November 2017

Bläschen an den Lippen …

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Ein unangenehmes Spannungsgefühl an der Lippe, ein beginnender Juckreiz und dann die charakteristischen Bläschen – die meisten Menschen kennen diese ersten Symptome einer Fieberblase – auch bekannt als Lippenherpes oder Herpes labialis. Die typischen Bläschen sind das äußere Anzeichen einer Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung tragen es in sich. Etwa 20–40 Prozent aller Menschen sind zumindest einmal im Leben davon betroffen. Ob und wie oft das Virus ausbricht, hängt vom Alter der Betroffenen und ihrem Immunsystem ab.

Die Auslöser

So können negativer Stress, übermäßige UV-Einstrahlung oder eine ungesunde Ernährung den Ausbruch der Herpesinfektion begünstigen. Auch können Erkältungen und andere Infektionskrankheiten, Zahnarztbehandlungen oder hormonelle Schwankungen Fieberblasen auslösen. Was mit dem charakteristischen Spannungsgefühl und Bläschenbildung beginnt, endet nach kurzer Zeit mit einer unangenehmen Krustenbildung. Manchmal können Fieberblasen auch durch systemische Symptome wie Lymphknotenschwellung, Müdigkeit und Fieber – daher auch der Name – begleitet werden.
Ein Irrglaube ist allerdings, den Fieberblasen mit frisch geriebenem Pfeffer, Alkohol oder Aufstechen zu Leibe rücken zu können. Damit begünstigt man eher eine Verbreitung auf andere Körperstellen oder eine Ansteckung anderer. Daher bei einer Infektion lieber zu einer Salbe aus der Apotheke greifen, die antivirale Wirkstoffe enthält. Als Selbsthilfe eignet sich auch das Spülen der Mundschleimhaut mit Salbeitee. Für schwere Fälle und bei häufigem Wiederauftreten empfehlen sich Virostatika in Form von Tabletten. Bei gesunden Menschen schafft es der Körper allerdings nach etwa zehn Tagen, das Virus so weit zu bekämpfen, dass Fieberblasen abheilen können.
Allerdings: Heilbar ist das Herpesvirus nicht.
Hat man sich einmal infiziert, bleibt es zeitlebens in den Nervenwurzeln – die meiste Zeit über unbemerkt oder ohne sichtbare Symptome, mit der Bereitschaft, jederzeit wieder aktiv zu werden. Ist ein Auslöser gekommen, wandert das Virus entlang der Nervenbahnen zu Hautbereichen nahe den Lippen und der Nase und löst dort die bekannten Symptome aus. Bisher konnten weder eine Schutzimpfung noch eine Therapie gefunden werden, die das Virus aus dem Körper eliminiert. Jedoch kann man darauf hoffen, dass Ausbrüche mit höherem Alter seltener werden.

Die Ansteckung

Übertragen wird das Virus meist über eine Schmierinfektion, also beim Küssen oder der gemeinsamen Benutzung von Geschirr, zumindest eine der beiden Untergruppen des Herpes-simplex-Virus Typ 1 – Hauptauslöser für Fieberblasen. Die Ansteckung erfolgt meist schon im Säuglings- oder Kleinkindalter: Rund 80 Prozent aller zweijährigen Kinder sind bereits mit HSV-1 infiziert. Typ 2 ist der vorrangige Auslöser von Genitalherpes. Diese Form liegt jedoch in nur 20–30 Prozent der Fälle vor. Allerdings gilt: Nur zu einfach lässt sich Lippenherpes auf den Genitalbereich und umgekehrt übertragen.
Eine gewissenhafte Händedesinfektion kann hier sehr hilfreich sein, eine Verbreitung zu stoppen. Generell sollte im Falle eines akuten Ausbruchs von Lippen- oder Genitalherpes Hygiene großgeschrieben sein. Daneben gilt es, die zuvor beschriebenen Auslöser so gut wie möglich zu vermeiden, um ein Aktivwerden des schlummernden Virus zu verhindern. Stärken Sie also gezielt Ihr Immunsystem, treiben Sie Sport, braten Sie nicht übermäßig in der Sonne und versuchen Sie sich an einem optimalen Stressmanagement.

Download:

Winterfit – mit gesunder Ernährung durch den Winter ORF
18. November 2017

Winterfit – Mit gesunder Ernährung durch den Winter

ORF
Essen ist auch Modesache, alle paar Monate werden neue, angeblich besonders wirkungsvolle Ernährungstipps gegeben, die schlank, jung und vital halten sollen. Man sollte all diese Angebote mit der gebotenen Distanz auf ihren tatsächlichen Nutzen untersuchen.
Manche Ernährungstrends können jedoch durchaus sinnvoll sein, wie zum Beispiel besonders nährstoffreiches Essen, das unter der Bezeichnung „Superfood“ in die Lebensmittelregale kommt. Denn die modernen Ernährungsgewohnheiten versorgen den Körper zwar mit viel zu vielen Kalorien, aber oft zu wenigen Nährstoffen wie Mineralien, gesunden Fetten, Vitaminen oder Antioxidantien. Was also extrem trendy klingt und oft mit exotischen Beeren oder Samen vermarktet wird, hat eine sehr reale und gesunde Grundlage – und dafür muss man gar nicht teure und exotische Nahrungsmittel kaufen.
Auch heimisches Obst, Gemüse, Samen und Beeren – also „regionales Superfood“ – versorgen uns mit all den wichtigen und gesunden Inhaltsstoffen.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakte:

esswerk e.U.
Mag.a Andrea Fičala
Neulerchenfelder Straße 20/15, 1160 Wien
Tel.: +43 (0)699 1799 1755
E-Mail: office@ess-werk.at
www.ess-werk.at (Hier finden Sie die Rezepte aus dem Beitrag)
Juicedeli Saftmanufaktur e.U.
Mariahilfer Straße 45/20, 1060 Wien
Tel.: +43 (0)664 925 12 82
E-Mail: office@juicedeli.at
www.juicedeli.at

Buchtipp:

Superfoods einfach & regional
Gebundene Ausgabe – 13. Februar 2017
von Andrea Ficala (Autor), Sonja Priller (Fotografin) (Autor), Julia Lammers (Illustratorin) (Autor)
Löwenzahn Verlag
Maßvoll – richtiges Blutmanagement vor und bei Operationen ORF
18. November 2017

Maßvoll – Richtiges Blutmanagement vor Operationen

ORF
Wenn sich erwachsene Patientinnen und Patienten einem geplanten blutungsriskanten Eingriff unterziehen müssen, kann es sein, dass sie Bluttransfusionen brauchen – vor oder nach dem Eingriff. In Österreich zeigt eine Untersuchung, dass rund 20 Prozent der Patienten anämisch, das heißt blutarm zu einer Operation kommen, und dass sie deshalb einen deutlich höheren Bluttransfusionsbedarf haben.
Im europäischen Vergleich wird in Österreich bei Operationen viel Blut verbraucht. Mit 50 Fremdbluttransfusionen pro 1.000 Einwohner liegen wir im Spitzenfeld. Der Umgang mit Blut und die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Blutprodukten sind in der österreichischen Bevölkerung mit sehr positiven Einstellungen verbunden. Dies geht so weit und gipfelt in der Vorstellung, dass mehr und häufigere Bluttransfusionen automatisch zu einem „Mehr“ an Gesundheit führen. In jüngster Zeit hat sich aber gezeigt, dass ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang mit Fremdbluttransfusionen bei Operationen nicht nur ein Thema der Ökonomie ist, sondern auch zu einem verbesserten Heilungsverlauf führt.
Gestaltung: Andi Leitner

Über den Umgang mit Blut

Serviceliste:

Evangelisches Krankenhaus Wien
Anästhesie und Intensivmedizin
Prim. Univ.-Prof. Dr. Sibylle Kietaibl, MBA
Hans-Sachs-Gasse 10 - 12, A-1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404 22 - 0
Evangelisches Krankenhaus Wien: Anästhesie und Intensivmedizin
NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft
Dr. Gerald Bachinger
Haus 13, Landhausplatz 1, A-3109 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 9005-15575 oder +43 (0)2742 9005-15635
E-Mail: post.ppa@noel.gv.at
www.patientenanwalt.com
Bundesministerium für Frauen und Gesundheit
Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin
Höfergasse 1A/Stg.1/Top 15, A-1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 406 48 10
E-Mail: office@oegari.at
www.oegari.at
Gesundheit Österreich GmbH
Stubenring 6, A-1010 Wien 
Tel.: +43 (0)1 515 61-0
E-Mail: kontakt@goeg.at
https://goeg.at
18. November 2017

Verantwortungsvoll – Wenn Kinder Angehörige pflegen

Anna Mayr hat einen Preis gewonnen – den Luise-Preis der Volkshilfe in der Kategorie „Pflegende Kinder und Jugendliche“. Seitdem Anna auf der Welt ist, kennt sie es nicht anders. Ihre ältere Schwester Theresa leidet am Rett-Syndrom und ist körperlich und geistig behindert – und wird von der Familie, also auch von ihrer jüngeren Schwester Anna versorgt und gepflegt. Inzwischen ist Anna 19 Jahre alt und hat ein freiwilliges soziales Jahr beim Roten Kreuz begonnen.
Dass vor allem Mädchen in Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen die Rolle der Pflegerin übernehmen, ist nicht selten und bedeutet eine große Bürde und Verantwortung.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Linktipps:

18. November 2017

Tipp zum Thema Probleme in den Wechseljahren

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Probleme in den Wechseljahren.
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien