Krebs und Beruf – so gelingt der Wiedereinstieg ORF
ORF
Krebserkrankungen betreffen Menschen jeden Alters. Viele von ihnen stehen mitten im Berufsleben. Dank moderner Therapiemethoden steigt die Lebenserwartung trotz einer Tumorerkrankung an und Betroffene können an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Berufspausen sind meist unumgänglich. Der Wiedereinstieg nach einer Krebserkrankung fällt Betroffenen nicht immer leicht. Nach der schwierigen Diagnose und einer körperlich und seelisch anstrengenden Therapie wieder voll ins Berufsleben einzusteigen, überfordert viele.
Mit 1. Juli tritt deshalb ein neues Gesetz in Kraft, durch das Menschen nach langer Krankheit die Möglichkeit haben, wieder langsam ins gewohnte Arbeitsumfeld einzusteigen. „Bewusst gesund“ hat sich angesehen, wie das funktionieren kann.
Gestaltung: Vroni Brix
BM für Soziales, Arbeit und Konsumentenschutz
Stubenring 1, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 711000
E-Mail: post@sozialministerium.at
Österreichische Krebshilfe Dachverband
Wolfengasse 4, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 796 64 50
E-Mail: service@krebshilfe.net
www.krebshilfe.net
Broschüre kostenlos
24. Juni 2017

Neuer Fitnesstrend – Krabbeln gegen Schmerzen

Kinder, die zu krabbeln beginnen, entzücken nicht nur Eltern und Oma und Opa. Die Bewegung auf allen Vieren hat auch gesundheitlich viel Positives für Menschen, die der Kindheit längst entwachsen sind. Denn im aktiven „Vierfüßlerstand“ – wie die Bewegung von Fachleuten auch genannt wird – werden nicht nur Muskeln und Koordination bestens trainiert, sondern auch die Grundlagen für eine gesunde und schmerzfreie aufrechte Haltung gelegt – eben nicht nur bei Kindern. Deshalb kommt jetzt das Krabbeln aus Australien und Amerika als Fitnesstrend und Therapie gegen allerlei Beschwerden des Bewegungsapparates auch zu uns.
Gestaltung: Christian Kugler
Team Pallesits
Mexikoplatz 24, 1020 Wien
Tel.: +43 (0)664 307 48 13
E-Mail: roman.pallesits@physiotherapeuten.at
http://physiotherapeuten.at

Linktipps:

Brustaufbau  -  Eigengewebe oder Implantat ORF
24. Juni 2017

Brustaufbau - Eigengewebe oder Implantat

ORF
Mit 49 Jahren erkrankte Gudrun Hammer an Brustkrebs. Bevor sie mit einer Chemotherapie beginnen konnte, musste ihre linke Brust entfernt werden. Die Steirerin entschloss sich gleich nach der Amputation, die Brust mit Eigengewebe wieder aufbauen zu lassen. In einer achtstündigen Operation wurde ihr eigenes Bauchgewebe als neue Brust aufgebaut. Nach erfolgreicher Chemotherapie und Genesung ließ sich die dreifache Mutter ihre Brustwarze tätowieren. Medizinische Tattoos sind in Amerika schon Alltag, bei uns noch selten. Doch die heute 55-Jährige fühlt sich mit ihrer neuen Brust wohl und kann wieder ein normales Leben führen.
Gestaltung: Steffi Hawlik
Medizinische Universität Graz
Auenbruggerplatz 2, 8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385 0
www.medunigraz.at
Link: Wiederherstellende Brustchirurgie | Meduni Graz
Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m. b. H.
LKH-Univ. Klinikum Graz
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
Tel: +43 (0)316 385-0
E-Mail: internet@klinikum-graz.at
Link: Neue Brustwarzen von Star-Tätowierer Mario Barth | Meduni Graz
24. Juni 2017

Tipp zum Thema Mittelmeerdiät

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Mittelmeerdiät.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Juni 2017

Unbeschwert ins Freie!

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Sie sind nur wenige Millimeter groß, lauern in Wiesen und Gebüschen auf ihren „Wirt“ und können teils schwere bis tödliche Krankheiten übertragen – die Zecken. Derzeit haben die kleinen Spinnentiere wieder Hochsaison. Generell gilt: Nicht jeder Zeckenstich ist gefährlich. Ob Sie an FSME, also der gefürchteten Frühsommer-Meningoenzephalitis, erkranken, hängt davon ab, ob die Zecke das Virus in sich trägt. Das ist je nach Region unterschiedlich.

„Zeckenkrankheit“ FSME

Als FSME-Hochburg gilt Oberösterreich, gefolgt von Tirol und der Steiermark. Gefährlich ist FSME, da sie eine Entzündung des Gehirns und des Zentralnervensystems auslöst. Die ersten Symptome ähneln einer normalen Grippe: Kopfund Gliederschmerzen, Fieber und Nackensteifheit. FSME kann jedoch zu schweren bleibenden Schäden wie Lähmungen führen und im Extremfall sogar tödlich enden. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, kann man nur versuchen, die Symptome zu lindern.
Allerdings: Die Impfung verspricht einen fast 100-prozentigen Schutz gegen FSME. Nicht wirksam ist sie aber gegen die bakterielle Erkrankung Borreliose.
Der einzig wirksame Schutz ist die vorbeugende Impfung
Der beste Zeitpunkt ist am Ende des Winters, also vor der Zeckensaison. Die Schutzimpfung besteht aus drei Teilimpfungen zur Grundimmunisierung. Danach muss der Schutz – bis zum 60. Lebensjahr – nur alle fünf Jahre aufgefrischt werden. Ab 60 Jahren sollte in Drei-Jahres-Abständen geimpft werden, da das Immunsystem im Alter schwächer wird.

Risiko Borreliose

Etwa eine Woche nach dem Zeckenstich bildet sich ein roter Ring um die betreffende Stelle, der in der Mitte verblasst. Er kann auch ohne Behandlung wieder verschwinden, die Infektion schreitet jedoch voran. In weiterer Folge schwellen die Lymphknoten an, grippeähnliche Symptome treten auf und Gelenke können anschwellen. Auch an der Haut, dem Nervensystem, den Muskeln und Augen können sich Symptome zeigen. Je früher Borreliose erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Suchen Sie bei Verdacht also unverzüglich einen Arzt auf. Wichtig ist: Borrelien gelangen erst nach einigen Stunden beim Saugen ins Blut des „Wirts“, da sie sich im Mitteldarm befinden – die Zecke also so schnell wie möglich entfernen! Am besten mit einem der zahlreich in Apotheken angebotenen Werkzeuge – meist Pinzetten. Damit möglichst dicht über der Haut ansetzen und den Übeltäter heraushebeln. Nur nicht quetschen oder der Zecke mit gut gemeinten Ratschlägen von Öl bis Hautcreme zu Leibe rücken, denn während ihres Todeskampfs gibt die Zecke mögliche Erreger erst recht ins Blut ab. Auch ist es kein Grund zur Panik, wenn der Kopf in der Wunde bleibt. Meist fällt er nach einigen Tagen ganz von selbst heraus. Entzündet sich die Stelle allerdings, ist ein Besuch beim Hausarzt unbedingt angeraten.

Effektiv vorbeugen

Wer es gar nicht erst so weit kommen lassen will, setzt am besten auf die vorbeugende Schutzimpfung, geht möglichst nicht barfuß durch Wiesen und trägt – zumindest bei längeren Spaziergängen – eine lange Hose sowie hoch geschnittene Schuhe. Wichtig: Zecken lauern nicht nur in der freien Natur, sondern auch in städtischen Parkanlagen!
Beuteln Sie Ihre Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien kräftig aus. Noch besser: Die Kleidung in der Waschmaschine reinigen. Hier gilt: Auf möglichst hohe Temperaturen setzen, denn Zecken können nicht nur bis zu 21 Tage im oder unter Wasser überleben, sie überstehen auch eine 40-Grad-Wäsche unbeschadet.

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Geschenktes Leben – erfolgreiche Lungentransplantation ORF
17. Juni 2017

Geschenktes Leben – erfolgreiche Lungentransplantation

ORF
Viele Patientinnen und Patienten, die zum Beispiel an Cystischer Fibrose oder bestimmten Formen von COPD leiden, kann nur eine Lungentransplantation helfen. Diese Eingriffe sind immer noch kompliziert und riskant, haben heute aber bereits viel bessere Erfolgsaussichten als noch vor einigen Jahrzehnten. So gute Aussichten, dass manche Lungentransplantierte sogar ganz außergewöhnliche sportliche Leistungen vollbringen können – etwa auch im Bereich des Bergsteigens. Eine Gruppe Lungentransplantierter aus dem Wiener AKH, das mittlerweile eines der internationalen Transplantationszentren beherbergt, macht sich auf den Weg zum Gipfel des höchsten Berges Afrikas, des Kilimandscharo. „bewusst gesund“ war bei den Vorbereitungen zu diesem Unternehmen dabei.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakt:

Medizinische Universität Wien
Abteilung für Thoraxchirurgie
Spitalgasse 23, 1090 Wien
Abteilungsleitersekretariat:
Tel.: +43 (0)1 40400-56440
Fax: +43 (0)1 40400-51000
E-Mail: thoracicsurgery@meduniwien.ac.at
Lungentransplantationssekretariat:
Tel.: +43 (0)1 40400-56020
Fax: +43 1 40400-56420
E-Mail: lungtransplantation@meduniwien.ac.at
Link: Thoraxchirurgie Lungentransplantation | MedUni Wien
17. Juni 2017

Lästige Plagegeister - das hilft gegen Gelsen

Sommerzeit ist Gelsenzeit. Doch was kann man tun, um von den lästigen Insekten nicht gestochen zu werden? Es gibt mittlerweile zahlreiche Produkte auf dem Markt, die angeblich Schutz vor den Quälgeistern bieten. Angefangen von Moskitonetzen bis hin zur „chemischen Keule“. „bewusst gesund“ berichtet, was tatsächlich wirkt und worauf man vor allem bei den gerne verwendeten Gelsensteckern achten muss.
Gestaltung: Steffi Hawlik.
Schlechter Schlaf - viele Lichtquellen stören die Nachtruhe ORF
17. Juni 2017

Schlechter Schlaf – viele Lichtquellen stören die Nachtruhe

ORF
Gerade erleben wir die längsten Tage und kürzesten Nächte des Jahres. Umso wichtiger ist es in den kurzen Nachstunden, auch wirklich entspannt schlafen zu können. Was uns oft gar nicht bewusst ist: Verschiedene Lichtquellen können die Schlafqualität stark beeinträchtigen.
Tatsache ist, dass es auf der Nordhalbkugel unserer Erde gar nicht mehr richtig dunkel wird, was durch Satellitenbilder eindrucksvoll bewiesen wurde.
An der Medizinischen Universität Wien hat man in Studien festgestellt, dass kurzwelliges Licht, das von Computerbildschirmen, Smartphones oder Tablets aufs Auge trifft, zu Einschlafstörungen führen kann. Aber auch der aktivierende Effekt von Licht wird therapeutisch erforscht.
„bewusst gesund“ hat mit Fachleuten gesprochen, welche Auswirkungen diese „Lichtverschmutzung“ auf die Gesundheit hat.
17. Juni 2017

Tipp zum Thema Prostatavergrößerung

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Prostatavergrößerung.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien