bewusst gesund am 17.2.2018: Zehenyoga – das hält Füße fit ORF
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Erst der aufrechte Gang hat uns Menschen die Möglichkeit gegeben, unser Gehirn wachsen und sich entwickeln zu lassen; genauso wie die dadurch frei gewordenen Hände den Gebrauch von Werkzeug möglich gemacht haben. Allerdings bedeutet dieser aufrechte Gang für unsere Füße eine große Belastung, vor allem, weil wir in unserer zivilisierten Welt nur mehr sehr selten bloßfüßig gehen und unsere Füße häufig in unbequemes Schuhwerk einsperren. Die Folge davon sind zahlreiche Fußbeschwerden und Verformungen, die teilweise sehr schmerzhaft sind. Um dem entgegenzuwirken, wäre ein ausreichendes Training der Füße hilfreich. „bewusst gesund“ hat sich angesehen, welche Übungen tatsächlich Wirkung zeigen.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

17. Februar 2018

Schuppenflechte – gezielte Hilfe bei Psoriasis

Die Schuppenflechte – Psoriasis – gehört mit einer Häufigkeit von rund zwei Prozent zu den häufigsten Hauterkrankungen in Mitteleuropa. Männer sind etwas öfter davon betroffen als Frauen. Die Krankheit kann in jedem Alter beginnen, ist aber umso stärker ausgeprägt, je früher im Leben sie das erste Mal auftritt. Charakteristisch für diese Erkrankung sind unterschiedlich große, rote, runde, schuppende, manchmal entzündete Hautveränderungen, vor allem an Ellbogen, Knien, auf der Kopfhaut, am Rücken und in den Hautfalten. Sie treten in Schüben auf, die wochen- oder monatelang dauern können und zwischen denen die Haut in manchen Fällen sogar jahrelang symptomfrei sein kann.
Gerhard Hofer hat seit 17 Jahren Schuppenflechte. Bei ihm trat die Erkrankung langsam auf. Erst hatte er raue Stellen an den Ellbogen, Händen und Füßen. Es dauerte auch einige Zeit, bis er zu der für ihn passenden Therapie kam. So wie viele Psoriasis-Patienten. Dabei ist die richtige Therapie ein ganz entscheidender Faktor, damit sich Betroffene wieder einigermaßen wohlfühlen.
Gestaltung: Steffi Zupan
bewusst gesund am 17.2.2018: Schuppenflechte – gezielte Hilfe bei Psoriasis ORF

Link:

bewusst gesund am 17.2.2018: Weltenbummler – trotz Diabetes auf Reisen ORF
17. Februar 2018

Weltenbummler – trotz Diabetes auf Reisen

ORF
Urlaub mit Diabetes? Kein Problem. Vorausgesetzt, man ist gut vorbereitet. Denn die richtige Planung ist gerade für Typ-1-Diabetiker unerlässlich, damit man möglichst ungestört eine unbeschwerte Zeit genießen kann. Durch die moderne Insulintherapie und die praktischen Injektionshilfen stellen Reisen, selbst in ferne Länder, heute kein Problem mehr dar. Wichtig ist es jedoch, dass Patienten an eine ausreichende Insulinversorgung für den Zeitraum ihres Urlaubs denken und das Insulin richtig aufbewahren. Bestes Beispiel dafür ist Geri Winkler, der trotz seiner Stoffwechselerkrankung ein echter Weltenbummler geworden ist.
Gestaltung: Denise Kracher

Kontakte:

Claudia Francesconi
Sonderkrankenanstalt - Rehabilitationszentrum Alland
Rehabilitationszentrum Alland, 2534 Alland
Tel: +43 (0)2258 26300
Diabetes Austria
Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes
17. Februar 2018

Tipp zum Thema Angina/Mandelentzündung

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Angina/Mandelentzündung.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Februar 2018

Schutz vor Harnwegsinfekten

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Verstärkter Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und ein stechender, ziehender Schmerz im Unterleib – kaum jemand, der diese charakteristischen Symptome eines Harnwegsinfektes bzw. einer Blasenentzündung nicht schon einmal am eigenen Leib verspürte. Aus anatomischen Gründen zählt der Harnwegsinfekt zu den häufigsten Frauenleiden, wenngleich auch Männer betroffen sind. Denn die Ursache ist meist eine Entzündung des Gewebes, das die ableitenden Harnwege auskleidet. Die meisten Harnwegsinfektionen entstehen durch die Übertragung von Bakterien vom Anus zur Harnröhre.

Hauptauslöser

Hauptauslöser sind Bakterien vom Stamm Escherichia coli sowie Enterokokken. Diese Keime kommen natürlich - er weise im Darm vor und besitzen dort auch keinen Krankheitswert. Gelangen sie allerdings in die Harnröhre – vor allem aber in die Blase – können sie sich stark vermehren. Das Resultat ist eine Entzündung des Gewebes. Die Harnwege führen übrigens vom Nierenbecken über die Blase und Harnröhre bis zum Körperäußeren. Mit ein Grund, wieso man beim Erkennen erster Symptome unbedingt einen Arzt, am besten einen Urologen, aufsuchen sollte. Denn je länger ein Harnwegsinfekt unbehandelt bleibt, umso eher vermehren sich die Bakterien in den Harnwegen und können zu Komplikationen wie Nierenbeckenentzündungen führen.
Der Urologe stellt die Diagnose eines Harnwegsinfekts anhand eines ausführlichen Patientengesprächs und einer Untersuchung des Einmalkatheterharns. Dabei entnimmt der Arzt eine kleine Menge Harn mit einem dünnen Katheter durch die Harnröhre aus der Blase. Aus dieser Probe wird eine Harnkultur angelegt. So kann der Arzt die jeweiligen Erreger genau bestimmen und die entsprechenden Antibiotika verschreiben. Das ist vor allem bei häufig auftretenden bzw. chronischen Harnwegsinfekten wichtig.
Achten Sie darauf, die Medikamente zu Ende zu nehmen, auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind. Ein Arztbesuch ist immer dann ratsam, wenn der Infekt bereits besteht. Aus oben genannten Gründen ist es in diesen Fällen auch nicht ratsam, Selbstmedikation mit Hausmitteln zu probieren. Hat man aber noch keine Symptome und neigt zu Blasenentzündungen, lässt sich mit natürlichen Mitteln aber sehr wohl gut vorbeugen.

Präventive Maßnahmen

Effektiv vorbeugen kann man Harnwegsinfekten mit Preiselbeeren.
Die Nummer eins der wirkungsvollsten Produkte sind Preiselbeeren in jeder Form. Sie senken den pH-Wert des Urins, was Bakterien nicht mögen. Ihre Wirkstoffe sind zudem antibakteriell und verhindern, dass sich Kolibakterien an der Schleimhaut der Harnwege ansiedeln. Auch die nordamerikanische Schwester der europäischen Preiselbeere ist seit Ende der 1990er Jahre in den Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses gerückt. Die Cranberry (Moosbeere) enthält ebenfalls die Substanz Proanthocyane. Die Bakterien werden mit dem Harn ausgeschwemmt, eine Infektion kann so verhindert werden.
Zudem ist Wärme an den Füßen und dem Bauch, Verzehr von rohem Knoblauch, Kren, Thymian und Oregano sowie viel Trinken zu empfehlen: Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr wird die Blase gut gespült, die Erreger haben eine geringere Chance, sich in der Harnröhre festzusetzen. Außerdem sollte die Hygiene maßvoll ausfallen, da durch Einwirkung chemischer (Wasch-) Mittel die Bakterienflora angegriffen wird und Nährboden für Erreger sein kann. Nicht wissenschaftlich bestätigt, doch als wahrscheinlich gilt, dass Kälte, nasse Badehosen und Feuchtigkeit im Bereich der Harnröhre eine Infektion begünstigen können.

Download:

"bewusst gesund" am 10.2.2018: Fühlende Hände – Diagnose durch Tastuntersuchung ORF
10. Februar 2018

Fühlende Hände – Diagnose durch Tastuntersuchung

ORF
Manchmal wird eine Behinderung zur Gabe. In Österreich ist ein neues medizinisches Berufsbild im Entstehen, jenes der „Medizinischen Tastuntersucherin“ – kurz MTU. Blinde oder sehr stark sehbehinderte Personen werden dabei ausgebildet, um Veränderungen an der weiblichen Brust möglichst frühzeitig zu entdecken – und das mit ihrem extrem ausgeprägten Tastsinn. Schon bald könnten die „Discovering Hands“, also die „Entdeckenden Hände“, eine Lücke in der Brustkrebsvorsorge schließen helfen; sie sind in der Lage, Tumore zu entdecken, die in der Mammografie unentdeckt bleiben.
„bewusst gesund“ hat eine der ersten ausgebildeten „Medizinischen Tastuntersucherinnen“ bei der Arbeit begleitet.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakt:

discovering hands - Taktile Gesundheitsvorsorge GmbH
c/o Haus der Philanthropie
Schottenring 16/3. OG, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)650 4956568
E-Mail: office@discovering-hands.at
www.discovering-hands.at
10. Februar 2018

Herz und Hirn – Fit im Alter durch Training

Körperlich und geistig bis ins hohe Alter fit zu bleiben, das wünschen wir uns alle. Durch regelmäßiges Training unserer „grauen Zellen“ und Koordinationsübungen können wir selbst viel dazu beitragen. Das Gehirn ist während unseres ganzen Lebens stets im Umbruch begriffen. Ständig bilden sich neue Verknüpfungen zwischen den einzelnen Nervenzellen, wird neues Wissen gespeichert und werden alte Inhalte neu strukturiert. Mit dem Alter nimmt allerdings die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen herzustellen, tendenziell ab. Das kann sich bei den Gedächtnisleistungen bemerkbar machen.
Eine gewisse Altersvergesslichkeit gilt als normal. Allerdings muss es im Alter nicht zwangsläufig zu einem Abfall der geistigen Fähigkeiten und des Gedächtnisses kommen. Was man dagegen tun kann, hat sich „bewusst gesund“ angesehen.
Gestaltung: Denise Kracher

Mentale Fitness im Alter

Kontakte:

Evangelisches Krankenhaus Wien
Hans-Sachs-Gasse 10-12, 1180 Wien
Tel.: +43 (0)1 404220
LIMA – Lebensqualität im Alter
Trainingsgruppen und Schnupperstunden
www.bildungswerk.at
"bewusst gesund" am 10.2.2018: Moderne Unfallchirurgie – das ist heute möglich ORF
10. Februar 2018

Moderne Unfallchirurgie – das ist heute möglich

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Manchmal dauert es nur den Bruchteil einer Sekunde und ein Leben ist zerstört oder nimmt zumindest eine dramatische Wende. Schwere Unfallverletzungen gehören zu den größten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die ein Mensch erleben kann. Umso erstaunlicher ist, wie weit die Möglichkeiten der modernen Medizin bereits reichen, wenn es um die Versorgung solch zerstörerischer Verletzungen geht.
Vor allem bei multiplen Polytraumen, also Mehrfachverletzungen an verschiedenen Körperregionen, können hochspezialisierte Unfallkrankenhäuser selbst in scheinbar aussichtslosen Fällen kleine Wunder wirken und sogar Menschen, die von körperlicher Tätigkeit leben, die Arbeitsfähigkeit erhalten.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

10. Februar 2018

Tipp zum Thema chronische Schulterschmerzen

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema chronische Schulterschmerzen.
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Auszeichnungen

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien