"bewusst gesund" am 22. April: Stressfraktur – falsches Lauftraining schadet den Knochen ORF
ORF
Am 23. April fand der 34. Wiener City Marathon statt. Zehntausende Profi- und Hobbyläufer/innen haben sich in den vergangenen Monaten intensiv auf dieses Großereignis vorbereitet und mehrmals die Woche hart trainiert – manchmal unter Schmerzen. Neben Muskelkater oder Gelenkproblemen kann zu intensives Training auch die Knochen belasten. Es gibt Knochenbrüche, die nicht durch Gewalt von außen auftreten, sondern durch eine Überlastung des Knochens über einen längeren Zeitraum. Sie heißen je nach Ausprägung Knochenmarksödem, Ermüdungsbruch oder Stressfraktur.
Die Wiener Internistin und Osteoporose-Expertin Afrodite Zendeli hat jetzt in einer wissenschaftlichen Studie Stressfrakturen bei jungen Sportlern und Rekruten untersucht. Im Vergleich zu gesunden Testpersonen zeigen sich Unterschiede in der mikroskopischen Struktur der Knochen.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Überlastung des Knochens

Osteoporoseambulanz im Herz-Jesu Krankenhaus
Dienstag 8.30 - 13.00 Uhr
Donnerstag 8.30 - 11.30 Uhr
Telefonische Terminvereinbarung werktags von 8 - 15 Uhr unter Tel.: +43 (0)1 7122684-1214
www.kh-herzjesu.at
"bewusst gesund" am 22. April: Gesunde Kindheit – zuckerfrei und trotzdem süß ORF
22. April 2017

Gesunde Kindheit – zuckerfrei und trotzdem süß

ORF
Kinder mögen Süßes! Das hängt damit zusammen, dass schon die Muttermilch einen süßen Geschmack hat. Also ist die Freude speziell bei den Kleinen ganz groß, wenn es Schokoriegel, Kekse und Kuchen gibt. Ist es aber sinnvoll und möglich, Kinder ohne Zucker zu ernähren? Zwei Mütter wollten es genau wissen und ernähren ihre beiden kleinen Töchter möglichst ohne Nahrung, in der Industriezucker enthalten ist. „Bewusst gesund“ hat Mütter und Töchter getroffen.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipp:

"bewusst gesund" am 22. April: Beckenboden-Training – kleine Bewegung große Wirkung ORF
22. April 2017

Beckenboden-Training – kleine Bewegung große Wirkung

ORF
Eine Million Menschen leidet in Österreich an einer Form von Inkontinenz, das heißt einem unwillkürlichen Harnverlust. Die Ursachen sind unterschiedlich: Bei Frauen kommt es meist nach der Schwangerschaft und Geburt zu einer Überdehnung des Beckenbodens, bei Männern nach Prosatatoperationen. Trotzdem sind diese Beschwerden nach wie vor ein Thema, über das man nicht gerne oder nur hinter vorgehaltener Hand spricht.
Tatsächlich ist es gar nicht schwierig, mit diesem Problem fertig zu werden; durch ein gezieltes Beckenbodentraining macht sich meist schnell eine Besserung bemerkbar. Sonja Enne hat zufällig bei ihrem Fitnesstraining auch ihren Beckenboden trainiert und kann seitdem wieder unbeschwert leben.
Gestaltung: Steffi Hawlik
reavital
Tel.: +43 (0)1 3102053
E-Mail: training@reavital.at
Internet: www.reavital.at
Links:
22. April 2017

Tipp zum Thema Husten

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Husten:
Wann spricht man von einem chronischem Husten und wann soll man ein Lungenröntgen machen lassen?
ORF nachlese April 2017

Unverträgliche Nahrung?

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Sobald verschiedene Nahrungsmittel oder gewisse Stoffe im Körper Probleme machen, denkt man schnell an eine Allergie. Doch ist das oftmals zu kurz gedacht, denn nicht selten liegt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit – eine sogenannte Intoleranz – zugrunde. Dabei sind Nahrungsmittelintoleranzen nicht so gefährlich wie Allergien, da nicht ein gestörtes Immunsystem für die Symptome verantwortlich ist, sondern meist einfach ein Verdauungsproblem die allergieähnlichen Beschwerden auslöst. Zu den häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten zählen in unseren Breiten die Histamin-, Laktose- und Fruktose-Intoleranz.

Histamin-Intoleranz

In großen Mengen zu sich genommen, löst Histamin bei jedem Menschen Beschwerden aus. Da Histamin ständig über die Nahrung aufgenommen wird, muss der Körper die Aufnahme regeln. Das tut er mit dem Enzym Diaminoxidase, das in der Darmschleimhaut produziert wird und Histamin abbaut. Bei Menschen mit Histamin-Intoleranz ist dieser Abbau im Darm gestört. Die häufigsten Beschwerden einer Histaminintoleranz betreffen den Magen-Darm-Trakt. Sie können sowohl unmittelbar nach dem Verzehr histaminhaltiger Speisen als auch erst Stunden danach auftreten.
Bemerken Sie etwa Müdigkeit nach dem Essen, Bauchschmerzen und Magenkrämpfe, starke Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, eine erhöhte Stuhlfrequenz oder Durchfall, empfiehlt es sich, einen auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten spezialisierten Arzt oder ein Allergie- Labor aufzusuchen.
Deuten die Beschwerden auf eine Histaminintoleranz hin, wird der Arzt Blut abnehmen. Im Labor werden dann der Histamin- und der Diaminoxidase-Spiegel bestimmt. Beide Werte müssen zueinander in Relation gesetzt werden.
Ist eine Histaminintoleranz diagnostiziert, empfiehlt es sich, auf Käse mit langer Reifungszeit, Wurstprodukte, verarbeitete Fleisch- und Fischprodukte, Alkohol, Fertiggerichte, Tomaten, Erdbeeren und Zitrusfrüchte sowie Schokolade weitgehend zu verzichten.

Laktose-Intoleranz

Menschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker (Laktose) nicht oder nur unzureichend verdauen. Nehmen betroffene Personen laktosehaltige Lebensmittel oder Produkte zu sich, kann es zu Bauchkrämpfen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall kommen. Ursache für die Milchzuckerunverträglichkeit ist ein Mangel oder gänzliches Fehlen des Verdauungsenzyms Laktase im Dünndarm. In vielen Fällen hat der Arzt bereits aufgrund der Schilderung der Beschwerden den Verdacht auf eine Laktoseintoleranz.
Wenn während des Verzichts auf laktosehaltige Lebensmittel die Beschwerden abnehmen oder ganz verschwinden, liegt vermutlich eine Unverträglichkeit vor. Als diagnostische Möglichkeiten stehen zudem ein Wasserstoff-Atemtest sowie ein Blutzuckertest zur Verfügung.

Fruktose-Intoleranz

Fruktoseintoleranz ist eine angeborene Genmutation, die es dem Körper aufgrund eines Mangels an einem bestimmten Leberenzym unmöglich macht, Fruchtzucker (Fruktose) abzubauen. Patienten entwickeln bereits als Baby oder Kleinkind beim Verzehr von Fruktose Störungen im Magen-Darm-Trakt sowie lebensbedrohlich geringe Blutzuckerspiegel und Leberfunktionsstörungen. Zu unterscheiden ist sie von der häufiger auftretenden und harmloseren Fruktosemalabsorption (Fruchtzuckerunverträglichkeit), bei der Fruktose nur zum Teil verdaut werden kann.
Bei Verdacht auf Fruktoseintoleranz ist der wichtigste diagnostische Hinweis, dass sich bestimmte Blutwerte und Symptome unter einer fruktosefreien Ernährung bessern. Zudem gibt es einen Atemtest nach Fruktosegabe.

Download:

"bewusst gesund" am 15. April 2017: Genussvoll – wie gesund sind Ostereier? ORF
Genussvoll – wie gesund sind Ostereier?
15. April 2017

Genussvoll – wie gesund sind Ostereier?

ORF
Was wäre Ostern ohne Ostereier? Für viele Menschen gar nicht denkbar. Also werden auch heuer wieder die bunt gefärbten Eier versteckt, gesucht, gefunden und gegessen. Allerdings sehr häufig mit schlechtem Gewissen, wegen des Cholesterins.
Doch frische Hühnereier sind weit besser als ihr Ruf und enthalten auch wichtige Nährstoffe und Vitamine. „bewusst gesund“ hat bei einer Ernährungsexpertin nachgefragt, was am Ei gesund ist und vor allem wie viele man davon essen darf.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Ernährungsexpertin

Mag. Ruth Fiedler
Praxis für Ernährungsberatung
www.ernaehrungsimpuls.at
"bewusst gesund" am 15. April 2017: Gemeinsam ORF
15. April 2017

Gemeinsam – mit Liebe und Energie in ein neues Leben

ORF
Das sportliche Leben des dreifachen Rallyestaatsmeisters Achim Mörtl ist geprägt von Geschwindigkeit: Sekunden und Zehntelsekunden beherrschen seinen Arbeitsalltag. Nach dem Ende der Rallyekarriere heiratet er seine langjährige Freundin Michaela, mit Tochter Lena ist das Glück komplett – bis zu dem Tag, als sich das Leben der Familie von Grund auf änderte. Im April 2015 muss sich Michaela Mörtl einer Operation unterziehen, dabei treten schwerwiegende Probleme auf, sie muss in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Seitdem kämpft Achim jeden Tag mit seiner Frau gemeinsam für ein Stückchen Normalität und mehr Beweglichkeit.
Gestaltung: Gabriela Jahn
15. April 2017

Tipp zum Thema Cholesterin

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Cholesterin: Wie sehen gesunde Cholesterinwerte aus und kann man einen zu hohen Cholesterinspiegel durch Medikamenteneinnahme senken?
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
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Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
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Anschrift:
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1136 Wien